27 Juli 2015

Was ist eigentlich Matcha? (inkl Rezept für Bananen-Matcha-Latte)

Wo man auch hinschaut – der grüne Matcha Tee ist nicht nur in aller Munde, sondern wie es mir scheint auch in aller Gläser und Tassen. Für alle, die bisher aber noch keine Erfahrungen mit dem grünen Wunderpulver aus Fernost gemacht haben, will ich heute einige Fragen dazu klären und euch mit meinem Bananen-Matcha-Latte gleich ein leckeres Rezept dazu liefern.


Woher stammt Matcha?

Matcha Tee ist uralt und stammt aus dem Asien des 6. Jahrhunderts, genauer gesagt den Forschungen nach wahrscheinlich aus China. Dort wurde das fein vermahlene Pulver aus Grüntee zunächst als Heilmittel der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) eingesetzt und später, nachdem er ca. im 16 Jahrhundert auch in Japan an Bekanntheit gewann, dort im Rahmen der bis heute bekannten Teezeremonien genossen. Nach Europa kam das giftgrüne Produkt erst sehr viel später, aber so neu wie wir denken ist es dann noch nicht auf dem deutschen Markt – ich erinnere mich, dass schon in den 80er Jahren sehr vereinzelt Matcha bevorzugt in Reformhäusern zu finden war.

Was genau ist Matcha?

Matcha ist wie bereits geschildert grüner Tee, der mit sehr viel Aufwand gezüchtet und dann verarbeitet wird. Während des Wachstums werden die Tee-Büsche beispielsweise bedeckt, um die Blattfarbe und somit das Aroma zu beeinflussen. Nach der Ernte werden die Teeblätter dann gedämpft, getrocknet und in Steinmühlen zermahlen – wobei eine traditionellen Granitsteinmühle für rund 30 Gram Matcha ca. eine Stunde benötigt. Nachvollziehbar also, woher der recht hohe Preis des Produktes stammt.


Was ist so gesund an Matcha?

Matcha Tee enthält tatsächlich genug Koffein, um einen merklich belebenden Effekt zu erzielen und ähnlich einem Espresso für den schnellen „Kick“ zwischendurch zu sorgen. Zudem sind die Vitamine A, B, C und E, sowie Mineralien, Cathechin (wirkt antioxidativ), die Aminosäure L-Theanin (positive Wirkung auf das zentrale Nervensystem) und Carotin (zellschützend) enthalten. Diese gesunde Mischung sorgt dafür, dass der Tee trotz seiner anregenden Wirkung auch harmonisierend und stressreduzierend auf den Stoffwechsel und somit den Konsumenten wirkt.


Wie kann man den Tee verarbeiten?

Ganz traditionell werden 1 bis 2 Gramm des grünen Pulvers in ein Schälchen gegeben, dann mit Wasser übergossen welches etwa 80° C haben sollte und anschließend mit einem sogenannten Cha-sen, also einem Bambusbesen so lange aufgeschlagen, bis die Flüssigkeit schaumig wird. Zugegeben, das ist recht aufwendig, aber Matcha braucht einfach etwas Zuwendung und somit erklärt sich auch, warum er Bestandteil japanischer Teezeremonien war bzw. ist. Es rankt sich einfach etwas „Besonderes“ um dieses Getränk!
Matcha wird heute entweder wie z.B. von Sidroga in einem kleinen Döschen* lose angeboten, oder zur einfacheren Anwendung in Portionsbeuteln* wie besipielsweise von Emcur. Grade bei Menschen, die Matcha eher selten genießen, erscheinen mir die Portionsbeutel praktischer, da das Pulver ansonsten schnell Feuchtigkeit zieht und verdirbt.

Heute gibt es zudem eine Vielzahl an Verarbeitungsmöglichkeiten, sei es in Getränken, Smoothies, in herzhaften und süßen Speisen, in Eis, oder beim Backen. Chamy hat euch ja erst kürzlich eine fruchtige Limonade vorgestellt, die perfekt für heiße Sommertage ist.
Mein Rezept – ein Bananen-Matcha-Latte, lässt sich wahlweise kalt oder warm genießen und ist dank Obst und Milch etwas reichhaltiger, somit quasi wie ein flüssiger Snack zwischendurch. Wenn ihr Lust habt, dieses total leckere und einfache Getränk auszuprobieren benötigt ihr für ein Glas:

1 reife Banane
1-2 Gramm Matcha, oder einen Portionsbeutel
ca. 250ml Milch (es eignet sich auch Sojamilch, oder laktosefreie Milch)
ggf Honig, Ahornsirup o.ä. zum Süßen


Die Zubereitung ist dann kinderleicht: alle Zutaten werden in einen Mixer gegeben und so lange verschlagen, bis sich eine homogene und zudem leicht schaumige Masse ergibt. Dabei könnt ihr entweder kalte Milch nutzen und das fertige Getränk noch auf Eis genießen, oder aber ihr nutzt heiße Milch und kuschelt euch mit dieser süßen Leckerei auf dem Sofa ein. Ich persönlich nutze gerne Honig zum Süßen, damit der recht herbe Matcha-Geschmack nicht zu sehr mit der süßen Banane kollieidert.


Ich persönlich habe Matcha für mich nie wirklich als Option gesehen, bis ich ihn selbst probiert habe. Sowohl z.B. mit kaltem Apfelsaft gemischt als schnellen Muntermacher, als warmen Matcha-Latte gemütlich auf der Couch oder ganz pur – ich mag Matcha! Daher will ich als nächstes auch Backrezepte mit dieser tollen Zutat testen. Und nun wünsche ich viel Spaß beim Nachmachen!

26 Juli 2015

Ich packe meinen Koffer voll mit Urlaubsstimmung...

Ihr Lieben, ist das Wetter im Moment nicht herrlich?! Seitdem es nun endlich wieder ein wenig abgekühlt hat, fühle ich mich schon wieder viel wohler und fitter. Das Außerhausgehen ist nicht mehr eine ganz so große Qual und mein Tatendrang ist auch wieder zurück. Die letzte Woche habe ich einige Abende im Freien genossen, neue Lokale ausprobiert und mich durch diverse Restaurants geschlemmt. Kommende Woche steht eine nette Abendveranstaltung, ein Treffen mit einer Freundin und eine standesamtliche und kirchliche Hochzeit an. Langweile kommt im Moment bei mir also nicht auf. :-)


Wie ihr ja mitbekommen habt, habe ich mich im Moment hier etwas zurückgezogen, um das tolle Wetter und meine Freizeit zu genießen. Auf meinem Reiseblog füttere ich euch trotzdem aber immer wieder mit kleinen Updates, wie zum Beispiel meinen liebsten Lokalen in der Wiener Innenstadt, Ideen für Urlaubsdestinationen und nächste Woche kommt auch ein kleiner Eis-Guide zu meinen meistbesuchten Eis-Salons online. Das meiste ist zwar sehr wien- / österreichbezogen, aber es ist auch schon ein persönlicher Reise-Tag oder der erste Teil meines Istanbul-Urlaubs online. Wenn ihr also reise-, ausflugs- oder foodbegeistert seid, freue ich mich immer über einen Besuch, Feedback oder auch Tipps/Anregungen zu Lokalen und Ausflugszielen.

Ja, ich wollte euch eigentlich nur den Rat dalassen, dass ihr das tolle Wetter genießen sollt! Lasst mal den Laptop zugeklappt, trefft euch mit Freunden, grillt, trinkt bis spätabends kühle Getränke, plant Ausflüge und genießt die Zeit!

Vergesst außerdem nicht das Smoothie-Mixer Gewinnspiel und auch nicht mein Reisegewinnspiel, wo ich nützliche Reisebegleiter verlose!

24 Juli 2015

Sommerlippen – mit Naturkosmetik by Zuii Organic

Durch das letzte beautypress Event durfte ich in Sachen Naturkosmetik eine neue Marken kennenlernen und ausprobieren –  Zuii Organic. Ursprünglich aus Australien stammend verwendet diese Bio-Marke vor allem Bio-Blüten und Knospen zur Herstellung der dekorativen Kosmetik und ist dabei auch noch nach BDIH zertifiziert. Ich durfte 3 Lippenprodukte* testen und euch meine liebsten Sommerfarben dann hier vorstellen.


Vorweg sei gesagt, dass die Marke in Deutschland über den Onlineshop von Charlotte Meentzen erhältlich und preislich schon eher im High-End Bereich angesiedelt ist. Für Naturkosmetik ist das aber nicht wirklich unüblich, wenn man sich die marktüblichen Preise mal so ansieht. Dafür erhaltet ihr dann aber auch tierversuchsfreie Kosmetik aus kontrolliertem biologischem Anbau, frei von Parabenen, Petrochemikalien, oder Talkum. Gute Startvoraussetzungen also für diese noch recht unbekannte Marke, aber was leisten die Produkte tatsächlich?


Sheerlips Lipstick in „Daisy“, 24,95€

Wie der Name schon vermuten lässt bietet diese Reihe eher leichte Texturen mit pflegenden pflanzlichen Inhaltsstoffen. Dennoch bieten die Sheerlips eine recht gute Deckkraft und eine gute Haptik dank der schlanken Stiftform. Lediglich mit dem flachen, runden Lippenstift-Kopf könnten Manche so ihre Probleme haben, denn wirklich anpassungsfähig an die Lippenkontur ist dieser nicht. Dennoch – der goldig schimmernde Korallton in Verbindung mit der wirklich leichten Textur begeistert mich und macht „Daisy“ zu meinem täglichen Liebling. Zumal ein Auftrag mit dem Lippenpinsel ja auch jederzeit möglich ist und die tolle Farbe sogar ganz ohne Konturenstift auskommt und durch den sichtbaren Schimmer die Lippen auch noch optisch aufpolstert. Bei der Haltbarkeit merkt man zwar die cremige Textur, trotzdem bin ich mit der Tragedauer von ca. 3 Stunden durchaus zufrieden.


Satin Lip Colour in „Vixen“, 24,95€

Ähnlich einem Gloss kommt diese samtige Lippenfarbe in einer Tube mit Schaumapplikator daher, der an sich toll geformt ist um die Konturen der Lippen präzise nachzuformen. Ein Konturenstift ist gerade bei dieser sehr dominanten Farbe jedoch unbedingt nötig, wobei ich leider ein Ausbluten auch dann noch recht schnell am Lippenrand feststellen musste. Allgemein erscheint das Produkt zwar samtig, dennoch aber irgendwie „schmierig“ auf den Lippen, so dass es recht schnell an Stellen rutscht, an denen es nichts zu suchen hat. Die Deckkraft leidet darunter natürlich, dass sich das Produkt quasi auf eigene Faust so auf der Lippe hin und her bewegt. Eine fantastische Farbe, das gebe ich zu, auch die Pflege und das Lippengefühl an sich sind angenehm – aber dieses „Rutschen“ und das daraus resultierende fleckige Ergebnis begeistern mich nicht. Die Satin Lip Colour wäre daher für mich eher kein Nachkaufprodukt.


Lip Stick in „Plum“ , 19,94€

Applaus bitte für diesen samtigen, gut deckenden und ultra leicht aufzutragenden Lippenstift in der wunderschönen Farbe Plum. Gut, den Bildern im Internet und auch dem ersten Anblick des Produktes nach hätte ich tatsächlich mit einer noch dunkleren Farbe gerechnet, aber dieser beerige Ton begeistert mich nicht minder und ist vielleicht auch etwas alltagstauglicher.
Auch hier empfehle ich einen Konturenstift, wobei  der Lipliner Pencil „berry“ von Zuii zwar ein ziemlich guter, jedoch kein perfekter Treffer ist. Dennoch – dank der schönen Form des Lippenstiftes selber und der recht cremigen Textur gelingt ein deckender Auftrag in ein bis zwei Anstrichen. Lippenfältchen werden überhaupt nicht betont, sondern die zarte Lippenhaut dank Vitaminen und Aloe Vera sanft gepflegt. In Sachen Haltbarkeit komme ich hier ebenfalls gute 3 Stunden hin, bevor ich nachtragen muss – ein durchschnittlich gutes Ergebnis wie ich finde und ein neuer Liebling in meiner Sammlung!


War früher Naturkosmetik von der Auswahl her sehr beschränkt, zeigen uns Firmen wie Zuii Organic immer mehr, dass auch Bio chic sein und mit leuchtenden Farben überzeugen kann. Grade die Lip Sticks, wie auch die Sheerlips sprechen mich wirklich an, wobei ich natürlich immer auch den doch recht teuren Preis im Hinterkopf habe. Dennoch – für Freunde von NK-Kosmetik ist diese australische Neuentdeckung sicher einen Blick wert!

22 Juli 2015

Products I regret buying – Svenjas Flops

Es ist mal wieder an der Zeit, ein paar Produkte auszusortieren die in letzter Zeit für mich leider nicht funktioniert haben und die daher nun aussortiert werden – bevor es aber soweit ist, will ich euch noch einen Blick darauf werfen lassen. An sich habe ich mich ganz gut gehalten und durch regelmäßige vorab-Recherche Fehlkäufe wirklich minimiert. Dennoch sind einige Produkte zusammen gekommen, die im täglichen Einsatz leider nicht überzeugen konnten und daher weder nachgekauft, noch guten Gewissens empfohlen werden können – meine Flops also.


Nivea Glanz Pflegeshampoo „diamond volume“ 

Ich muss zugeben, dass ich an mein Shampoo eigentlich nur zwei Erwartungen habe – es soll säubern und die Haare pflegen. Ich denke, so viel ist das gar nicht verlangt. Nivea konnte mit diesem Produkt zuletzt aber selbst bezüglich solcher Basis-Ansprüche nicht überzeugen. Das angeblich volumengebende Shampoo für feines, glanzloses Haar hat meine Mähne schlaff und platt aussehen lassen, die Spitzen wirkten trotz passender Spülung und Leave-In Pflege trockener als sonst und zudem scheine ich irgendetwas in diesem Shampoo nicht vertragen zu haben. Meine Kopfhaut wurde extrem trocken und begann zu jucken – sehr unschön!


SebaMed Balsam Deo „sensitiv“

Ich teste mich ja nun schon seit geraumer Zeit durch alle möglichen aluminiumfreien Deos und daher ist mir bewusst, dass diese im Vergleich zu den Standard-Deos nicht so lange halten und über den Tag hinweg nachgetragen werden müssen. Leider hat SebaMed mit dem Balsam Deo sensitiv* nach dem Duschen aber nicht mal 2 Stunden bei mir durchgehalten, bevor es versagte. Hautverträglichkeit und Duft sind wirklich gut, aber wenn ihr nach so kurzer Zeit schon wieder müffelt seit ihr echt bald einsam.


Lancome Hydra Zen Neurocalm Tagespflege

Eine beruhigende Pflegecreme für sensible Haut?! Genau mein Ding.....oder auch nicht. Lancome verspricht mit seiner High-End Pflege zwar intensive Feuchtigkeitsversorgung, Beruhigung und die Bekämpfung von umweltbedingtem Stress, bei mir löste diese Creme Stress allerdings erst aus. Meine bis dato zwar sensible, aber gleichmäßige Haut wurde nach dem ersten Auftrag binnen Minuten knallrot und es bildeten sich kleine Pusteln. Selbst sofortiges Abwaschen und Kortison half nicht mehr und es brauchte beinahe 2 Wochen und intensive Pflege, um mein Gesicht in seinen Urzustand zurück zu versetzen! Zum Glück hatte ich nur eine Probegröße gekauft. An sich komme ich mit Lancome super zurecht, aber Neurocalm wird ein No-Go für mich.


Babor New Skin Fluid 

Ähnlich negativ überraschend wie mit der Creme von Lancome erging es mir auch mit dem Fluid von Babor – meine Haut mochte es einfach nicht und reagierte zickig. Hinzu kam ein eher unangenehmer, sehr künstlicher und dominanter Geruch und ein sehr klebriges Hautgefühl – beides Aspekte, die mich auch bei guter Verträglichkeit von einem Nachkauf abgehalten hätten. Ich muss auch gestehen, dass meine Haut weder geschmeidiger, noch ebenmäßiger erschien, so wie von Babor angepriesen. In Anbetracht des doch recht teuren Preises für mich leider eine Enttäuschung.


Hard Candy Lite Bright Concealer „fair“

Diesen Concealer habe ich mir während meines letzten US-Aufenthaltes gekauft, da ich an sich mit der Marke schwer zufrieden bin. Leider scheint dieser eine Ausnahme zu sein, denn nach nur zweimaligem Benutzen habe ich ihn schon ad acta gelegt. Nicht nur riecht er total unangenehm chemisch, er ist zudem super fest und lässt sich kaum bis gar nicht verblenden. Zudem steht er unschön auf der Haut und sieht schnell „cakey“ aus, so dass er eher aufträgt, als zu verdecken. Auch den Pinsel finde ich unangenehm, denn er erscheint hart und piekt. Daumen runter für dieses Flop-Produkt.


Emite Wimpernzange

Ich liebe den Schwung, den eine gute Wimpernzange macht....nur diese hier schafft das leider nicht. In irgendeiner Box hatte ich vor langer Zeit mal dieses Tool, welches (wenn es denn funktionieren würde) eine super Sache wäre. Leider rupft mir diese Zange mehr Wimpern aus als alles andere, zudem knickt sie die übrigen unschön ab und kommt nicht mal annähernd an den Schwung heran, den selbst günstige Drogerie-Zangen schaffen. Vielmehr klemmt sie immer wieder Haut ein, greift den Wimpernkranz schlecht oder schmerzhaft....bleibt mir nur „Au revoir“ zu sagen!

Das diese Produkte nicht meine Erwartungen erfüllt haben heißt nicht, dass sie prinzipiell schlecht sind und daher können sie für euch vielleicht wunderbar funktionieren. Sollte dem so sein, dann hinterlasst mir doch einen Kommentar mit euren Erfahrungen – ich freu mich drauf!

20 Juli 2015

Outfit: The Blogger's Choice - Jumpsuit Love

Bevor's ums Outfit geht, wollte ich noch ein paar Worte zu meinem letzten Beitrag verlieren, da ich mich wirklich über das positive und auch ehrliche Feedback gefreut habe. Es haben mir so viele (ehemaligen) Leser geschrieben, dass sie die Veränderung begrüßen und dass sie die "alte" Carmen vermissen. Ich war echt ein wenig geflashed von so viel Feedback auf Facebook, Instagram, dem Blog und per Mail. Danke! :-) Hier geht es – wie erwähnt – erstmal Hauptsächlich mit Svenjas Kosmetikbeiträgen weiter, auf Chamy travels... könnt ihr aber wieder vermehrt "Stories aus dem Alltag" von mir lesen. Zum Startschuss habe ich euch ein bisschen was von meinen Reisevorlieben erzählt und in meinem analogen Fotoalbum gewühlt.

Nun aber genug davon, kommen wir zum heutigen Outfit. Eines meiner Lieblingsthemen hier am Blog war und ist unsere monatliche The Blogger's Choice Runde, die ich auf alle Fälle beibehalten will. Es macht einfach unheimlich Spaß mit den Mädels zu schreiben, Themen auszusuchen und auch tolle Dinge auf die Beine zu stellen. Im nächsten Monat haben wir nämlich eine Überraschung für euch. ;-)

In dieser Runde wollen wir euch eines unserer derzeitigen Lieblingskleidungsstücke zeigen: Den Jumpsuit. Ich habe euch vor einiger Zeit ja schon mal von meiner Liebe zu dem Einteiler vorgeschwärmt und seitdem hat sich auch nichts verändert. Bei den Temperaturen um die 35-40 Grad hat man einfach auch nicht groß Lust sich stundenlang mit seiner Kleidung zu beschäftige. Also rein in den Jumpsuit und schon ist das Outfit eigentlich so gut wie komplett. Ob die Einteiler nun schick aussehen oder nicht, ist Geschmacksache. ;-)

Jumpsuit: Oasap, Uhr, Sonnenbrille: No Name, Kette: Tedi, Schuhe: Appelt, Tasche: Ernsting's Familie





Montag - ich  
Dienstag - Valerie von Simple-et-chic
Mittwoch - Vanessa von Pieces of Mariposa und Anni von Fashion Kitchen
Donnerstag - Vicky von Stories & Smiles
Freitag - Kathrin von GetCarriedAway
Samstag - Jane von Shades of Ivory 
Sonntag - Kristina von KDSecret 

19 Juli 2015

Wiederentdeckt und getestet – Avon Planet Spa

Ich gebe es ehrlich zu – manchmal ist meine Kosmetik- und Pflegesammlung größer als ich es überblicken kann und dann kann es in einzelnen Fällen schon mal passieren, dass Produkte in den Hintergrund geraten die mich eigentlich von Anfang an neugierig gemacht haben. So auch geschehen mit diesen beiden Schätzchen von Avon Planet Spa, die ich bereits vor längerer Zeit auf einem Event bekommen habe. Als wahrer Pflege-Liebhaber war ich natürlich neugierig, aber irgendwie verlor ich die Produkte aus den Augen....bis ich kürzlich anfing, meine Sammlung zu sichten und zu sortieren :) Die Freude war natürlich groß und ich habe mich sofort an den Alltagstest gemacht, den ich heute mit euch teilen möchte. Ich habe die „Revitalising Retreat“ Ampullen mit chinesischem Ginseng und das „Perfectly Purifying“ Peeling mit Mineralien aus dem toten Meer jetzt mehrfach direkt zusammen genutzt, um den Effekt besser einschätzen und für euch bewerten zu können und muss gestehen, dass mich vor allem das Peeling überzeugt hat. Aber fangen wir von vorne an:


Zunächst habe ich mein Gesicht wie gewohnt gereinigt und dann das Peeling angewendet, welches mir doch recht grob, aber nicht scharfkantig vorkommt und somit auch für empfindliche Haut geeignet ist. Ich habe es auf die noch feuchte Haut aufgetragen und in leicht kreisenden Bewegungen auf dem Gesicht verteilt, es so insgesamt ca. 2-3 Minuten einwirken lassen. Dabei habe ich mich besonders auf die Bereiche um Nase, Stirn und Kinn konzentriert an denen ich zu vergrößerten Poren und Unreinheiten tendiere. Wichtig erscheint mir hier nicht zu viel Druck auszuüben, um die Gesichtshaut nicht so sehr zu strapazieren – schon leichter Druck reicht aus, damit das Peeling seine Arbeit vollbringen kann. Durch die Meeresmineralien scheint das Produkt recht tiefenreinigend zu wirken, meine Haut wirkte hinterher jedenfalls recht klar und weich – wenn auch etwas trocken. Hautirritationen konnte ich indes nicht feststellen und auch von der Anwendung und dem Geruch her fand ich das mit rund 4€ recht günstige Peeling sehr angenehm. Ich nutze es daher im Wechsel mit einem chemischen Peeling sehr gerne und kann es guten Gewissens all jenen empfehlen, die eine tiefe Reinigung und ein etwas groberes Peeling bevorzugen!


Ohne nachfolgende Pflege wäre ich aber nach dem Peeling nicht klar gekommen und so habe ich direkt im Anschluss die Ginseng-Ampullen genutzt. Da das Produkt zum einen recht flüssig, zum anderen auch großzügig in der Ampulle bemessen ist, bin ich mit nur einer Ampulle für ca. 3 Anwendungen ausgekommen. Ich habe es vorsichtig in die Handfläche gegeben und dann auf die Haut quasi aufgetupft, wobei mir die sehr flüssige Konsistenz doch die Handhabung etwas erschwerte. Ich kenne Seren und Ampullen, die sich da etwas leichter verarbeiten lassen und auch nicht gar so ein klebriges Hautgefühl im ersten Moment hinterlassen. Gut, nach sehr kurzer Zeit war das Produkt dann sehr schön eingezogen, einen wirklichen zusätzlichen Pflegeeffekt konnte ich aber nicht wirklich feststellen. Weder wurden trockene Stellen merklich ausgebessert, noch Fältchen gemildert – lediglich ein leichtes Plus an Feuchtigkeit konnte ich feststellen. Hier muss ich tatsächlich gestehen, dass mich die Ampullen nicht völlig überzeugen konnten – sie sind sicherlich nicht schlecht und eine Extraportion Feuchtigkeit tut der Haut immer gut, aber das bekomme ich auch mit günstigeren Produkten aus der Drogerie oder einen schönen Feuchtigkeitsmaske hin.  Schade, denn an sich mag ich die Avon Produkte sehr und finde vor allem das tolle Preis-Leistungsverhältnis sehr stimmig. Aber gut, nur weil etwas für meine Haut nicht funktioniert heißt es ja nicht, dass es für euch nicht funktioniert!


Erhältlich sind diese beiden Pflegeprodukte übrigens wie gewohnt bei Avon online, oder über die Avon-Dame eures Vertrauens. Ich selbst bestelle ja lieber online, aber da ist jeder anders und das ist auch mal gut so!

17 Juli 2015

Eindrücke vom beautypress Event 2015

Wie mir grade eben auffiel, bin ich euch doch tatsächlich noch die Bilder vom beautypress Event schuldig, welches vor einiger Zeit nicht nur rund 50 Blogger, sondern auch 13 Firmen in Frankfurt zusammenbrachte und so die Möglichkeit bot, die neuesten Produkte und Trends, aber auch die Macher hinter den Marken selbst kennen zu lernen. Um es gleich vorab zu sagen – das Event war mal wieder perfekt durchorganisiert, die Auswahl der Marken sehr interessant und die Zeit ausreichend, um alle Markenvertreten mit Fragen zu löchern. Unsere kleine, fast-spontan zusammengefundene Gruppe bestehend aus Anna, Isabell, Jessika und mir hatte wirklich viel Spaß und ich für mich bin mit einigen auf den ersten Blick interessanten Neuentdeckungen nach Hause gefahren.

Im Laufe der Zeit folgen dann also einige Reviews und natürlich werde ich auch meine Goodiebag mit euch teilen ;) Da ich aber die Produkte zunächst in aller Ruhe testen möchte, gibt es heute erst mal einige Eindrücke vom Event bzw. den vertretenen Marken – legen wir also los:


Catherine Nail Collection

Nagellack-Verrückten schlug hier sicher im Vorfeld das Herz höher, denn Catherine war zuletzt wegen der Natascha Ochsenknecht LE im Gespräch und hat nun mit „C´est la vie“ schon wieder eine neue Kollektion lanciert. Leider muss ich gestehen, dass ich den Auftritt auf dem Event etwas unorganisiert fand, was zwar den Produkten als solchen nicht schadet, bei einigen aber einen faden Nachgeschmack hinterließ. Dennoch – ich freue mich die Nagelpflege-Produkte auszuprobieren!


Charlotte Meentzen // Zuii Organic

Beide Firmen kannte ich vorher bereits vom Namen her, die Produkte waren mir aber völlig neu. Grade auf die Naturkosmetik von Zuii war ich entsprechend gespannt und dann von der Auswahl doch positiv überrascht. Leider habe ich es zeitlich nicht geschafft, die Produkte vor Ort zu testen, aber das habe ich mittlerweile daheim nachgeholt und der positive erste Eindruck setzt sich fort.


Dermasence

Bereits vom letzten beautypress Event kannte ich Dermasence und war glücklich, nun einige Fragen die ich zu den Produkten hatte klären zu können. Natürlich gab es auch wieder tolle neue Produkte für uns zu entdecken – und ganz ehrlich, auch die Macarons waren seeeehr gut ;)


Eucerin

Altbekannt und bewehrt zeigte sich Eucerin auf dem Event mit einigen Klassikern wie der Sonnenpflege, Anti-Age, oder Feuchtigkeitspflege. Ich denke die Marke hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert und ein guten Stand unter den Apotheken-Marken, so dass es hier weniger um die Markterweiterung, als um persönliche Kontakte und neue Zielgruppen ging.


Filabé of Switzerland

Wohl eines der interessantesten Produkte waren die Reinigungstücher von Filabé, welche eine Revolution in der Gesichtsreinigung und -pflege sein könnten. Ohne Creme oder scharfe Inhaltsstoffe soll die empfindliche Gesichtshaut nicht nur gereinigt, sondern auch gepflegt werden, so dass nach einer Eingewöhnungsphase keine nachfolgenden Produkte wie Seren oder Cremes mehr nötig werden. Für mich als Pflege-Junkie zwar unvorstellbar, aber auf jeden Fall einen Versuch wert!


frei Apotheken Kosmetik

Ebenfalls seit Jahren bekannt zeigte sich frei mit ihrer für mich erstaunlich weiten Bandbreite an pflegenden Produkten bei beautypress. Egal welcher Hauttyp oder welches Alter, hier wird für jeden etwas geboten und dabei vor allem auf gute Verträglichkeit und Wirksamkeit geachtet. Ich freue mich schon darauf, diese Marke wieder neu für mich zu entdecken, mit der ich bereits vor gut 15 Jahren so gute Erfahrungen gemacht habe


Listerine

Leider habe ich diese Marke auf dem Event nur sehr kurz besucht, obwohl Zahnpflege doch etwas aus unser aller täglichen Routine ist. Dennoch – ich freue mich sehr darauf das Goodie zu testen und euch davon zu berichten. Denn was gibt es Schöneres, als ein strahlendes Lächeln?!


LR Health & Beauty Systems

LR kannte ich bisher noch gar nicht und habe mich entsprechend gefreut, mit der „Micro Silver“ und der „aloe Vera“ Serie gleich zwei Produktreihen kennen zu lernen. Ebenfalls mit im Gepäck hatte „Zeitgard“ Gesichtsreinigungsbürste, die den vielen Reinigungsbürsten auf dem Markt Konkurrenz machen will und mit porentiefer Reinigung ohne Hautreizung wirbt.


Schaebens

Seit Jahren eine meiner liebsten Marken für Gesichtsmasken war Schaebens mit einigen neuen Produkten speziell für den Sommer vertreten. Ich denke ich muss hier nicht viele Worte verlieren, ihr wisst mittlerweile was für ein Masken-Junkie ich bin und so habe ich mich natürlich sofort auf die neue Cooling-Maske gestürzt, die ich euch nur wärmstens empfehlen kann.


sebamed

Ebenfalls eine bekannte Marke aus dem Drogeriebereich war sebamed diesmal mit einer großen Auswahl an Pflegeprodukten vertreten, die natürlich unsere Interessen ansprach. Ich habe mich besonders über die aluminiumfreien Deos gefreut, denn wie ich euch hier bereits berichtet habe, habe ich komplett auf diese Produkte umgestellt. Ich teste also fleißig und berichte euch dann gerne


Teoxane und die Rosenpark Klinik

Zwei unterschiedliche Anbieter von Anti-Age, Teoxane mit Pflegeprodukten – beide jedoch gleichermaßen auch bekannt für invasive kosmetische Anwendungen, wie beispielsweise Botox, Faltenunterspritzung etc. Ich selbst hatte ja im Vorfeld damit geliebäugelt mal Hyaluronsäure zu testen, stieß damit aber nicht gerade auf Gegenliebe bei den Menschen um mich herum. Dennoch fand ich die live Anwendungen total interessant.


Emcur

Matcha ist nicht nur in aller Munde, sondern wie es scheint auch in aller Gläser und so war es nicht verwunderlich, dass das asiatische Trendgetränk auch seinen Weg zu beautypress fand. Ich muss gestehen, dass der Tee mit Apfelsaft aufgeschäumt wirklich lecker war und mir – vergleichbar mit einem Espresso – einen tatsächlichen „Kick“ an Energie gab. Ich freu mich also schon darauf, diverse Rezepte auch daheim zu testen.

Sollte euch vom ersten Blick her eine Marke besonders ansprechen, dann lasst es mich wissen! Ich kann nur nochmal wiederholen, dass es mal wieder ein fantastischer Tag mit beautypress und allen Bloggern und Ausstellern war – Merci beautypress für die ganzen Mühen!

15 Juli 2015

Es wird Zeit für was Neues... ein paar ehrliche Bloggerworte!

Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht wie und wo ich beginnen soll, aber irgendwann und irgendwie muss man ja starten... nicht wahr?! Ich könnte sagen, dass mich momentan "hier" – also nicht nur hier auf dem Blog, sondern das hier steht für die Bloggerszene – gerade echt vieles nervt und ich mich deswegen etwas zurückziehen werde. So könnte ich es theoretisch stehenlassen, aber ich möchte doch etwas ausholen, damit nicht allzuviele Fragezeichen in euren Gesichtern stehen. Vor knapp 2 Monaten, zum 6. Bloggeburtstag von Chamy.at, schwärmte ich ja noch von "meinem Baby" und wie viel Spaß mir das Bloggen und das Drumherum bereitet. Im Prinzip macht es mir nach wie vor Spaß, aber irgendwie ist Chamy.at im Moment gerade nicht das 100%ig richtige Format für mich.


Meinen ersten Blog startete ich mit 14. Es ging um Bildbearbeitung, Layouts und Grafiken. Dinge, die mich zu dieser Zeit sehr interessierten und mittlerweile mein Beruf geworden sind. Ich war mit Leib und Seele dabei, bis mich der schulische Alltag zu sehr einspannte und ich den Blog erstmal auf Eis legen musste. 2009 startete ich mit Chamy.at durch, der die ersten Jahre ein wildes Sammelsurium meines Lebens war. Einträge à la "Ich gehe nun Eis essen", oder Shoppinghauls, wo nur 1-2 Stück gezeigt wurden, waren damals normal und standen an der Tagesordnung. Heute würde niemand mehr solche Beiträge online stellen, da man solche Posts eher mal eben schnell auf Instagram online stellt.

Wer mich aus meiner Anfangszeit kennt, oder sich mal durch mein – mittlerweile sehr ausgedünntes – Archiv klicken will, wird feststellen, dass es damals fast nur persönliche Geschichten – teilweise mit einem Augenzwinkern und viel Ironie – gab. Mode oder Kosmetik waren eher die Ausnahme, schlichen sich aber nach und nach ein und wurden in den letzten 3-4 Jahren nun zum Hauptbestandteil dieses Blogs. Die Bloggerszene wuchs, die Firmen wurden auf einen aufmerksam, es entwickelten sich spannende Kooperationen, und Chamy.at wich eigentlich mehr und mehr meiner ursprünglichen Intention ab. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es mich toll zu kleiden und ich bin auch für Schminke sehr begeisterungsfähig, aber eben nicht nur…

Mittlerweile ist es so, dass "private" Beiträge in der Statistik gaaaanz weit unten sind und kaum geklickt werden. Ich überlege also immer zwei Mal ob ich 3-4 Stunden in einen Urlaubsbericht stecken möchte, der dann von den meisten sowieso ignoriert wird, oder ob ich euch nicht lieber eine neue Wimperntusche vorstelle, die mit Begeisterung angeklickt wird. Und ja, die Statistik freut sich über den Wimperntuschen-Beitrag, aber mich machte dieser Zustand zunehmend unglücklich(er)... Ich habe immer voller Überzeugung gesagt, ich blogge für mich, über das was mir Spaß macht, das was mich beschäftigt... aber nein, das stimmt nicht mehr! Gerade in letzter Zeit ertappe ich mich immer wieder, wie ich in meine Statistik schiele und mir denke : "Mist 5.000 Klicks weniger als im letzten Monat, ich brauche irgendein Thema – am besten eine Sortimentsumstellung – was die Leser anzieht".  Mein Anspruch an mich selbst war es auch immer täglich zu bloggen. Früher um den Lesern einen Unterhaltungswert zu bieten, mittlerweile um eine schöne Statistik mit guten Klickzahlen zu haben. Und ja, das macht mich traurig!

Aber die Bloggerwelt hat sich seit meinem Beginn verändert - radikal verändert! Damals gab es keine Kooperationen, keinen Leistungsdruck und es hätte nie jemand daran gedacht mit dem Bloggen Geld zu verdienen oder gar komplett vom Blog zu leben. Mittlerweile ist das vermeidliche Hobby doch zu einem Konkurrenzkampf geworden. Ich muss vom Bloggen zwar nicht leben, muss mich also eigentlich nicht positionieren, trotzdem ist der Druck da. Wieso hat mich die Sommerflaute 10.000 Klicks in diesem Monat gekostet? Wieso steigen meine Instagram-Follower nur so langsam? Wieso hat XY mehr Facebook-Fans als ich? Wieso wurde gerade SIE eingeladen und nicht ich? Wieso? Wieso? Wieso? Auch habe ich das Gefühl, dass in der Bloggerszene echt nur wenig wahre Freundschaften sind und doch immer wieder hinter dem Rücken gelästert wird. Ich habe bei Events teilweise echt kein gutes Gefühl mehr, wenn ich an Grüppchen vorbeikomme, die plötzlich verstummen wenn man an ihnen vorbeiläuft. Kurze Zeit später stehe ich aber selbst in so einer Gruppe und verstumme wenn besagte Person, über die gerade "gesprochen" wurde, vorbeiläuft.

Und dann ist da noch dieses österreichisch-deutsche Problem namens Neid. Jeder ist scheinbar auf alles neidisch und kaum jemand gönnt einem anderen noch was. Jemanden nach einem Kontakt fragen war "früher" gang und gäbe, heutzutage rückt kaum mehr eine Information raus. Linkgeiz wurde scheinbar auch geil, denn Sätze wie "Carmen, wenn du mich verlinkst, dann kann ich deinen Beitrag auch verlinken. Do follow, ok?" kommen mir doch immer wieder unter. Gleichzeitig erreichen mich Mails von irgendwelchen – mir unbekannten – Mädels, die Tipps wollen, wie sie am besten einen Blog gründen sollen, um "Gratiszeug abzustauben".

Das und einiges mehr hat mich die letzten Wochen, ja die letzten Monate, zum Nachdenken gebracht. Will ich überhaupt noch ein Teil dieser Bloggerwelt sein, will ich mich so unter Druck setzen lassen?! Nein, will ich nicht! Also nicht so. Ich habe einen Vollzeitjob und kann rein zeittechnisch gar nicht mit den "Großen" der Szene mithalten. Ich bin realistisch: Meine Fotos werden nie an denen von z.B. The Daily Dose ranreichen, solange ich täglich erst gegen 19/20 Uhr von der Arbeit heim komme und ich am Wochenende meine Fotos und Artikel (vor)produzieren muss. So sehr ich auch Qualität und Quantität möchte, so habe ich doch feststellen müssen, dass ich es nicht – in dem Maß wie ich es gerne hätte  – schaffe ohne mich selbst zu stressen…

So, was will sie uns nun mit diesem langen Text sagen?! Lange Rede, kurzer Sinn: Ich möchte hier ein wenig zurückstecken, möchte mir selbst nicht mehr den Druck machen, möchte wieder mehr Spaß am Bloggen haben, ohne dass mir Klick- und Followerzahlen im Hinterkopf rumschwirren… Vermutlichen werden also "nur" noch 1-2 Beiträge pro Woche von mir online kommen. Ich will mich nicht auf eine genaue Zahl festlegen, aber eines ist sicher: Es werden weniger sein als bisher. Wenn ich was zu sagen haben, dann werde ich bloggen, habe ich keine Zeit und Lust werde ich es sein lassen. Svenja, die mir bisher immer 2 Beiträge wöchentlich geschickt hat, wird – je nach Zeit –  wohl einen Beitrag mehr pro Woche für euch haben. Sprich: Ich trete hier im Moment (kann sich vielleicht irgendwann wieder ändern) eher in den Hintergrund und Svenja wird euch vermehrt mit Beauty-Content versorgen.

Chamy.at ist und bleibt "mein Baby", trotzdem hatte ich auch Lust mich weiterzuentwickeln, mich anderen Themen zu widmen, mich auf neues Terrain zu wagen. So habe ich kurzentschlossen vor ein paar Tagen einen neuen, zweiten,Blog realisiert. Auf Chamy travels… geht es – wie der Name schon vermuten lässt – um Reisen und alles was dazugehört. Sightseeing-Programme für Städtetrips, Tipps und Tricks rund ums Reisen, interessante Reise-Apps, Ausflugsziele, Hotel-Reviews, meine liebsten Restaurants und und und werden euch in Zukunft auf Chamy travels… erwarten. Neben Mode & Kosmetik war ich immer schon ein sehr großer Reise- und Gourmet-Fan, wovon ich auch hier immer mal wieder berichtet habe. Da ich aber gemerkt habe, dass ich hier eine – doch recht starke – beautylastige Zielgruppe habe, wollte ich es nun etwas separieren. Auf Chamy travels… habe ich keine Kooperationen, die ich unterbringen muss, keine große Leserschaft die ich regelmäßig mit neuem Content versorgen will, kein Statistik-Tool eingebunden, welches mir unterbewusst Druck macht…
Alles ist neu, frisch und fühlt sich "spannend" an. Solltet ihr Lust an reiselastigen Beiträgen haben, würde ich mich über einen Besuch freuen. Für alle anderen: Hier wird's demnächst – fast wie gewohnt – mit Beauty und Fashion weitergehen...

13 Juli 2015

Erfrischender Sommermorgen mit bebe Young Care // Riesiges Gewinnspiel für euch!

Jetzt ist er da! Lange haben wir auf ihn gewartet, nun ist er voll und ganz da, der Sommer. Zugegeben, ich mag es in luftigen Outfits durch die Straßen zu laufen, spät abends auch noch kein Jäckchen zu benötigen und auch mal nach der Arbeit mit einem Eis im schattigen Park zu sitzen, aber ein wirklicher Sommer-Fan werde ich in diesem Leben nicht mehr. Zu heiß, zu schwül, zu stickig! Gerade die letzten Tage war es wirklich unangenehm heiß, weswegen ich am Wochenende überlegt habe, ob ich überhaupt die – etwas kühlere – Wohnung verlassen soll... 

Wie ich dann doch in die Gänge gekommen bin, will ich euch jetzt verraten. Außerdem solltet ihr bis zum Schluss dranbleiben, denn da darf ich dank bebe Young Care gleich DREI von euch beglücken! ;-)



Wochenende bedeutet für mich ausschlafen und obwohl ich normalerweise nicht mit heruntergelassenen Jalousien schlafe, bin ich bei dieser Jahreszeit ein großer Fan davon. Die Wohnung bleibt von früh morgens an schon schön "kühl" und man kann die Äuglein – dank fehlender Sonnenstrahlen – noch etwas länger zubehalten. Perfekt für einen entspannten Tag ins Wochenende! Nach dem Aufstehen wird dann unter die Dusche gehüpft, was ich momentan am liebsten drei Mal am Tag tun würde. Zum einen liegt das natürlich an den Temperaturen, zum anderen bin ich schon ein bisschen in die tollen neuen Duschgele von bebe Young Care verliebt. Sowohl Waldbeer Smoothie, als auch Granatapfel Smoothie sind richtig tolle Fruchtbomben. Besonders das Granatapfel Smoothie Duschgel sorgt mit seinem exotischen Granatapfelblütenextrakt für einen erfrischenden Start in den Tag.... trotzdem bevorzuge ich das fruchtigere Waldbeer Duschgel. ;-)


Zum Trocknen geht's dann erstmal ab auf den Balkon, wo es dann auch einen kleinen Frühstücks-Snack gibt. Ich bin generell kein allzugroßer Fan vom Frühstücken, daher kommt bei solchen Temperaturen auch nur Obst auf den Tisch: Saftige Wassermelone, frische Himbeeren und mein derzeitiges Lieblingsgetränk, Smoothie! 


Mein Waldbeer-Smoothie ist wirklich im Handumdrehen gemacht: ein halber Liter Sojamilch, ein kleines Fläschchen Pago-Erdbeer, ein paar frische Himbeeren und Heidelbeeren und nachdem das alles gut vermixt wurde kommt noch eine Handvoll Eiswürfel ins Getränk. Herrlich! 


Während ich mich dann an meinem frischen Obst und dem kühlen Smoothie erfreue, geht's an die Körperpflege. Samstag ist bei mir Nägellackier-Tag und auch aufs Eincremen möchte ich im Sommer ungern verzichten. Durch die Sonne, die Hitze und das häufige Beine rasieren, braucht meine Haut im Moment ein bisschen mehr Zuwendung als sonst. Mein absoluter frische Kick: Bodylotion im Kühlschrank aufbewahren und dann mit der kühlen Creme den Körper einschmieren.


Um die Mittagszeit wird's dann leider auf unserem Balkon unerträglich und es wird Zeit sich ein neues, kühles Plätzchen zu suchen...

GEWINNT 3x je ein bebe Young Care Sets & einen Russel Hobbs Mixer


Für die, die jetzt so brav bis zum Schluss gelesen haben, habe ich ein supertolles Giveaway!!! Und zwar hat mir bebe Young Care nicht nur für mich ein Set bestehend aus den neuen Waldbeer Smoothie Bodoylotion + Duschgel, Granatapfel Smoothie Bodoylotion + Duschgel und einem hochwertigen Russel Hobbs AURA Mix & Go Pro geschickt, nein es werden auch drei meiner Leser mit diesem tollen Set beglückt!
Was ihr dafür tun müsst: Hinterlasst mir doch einen Kommentar, welche der beiden Früchte – Waldbeer oder Granatapfel – ihr lieber habt. Das jeweilige Set bekommt ihr dann im Falle eines Gewinnes zugeschickt.
Das Gewinnspiel ist offen bis: 31. Juli 2015
Teilnehmen können all meine Leser aus Österreich.
Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen.