31 August 2014

Ice, Ice, Baby!!! Ice Bucket Challenge im strömenden Regen...

Ja, auch mich hat es erwischt! Während ich im heißen und sonnigen Madrid verweilte wurde ich gleich zwei Mal nominiert die Ice Bucket Challenge zu machen. Und ja, bei den Temperaturen hatte ich mich echt darauf gefreut mir einen Kübel Eiswasser über mein hübsches Haupt leeren zu dürfen .


Blöd nur, dass ich weder Eimer noch Eiswürfel im Gepäck hatte, die Challenge also bis Österreich warten musste. Bei knapp 15 Grad und strömenden Regen nicht mehr ganz so lustig, aber ich habe es durchgezogen.

Wie schon im Video erwähnt werde ich NICHT für die ALS-Forschung spenden, da ich finde, dass sie nun eh schon genug Aufmerksamkeit bekommen hat und obendrein in den letzten Tagen auch viel Kritik (nur 28% der Spenden kommen auch wirklich an, sinnlose Tierversuche, etc.) erhalten hat. Wenn ihr kleinere nationale Organisationen kennt, gerne her mit euren Vorschlägen, dann suche ich mir davon etwas aus. :-)

30 August 2014

(Eye) Liner Love

Dass ich ein großer Fan von Eyeliner bin ist kein Geheimnis, meine AMUs die ich euch hier zeige verziere ich meistens mit diesem schön geschwungenen Strich am Oberlid. Und so ist es auch nicht verwunderlich, das ich auf der Suche nach immer neuen Lieblingen gerne das komplette Sortiment durchwühle und von Stift, über Gel bis Filz alles teste.


Zweierlei  Produktarten haben sich dabei in der letzten Zeit besonders bewährt und daher möchte ich euch meine derzeitigen Liner-Lieblinge nicht vorenthalten!


BeYu Soft Liner For Eyes and More*
Auf dem BeYu Event  im März – ja ich weiß, lange ist´s her – durfte ich mir diverse Farben des Soft Liners aussuchen und habe mich nach und nach durch die Farben getestet. Die Farbauswahl ist wirklich toll und neben den Klassikern wie schwarz, grau, braun und dunkelblau gibt es auch so tolle Farben wie ein kräftiges metallicblau, ein schimmerndes grün oder ein leuchtendes pflaume. Was mich aber wohl am meisten begeistert ist die Cremigkeit des Stiftes und die damit verbundene einfache Handhabung. Ohne an der Haut zu ziehen gleitet der Stift ganz einfach über das Lid und gibt dabei wunderbar Farbe ab. Hier könnt ihr das Produkt mal live sehen, den Look mit dem hellen Blau Nr. 664 habe ich nun schon mehrfach getragen und bekomme immer wieder Komplimente dafür.
Der Liner wirkt alleine schon präzise und trocknet recht zügig, so dass er dann auch abriebfest wirkt, wenn  man schnell arbeitet kann er aber auch mit einem Pinsel etwas verblendet werden, wobei er dann aber nichts von seiner Farbkraft verliert. Ob der Soft Liner nun wirklich wasserfest ist habe ich noch nicht getestet, aber zumindest den Alltags-Test übersteht er einwandfrei. Was allerdings der Zusatz „for eyes and more“ soll ist mir schleierhaft, denn als Base für ein gesamtes AMU wäre mir das Produkt dann doch zu cremig und andere Verwendung habe ich dafür bei meinem MakeUp nun nicht. Egal - für den Preis von 6,95€ (Vertrieb über Douglas) ist das wirklich eine fantastische Leistung.


Yves Rocher Eye Liner*
Ich gebe es zu, bei der ersten Verwendung hat mir die recht steife, kurze Spitze dieses flüssigen Liners noch einige Probleme bereitet, aber schnell habe ich die Handhabung angepasst und bin nun begeistert von der hohen Deckkraft und der Vielseitigkeit. Die feine Spitze kann sehr dünne, aber auch breitere Striche ziehen und passt sich so dem Anlass an, das Produkt liegt zudem gut in der Hand und erleichtert somit den Auftrag. Der Liner trocknet dabei recht schnell und erscheint dann wischfest, auch die Farbe wird durch die Trocknung intensiver und somit ausdrucksstärker. Allerdings empfehle ich euch, überschüssiges Produkt vorher am Flaschenhals abzustreifen, denn der Liner ist arg flüssig und kann so schon mal zu einem Patzer am Lid führen. Kein Anfängerprodukt also, es Bedarf schon einer ruhigen Hand und etwas manuellem Geschick, aber wie ihr hier , hier und hier  seht ist das Ergebnis mehr als zufriedenstellend. Der Liner von Yves Rocher ist in 6 Farben ab 6,50€ sowohl online, als auch in den Filialen erhältlich und ein wirklich interessantes Produkt für Freunde von flüssigen Linern.

Das waren meine neuen Liner-Lieblinge, die ich im Moment nahezu täglich nutze und mich daran erfreue. Besonders die etwas außergewöhnlichen Farben sprechen mich im Moment besonders an, denn sie peppen doch jedes AMU ohne viel Mühe auf.

Vielleicht ist ja auch für euch etwas Interessantes dabei?!

28 August 2014

Naked Inspirationen // Urban Decay Naked 3 Look

Lange ist's her, dass ich meine gepinselten Werke hier veröffentlicht habe. Da mich die liebe Judith allerdings gefragt hatte, ob ich an ihrer Naked-Blogparade teilnehmen möchte, habe ich also mal wieder den Pinsel geschwungen. Meine Naked 3 Platte ist leider sowieso ein Stiefkind in meiner Make-Up-Sammlung. Ich habe sie im Mai zu meinem Geburtstag bekommen und finde sie auch wirklich toll, allerdings merke ich, dass ich doch meist zu anderen Produkten greife. Gerade die letzten Wochen war ich sehr viel unterwegs / auf Reisen und da mir dabei immer mal wieder ein Kosmetikprodukt kaputt geht, nehme ich dann lieber billige Produkte mit. So zog ich auch die Catrice Nude Palette der Naked vor. Schockierend, aber wahr! 

Mein Naked-Look ist ziemlich schnell gemacht und im Moment auch mein Lieblingsalltagslook: Braungeschminkte Augen + rotpinker Lippenstift = Liebe! 
Verwendet habe ich für den Innenwinkel und zum Highlighten "Liar", um dann auf dem ganzen Lid "Factory" aufzutragen und mit "Darkside" etwas abzudunkeln. Dann noch ein dünner Lidstrich mit meinem liebsten Flüssigeyeliner – dem Nicka K Dark Brown – ziehen, die Wimpern tuschen und auf den Lippen den Nicka K Maxi Satin Lippenstift in der Farbe "Pink Shimmer" auftragen.

Naked Inspirationen // Urban Decay Naked 3 Look
Naked Inspirationen // Urban Decay Naked 3 Look
Naked Inspirationen // Urban Decay Naked 3 Look
Naked Inspirationen // Urban Decay Naked 3 Look
Naked Inspirationen // Urban Decay Naked 3 Look
Naked Inspirationen // Urban Decay Naked 3 Look

Bei wem ihr noch alles Naked-Looks findet?!

Naked Inspirationen // Urban Decay Naked 3 Look

Dienstag: Lillefein

Mittwoch: mel et fel

Donnerstag: bei mir

Freitag: Lullabees
Samstag: Jadeblüte

27 August 2014

Outfit: Ein Tag in Eckernförde

Zurück aus Madrid, gibt es erstmal noch ein Outfit aus Eckernförde. Irgendwie ging es mit den Urlauben Schlag auf Schlag, sodass ich noch nicht mal all meine Bilder aus meinen Hamburg-Urlaub sortiert – geschweigedenn hergezeigt – habe. Anfang des Monats war ich für ein paar Tage in Hamburg und Umgebung, und da durfte natürlich auch ein Ausflug nach Eckernförde nicht fehlen. Schon letztes Jahr war ich einen Tag lang in dem entzückenden Örtchen an der Ostsee. Der Norden dort oben ist eben was gaaaanz anderes als alles was ich bisher kannte, und hat mich daher fasziniert und verzaubert: Strandkörbe, Quallen, Strandhafer (ja ich hab gegoogelt wie dieses hohe Gras wirklich heißt) und an jeder Ecke die Möglichkeit Fisch zu essen. Die Kulisse für (Outfit)-Bilder ist ebenfalls genial und so kann ich jedem nur empfehlen einen Abstecher in diese Ostsee-Idylle zu machen...

Shorts: Orsay, Shirt: Berlin Mo (aktuell), Tasche: Tchibo (aktuell) Kette: New One

26 August 2014

Maske-rade – für jede Gelegenheit die richtige Pflege

Gesichtsmasken gehören für mich quasi zur wöchentlichen Routine, denn ich habe da eine ganz eigene Pflege-Philosophie: Masken sind etwas für jeden Tag und nicht bloß für besondere Anlässe, denn ihre Extra-Portion Pflege tut der Haut immer gut. Und so gönne ich mir je nach Zustand meiner Haut des Öfteren eine passende Maske, während ich einen guten Film schaue, mir die Nägel lackiere oder das Bett frisch beziehe. Heute möchte ich euch daher gerne mal meine Favoriten zeigen, aber Achtung – es sind einige ;-)


Creme-Masken
Die wohl beliebteste und am weitesten verbreitete Masken-Art sind die Creme Masken. Sie sind einfach im Auftrag, können oft auf der Haut verbleiben und machen sie somit besonders geschmeidig. Mein Liebling ist hier ganz klar die „Masque Hydratant“ von Bioderma für sensible, feuchtigkeitsarme Haut. Als dünne Schicht aufgetragen und über Nacht drauf gelassen entspannt sie die Haut, lindert Rötungen und macht die Haut super zart. Mein liebster SOS-Helfer bei kleinen (gereizten) Notfällen!
Neu in meinem Sortiment ist hingegen die Feuchtigkeits-Maske von Luvos, welche die Feuchtigkeitsreserven der Haut auffüllt und sie somit geschmeidig macht. Auch hier ist die Verträglichkeit super und das Ergebnis bereits nach der 1. Anwendung sicht- und fühlbar. Zugegeben – die hellbraune Farbe ist erst mal ungewohnt, aber so lange das Ergebnis stimmt, ist mir die Farbe egal!
Von Merz durfte ich mir auf dem BeautyPress Event einige Masken aussuchen und teste mich seither durchs Sortiment. Bisheriger Favorit ist die „Hautglättende Maske“, da sie meine sensible Haut nicht reizt, sondern super weich macht. Rötungen verschwinden dank Panthenol und die Haut sieht sehr viel glatter aus. Zudem ist sie mir rund 1€ Kaufpreis auch unschlagbar günstig!
Die Leave-On Brightening Maske von Aldo Vandini ist mit feinen Schimmerpartikeln versehen, was grade trockene Haut diesen schönen „glow“ verleiht. Ich gebe sie nur auf meine Wangen, um meine eher ölige T-Zone nicht unbedingt zu betonen, bin aber von dem Effekt angetan. Dennoch – entgegen meiner ersten Aussage ist dies für mich wirklich eine Maske für besondere Anlässe!

Gesichtsmaske

Tuch-Masken
Diese Art der Masken sind DER Renner in Asien, und so stammen meine Lieblinge hier auch von zwei asiatischen Herstellern – Vanedo und My Beauty Diary. Ich beziehe diese Masken gerne über Ebay, da das Preis-Leistungsverhältnis hier stimmt. Gemeinsam haben diese Masken den ungeheuer hohen Pflegeanteil, der die Haut (auch ölige Haut!) mit super viel Feuchtigkeit, aber nicht mit Fett versorgt und sie so ungeheuer aufpolstert!
Vanedo ist bei mir mit Ginseng, welcher für mehr Elastizität und ein verfeinertes Hautbild sorgt, sowie Granatapfel für Festigkeit und Feuchtigkeit vertreten und beide Masken vertrage ich bestens.
My Beauty Diary wartet hingegen mit der ausgleichenden Strawberry Yogurt Maske, sowie der klärenden und für einen strahlenden Teint sorgenden Maske mit japanischer Kirschblüte auf. Ich liebe diese Masken allesamt, auch wenn ich mit ihnen sicher sehr lustig aussehe. Trotzdem – meine Haut sieh nach der Nutzung prall und sehr gut durchfeuchtet auf, trockene Stellen verschwinden und diese Pflege hält auch recht lange an!

Gesichtsmaske

Peeling-Masken
Ich liebe sie! Peeling Masken sorgen für eine reine und glatte Haut, entfernen bei regelmäßiger Anwendung Unreinheiten und abgestorbene Hautzellen und bekämpfen diesen fiesen Grauschleiher. Zurück bleibt eine rosige, glatte Haut! Caudalie war die erste Firma, von der ich eine Peeling-Maske versuchte. Meine ausführlichere Review dazu findet ihr hier. Ich liebe sie immer noch und gönne mir gerne ihre Pflege.
Die für mich neue Cleanance Peeling-Maske von Avene unterscheidet sich etwas zum Vorgänger, denn sie wirkt mit AHA und BHA Säure und zusätzlichen Peeling-Partikeln und bietet somit ein  Kombination aus mechanischem und Säure-Peeling. Sie wird auf die trockene oder feuchte Haut aufgetragen und nach 5 Minuten Einwirkzeit – in der die Säuren die abgestorbenen Hautzellen leicht prickelnd lösen – mit kreisenden Bewegungen abgenommen. Dank der Partikel lösen sich die Schüppchen und zum Vorschein kommt weiche Haut, Unreinheiten werden tatsächlich mit der Zeit gemindert. Obwohl diese Maske eher für unreine Haut gedacht ist, vertrage ich sie gut, allerdings nutze sie oft auch nur auf betroffenen Stellen wie Nase und Kinn.
Ähnlich wirkt die Maske von Michael Todd, die ebenfalls durch AHA abgestorbene Hautzellen löst. Sie kommt aber ohne Peelingpartikel aus und ist eher gelartig-flüssig mit intensivem Rosenduft, das Ergebnis läßt sich dennoch sehen. Aber Vorsicht – bei mir prickelt die Maske etwas, all zu sensible Häutchen sollten daher erst mal testen, wie sie die Maske vertragen.
Zu guter letzt möchte ich hier noch die neue Schaebens African Peeling Maske nennen. Die Maske selber pflegt mit Arganöl, während Peelingkörner aus der Arganfrucht für ein mechanisches Peeling sorgen. Eine tolle Kombination aus Feuchtigkeit und Peeling wie ich finde! Zwar handelt es sich hier um ein eher leichtes Peeling, aber grade für sensible Haut oder mehrmaliger Anwendung finde ich die Maske passend. Ich nutze sie gerne zwischen meinen Enzympeelings, um den rosigen Teint zu erhalten.


Schaum-Masken
Schaum-Masken sind sicherlich keine neue Erfindung, für mich aber eine Neuentdeckung dank des BeautyPress Event. Ich erinnere mich, dass eine Schaummaske von Merz vor etlichen Jahren meine erste Maske überhaupt war, ich liebte den fruchtigen Geruch, die witzige Konsistenz und die leichte Pflege. Daran hat sich heute, da ich die Merz Spezial Masken wiederentdeckt habe nicht geändert. Mein klarer Favorit ist hier die Summer Skin Schaum-Maske mit leichtem Bräunungseffekt, die bereits nach einer Anwendung meiner sehr helle Haut eine leichte Tönung gibt. Zudem spendet Aprikosenkernöl Feuchtigkeit – was will ich mehr?! Auf meiner nächsten Flugreise kommt auf jeden Fall eine praktisch kleine Schaum-Maske mit, denn aufgetragen sind sie durchsichtig und unauffällig und müssen nicht abgewaschen werden, spenden aber super viel Feuchtigkeit!

Gesichtsmaske

Augen- und Lippen-Masken
Last but not least – auch die feine Haut um Augen und Mund will gepflegt werden, gut dass es hier spezielle Masken gibt. Zum Beispiel flexible Pads wie die Anti Age Patches von La Biosthetique oder die Dark Circle Intesive Eye Mask von My Beauty Diary, die beide eine fisch-ähnliche Form haben und für 10-15 Minuten unter das Auge geklebt werden. Sie polstern die Haut durch viel Feuchtigkeit auf und wirken so auch gegen Knitter- und Trockenheits-Fältchen.
Intensiver wirken da schon Creme-Masken für die Augen- und Mundpartie wie die Produkte von Schaebens (für Augen & Lippen) mit Q10, Jojoba und Hammamelis, oder die Maske von Merz (Augen) mit Hyaluron und Gurkenextrakt. Hier wird nicht nur reine Feuchtigkeit, sondern auch viel Pflege und etwas „Fett“ geboten, was der zarten Augenpartie besonders gut tut. Nach Anwendung dieser Maske kann ich auf Augencreme verzichten, da die Partie wirklich erholter aussieht. I like!

Wow – das war ein langer Beitrag, ich hoffe ihr konntet für euch etwas Interessantes entdecken und vielleicht gönnt ihr euch dann auch mal wieder eine gute Gesichtsmaske?!

Wie oft nutzt ihr denn Masken überhaupt?

23 August 2014

Outfit: The Blogger's Choice - Maritim

Ein Monat ist schon wieder rum, weswegen es Zeit für einen neuen Beitrag unserer "The Blogger's Choice"-Serie wird. Nach dem Hippie/Boho-Chic vom letzten Monat, stand nun also Marine auf dem Plan. Ein Motto, mit dem ich mir ehrlich gesagt am schwersten tue, da ich in den letzten Jahren eine tiefe Abneigung gegen Marine-Looks entwickelt habe. Einen Augenblick habe ich überlegt euch einfach diese Fotos von 2010 unterzujubeln, denn damals war ich tatsächlich noch ein großer Fan des maritimen Looks. Ja wahrscheinlich hättet ihr es nicht mal gemerkt, da ich mich gar nicht sooo sehr verändert habe… Da ich euch aber nicht beschwindeln will, sag ich's ganz offen und ehrlich: Ich finde Farbkombis à la Rot-Weiß-Blau, am besten noch mit Streifen, Ankerverzierungen & Co. nur noch zum Gänsehaut bekommen. Und das leider nicht im positiven Sinne. Ja, deswegen gibt es heute keinen typischen Marine-Look zu sehen, sondern einen Beach-Strand-ich-geh-damit-aufs-Segelboot-Look. Fotografiert leider nicht am Meer, sondern im Studio von der lieben Isabella Lopez. Hoffe der Look gefällt euch trotz Themenverfehlung. ;-)

Kleid: H&M, Ohrringe: H&M, Armband: aus dem Urlaub

Weitere Beiträge findet ihr bei:

Montag - Jane von Shades of Ivory
Dienstag - Andrea von AndySparkles
Mittwoch - Vanessa von Pieces of Mariposa und Anni von Fashion Kitchen
Donnerstag - Vicky von Glühwürmchen
Freitag - Kathrin von GetCarriedAway
Sonntag - Kristina von KDSecret 

22 August 2014

Im Test – Loreal Age Perfect Öl Richesse Pflege

Öle sind immer mehr auf dem Vormarsch, wenn es um das Thema Haar- und Hautpflege geht und so verwundert es nicht, dass auch Loreal im Drogeriebereich mit einer pflegenden Serie aus 8 ätherischen Ölen auf den Markt kommt. Ich durfte Die „Verwöhnende Öl-Creme“ und das „Luxoriöse Gesichts-Öl“ vorab testen und will euch meine Meinung dazu nicht vorenthalten.


Der äußere Schein
Loreal hat sich ein edel anmutendes Design mit viel Gold und dunklen Nuancen ausgesucht, um seine Öl Richesse Serie zu präsentieren. Das Ganze spricht mich sehr an, es wirkt durch die schweren Glastiegel recht wertig und das Design greift auch optisch das Öl als Haupt-Inhaltsstoff wieder auf. Verfügbar sind die Produkte im Drogeriemarkt und liegen hier preislich eher am oberen Ende, denn die Creme schlägt immerhin mit 15,99€ zu Buche, während das Öl 17,99€ kostet. Aber diese Preisgestaltung ist für Loreal durchaus normal und wird offensichtlich auch von der Kundschaft gut angenommen.


Die inneren Werte
Loreal selbst beschreibt die neue Gesichtspflege mit ätherischen Ölen als Spa-Erlebnis für zu Hause, welches vor allem für die Haut ab 40-50 Jahren geeignet ist. Ist persönlich finde solche Alters-Zuschreibungen immer etwas schwierig, denn schließlich ist jede Haut anders und hat andere Bedürfnisse. Von daher empfehle ich die Creme für trockene Haut jeden Alters, sowie Haut, die bereits erste Anzeichen von Alterung erfährt. Ölige und deutliche Mischhaut wird hier aber wahrscheinlich wegen der hohen Pflegeanteile nicht glücklich werden, also Vorsicht!
Enthalten sind nämlich tiefenwirksame Öle von Lavendel, welches eine schützende und antioxidative Funktion hat, sowie Lavandinöl und Orangenschalenöl zur Kräftigung und Vitalisierung des Gewebes. Römische Kamille und Rosenöl sollen beruhigen und den Hautton ausgleichen, während Rosmarin, Majoran und Geranie für den Geist belebend, auf die Haut beruhigend wirken. Für mich klingt das fast wie die Zusammensetzung eines Kräutergartens, aber da Kräuter eine positive Wirkung auf die Haut haben können bin ich davon eher angetan als überrascht.


Der Auftrag
Das Gesichtsöl wende ich abends an, denn obwohl es recht gut einzieht und nur einen leichten Glow hinterläßt, ist mir die Pflege grade jetzt bei wärmeren Temperaturen tagsüber etwas zu viel. Dennoch, ich mag den warmen Duft und kann schon nachvollziehen, warum Loreal diese Pflege als „Spa-Erlebniss“ bezeichnet. Meine Haut mag einfach generell Öle und so kommt sie auch mit dem Öl Richesse sehr gut zurecht und ist dankbar für die Extraportion Pflege. Besonders meine eher trockenen Wangen nehmen das Produkt gut auf und die trockenen Stellen, die ich besonders in der Heuschnupfenzeit um meine Nase herum habe, wirken deutlich entspannt. Die Haut wirkt samtig, beruhigt und am nächsten morgen einfach streichel-zart. Ein Ergebnis, das für sich spricht wie ich finde.
Ähnlich ergeht es mir mit der Öl-Creme, die ich morgens und abends anwende. Auch her mag ich den Duft, viel mehr aber noch den Auftrag. Die Crem fühlt sich sehr reichhaltig und geschmeidig auf der Haut an, läß sich dann aber gut einarbeiten und steht dann nicht unnötig lange auf der Haut. Wichtig ist hier die richtige Dosierung, denn aufgrund des hohen Pflegeanteils ist Weniger eben Mehr. Auch hier stelle ich eine gute Durchfeuchtung der Haut fest, ein schönes, weiches und aufgepolstertes Hautbild und eine Entspannung von zuvor geschundenen Stellen.


Mein Fazit
Wer unter trockener Haut leidet, sollte sich vielleicht zumindest das intensiv pflegende Gesichts-Öl einmal genauer ansehen. Ich denke, dass eine Kur damit besonders trockenen Häutchen jeden Alters gut tun und für etwas Entspannung sorgen könnte. Auch die fortgeschrittenen Semester, deren Haut bereits erste oder deutliche Fältchen zeigt und die ihr daher eine intensive Pflege zukommen lassen wollen, können hier fündig werden. Besonders gut kann ich mir diese Creme auch für den Herbst / Winter vorstellen, wenn trockene Heizungsluft und eisige Kälte wieder ihre Opfer fordert. Von daher überlege ich bereits, mir etwas von dieser Serie für die kälteren Monate zu verwahren.
Nicht geeignet empfinde ich die Creme für junge oder auch ältere Mischhaut oder gar ölige Haut, denn hier wäre die Pflege wirklich zu viel. Ansonsten gilt – es ist egal, was auf der Packung steht. Achtet auf die Bedürfnisse eurer Haut und richtet euch vor allem danach!

Und jetzt bin ich neugierig – welche Pflege benutzt ihr im Moment? Seid ihr damit zufrieden?

19 August 2014

Die Sache mit dem Putzen...

Putzen tue ich ungefähr so gerne wie kochen. Und nach über 5-Jahren Chamy.at-lesen bzw. mir auf meinem Instagram-Account folgen, sollte mittlerweile auch jeder - aber wirklich J-E-D-E-R - mitbekommen haben, dass ich und die Küche nicht mehr so wirklich warm miteinander werden. Putzen ist da eine ähnliche Sache, wobei ich putzen eigentlich ganz ok finde. Ich liebe es wenn es sauber ist: Überziehe ein Mal pro Woche (aber spätestens alle 2 Wochen!) mein Bett, finde es klasse wenn wasserbespritzte Armaturen wieder in ihrem schönen Silber glänzen, könnte stundenlang dem WC-Reiniger zugucken, wie ihr in seinem strahlendem Blau oder Grün im frischgeputzen WC runterrinnt und ich liebe den Geruch von Allzweckreiniger wenn gerade damit der Boden gewischt wurde.


Ja, diese Dinge finde ich wirklich ganz toll! Das Problem ist nur, um diesen Zustand zu erreichen muss man zuerst putzen! Und da beginnt die Misere! Wenn man alleine wohnt mag das alles vielleicht noch einfach sein: Man hat seine eigene Ordnung und ist für seinen eigenen Dreck verantwortlich. Spätestens wenn man mit jemanden zusammenwohnt wird's wohl komplizierter beziehungsweise bedarf es einer gerechten Aufgabenverteilung. Allerspätestens wenn man aber mit einem sturen, unordendlichen #$%#§&)??%$ zusammenwohnt wird es extrem mühsam und frustrierend. Ich will nicht sagen, dass ich eine Putz- und Ordungsqueen bin, ganz und gar nicht. Aber ich liebe es, wenn alles seinen Platz hat, schön geordnet und aufgeräumt ist und ich es vor allem wieder finde. (Bei meiner Roomtour seht ihr was ich meine.) Wenn man nun allerdings nicht alleine wohnt, wird es immer wieder Leute geben, die in dein Revier eindringen und dein System feindlich zerstören wollen. So geschehen als ich mit meinem Ex noch in der Wiener Innenstadt gewohnt habe.


Als wir dann von der dunklen und ziemlich abgewohnten Altbauwohnung in eine helle und freundliche Dachgeschosswohnung zogen war für mich klar: Ich werde die perfekte Hausfrau sein. Dieses Vorhaben hielt genau bis zum ersten Großputz an, als ich merkte, dass man 150 m2 nicht mal eben "nach der Arbeit" auf Vordermann bringen kann. Schon gar nicht, wenn man keine Hilfe zu erwarten hat und zudem auch noch eine Grundunordnung herrscht. Ich musste nämlich feststellen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die den Müll auf den Tisch (!!!) legen, anstelle den Mülleimer nen halben Meter weiter zu benutzen. Auch Wäschekorb scheint für manche ein Fremdwort zu sein und natürlich ist es auch kein Problem mit Straßenschuhen (am besten wenn es draußen geregnet hat) quer durch die Wohnung zu laufen. Argh!!!! Teilt man sich das Aufräumen der Wohnung auf die Woche auf, so wird man bei dieser Größe feststellen, dass man am Ende der Woche - wenn man endlich bei Badezimmer Nummer 3 angelangt ist - schon wieder bei der Nummer 1 zum Putzen anfangen müsste. Ein Teufelskreis. Lange Rede, kurzer Sinn: Die anfängliche Hausfrauen-Euphorie wandte sich schnell in Frust und dieser Frust führte dazu, dass ich es mit dem Putzen irgendwann nicht mehr so genau nahm.


Ende vom Lied: Wir engagierten 2x im Monat für 3 Stunden eine Putzhilfe. Dass 6 Stunden im Monat für 150 m2 nicht ausreichend und man selbst auch noch ordentlich anpacken muss, dürfte wohl jedem klar sein. Aber eine Hilfe für das Gröbste war sie allemal. Doof war nur, dass wir leider immer an ziemlich unzuverlässige Putzhilfen gerieten: Die eine sprach kein Wort Deutsch und man konnte ihr sogut wie gar nicht klar machen, was sie denn tun solle. Die andere war schon weit über 70 und kam mit den hohen Räumen, Treppensteigen & Co. nicht zurecht. Die dritte war mega unzuverlässig, kam jedes zweite Mal nicht ohne abzusagen oder verspätete sich. Und der Vierten wurde es irgendwann zu viel und sie kam deshalb auch nicht mehr. Lange Rede, kurzer Sinn: Es war bis zuletzt - als ich nach der Trennung wieder zu meinen Eltern zog - mühsam ohne Ende.


Und auch wenn es nun dekadent klingen mag, so war mir da schon klar, dass ich - sobald ich wieder alleine wohne - sicher eine Haushaltshilfe nehme. Nicht mehrmals wöchentlich und sicher auch nicht für alles, aber alle 2 Wochen für Bad/Klo und vielleicht Küche ist schon nett. Problem: Wo findet man eine zuverlässige und gute Putzhilfe?!
Antwort: Bei Helpling! Zwar hatte ich nicht danach gesucht, da ich im Moment keine brauche, wurde aber vor einiger Zeit von dem Dienstleister gefragt, ob ich nicht mal testen möchte. Klar, wieso nicht! Die Kosten pro Stunde belaufen sich auf 13,90 Euro, die Putzhilfe ist aber versichert, vertrauenswürdig und erfahren. Außerdem bekommt man natürlich auch eine Rechnung ausgestellt. Das Buchen einer Reinigungskraft über Helpling ist ebenfalls unkompliziert: Man meldet sich an, gibt seine Daten wie Adresse, Telefonnummer etc. an und kann dann auch angeben was geputzt werden soll, welche Räume/Bereiche ausgelassen/nicht betreten werden dürfen, wie viele Stunden man sie buchen möchte, ob es einmalig, wöchentlich oder alle zwei Woche ist, usw.


Im Moment ist dieser Service nur in den Großstädten möglich, weswegen ich mein Helpling testweise die Wohnung meines Ex-Freundes putzen durfte. ;-)
Da ich sie nur für 3 Stunden gebucht hatte (und auch nicht in den privaten Räumen meines Ex' rumputzen lassen wollte, zumal man da zuerst Ordnung schaffen hätte müssen), entschied ich mich, dass sie den Flur, das Büro, die Badezimmer/Klos und die Küche machen soll. Putzmittel und alles was dazugehört muss man selbst vorbereiten. Das war aber kein Problem, denn scheinbar habe ich diese früher gehortet. Der ganze Wirtschaftsraum war noch voll mit meinem gehorteten Putzkram *hust*, sodass selbst die Putzhilfe meinte, dass es mehr als genug für die nächsten 3 Jahre sei. ;-) Nachdem ich ihr erklärt hatte was zu tun ist, machte sie sich schon an die Arbeit und war tatsächlich in knapp 3 Stunden mit den vorgegebenen Räumen fertig. Für etwa 60 m2 kann man bei einem normalen Hausputz etwa 3 Stunden einrechnen. Hat man zusätzliche Wünsch, wie den Kühlschrank innen wischen, Schränke auswischen, etc. sollte man jeweils noch 30 Minuten dazurechnen. Ein gründlicher Putz für die komplette Wohnung hätte einen kompletten Tag (also rund 8-10 Stunden) gedauert, was bei 150m2 und 19 Fenstern inkl. Balkontüre aber kein Wunder ist. Gerade die Dachschrägefenster  (und davon gibt es immerhin 10 Stück) seien ziemlich mühsam und die oberen auch kompliziert zu putzen, da sie schwer erreichbar sind.

Wie dem auch sei, die Räume die sie geputzt hat, waren wirklich zur vollsten Zufriedenheit gereinigt. Die Putzhilfe war nett, zuverlässig, sprach perfekt Deutsch und würde ich jeder Zeit weiterempfehlen!


Solltet ihr nun auch in den Genuss einer Putzhilfe kommen wollen, dann hinterlasst ein Kommentar! Ich darf nämlich auch einen 2-stündigen Putzgutschein von Helpling an einen von euch verlosen. Einfach einen Kommentar hinterlassen, ich werde nächsten Montag dann auslosen und den Gewinner benachrichtigen.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Helpling entstanden.