21 September 2014

WIN // bebe Young Care Morgenglanz & Abendschimmer

Sonntagabend ist bei mir Relaxzeit: Nägel neu lackieren, stundenlang in der Wanne mit Schaumbad und Gesichtsmaske verbringen und dabei YouTube-Videos gucken. Seit ein paar Wochen habe ich neue Begleiter für mein Sonntagsritual, denn mir wurden die bebe Young Care Serien Morgenglanz und Abendschimmer zugeschickt.

bebe Young Care Morgenglanz  Abendschimmer

bebe Young Care Abendschimmer
Mein Favorit ist die Abendschimmer-Serie, die angenehm süßlich nach Karamell und leicht nach Vanille duftet. Die Cremedusche schäumt leicht und hinterlässt keinen fettigen Film, jedoch merke ich auch keine Pflegewirkung. Der Duft verfliegt - wie bei fast allen Duschgels - bei mir recht schnell, aber dafür hat man ja eh die passende Bodylotion bei der Hand. Die Lotion riecht ebenfalls angenehm süßlich und pflegt meine normale Haut recht gut.


Abendschimmer // Cremedusche
Die Abendschimmer Cremedusche mit dem entspannenden Duft von Karamell und Vanille reinigt deine Haut sehr sanft. Sie entwickelt einen besonders zarten Schaum und hinterlässt ein außergewöhnlich weiches Gefühl auf deiner Haut. Die Verträglichkeit ist dermatologisch bestätigt.

Abendschimmer // Body Lotion
Die Abendschimmer Body Lotion mit dem entspannenden Duft von karamell und Vanille pflegt deine Haut wunderbar soft. Die leichte Textur zieht schnell ein, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen und spendet deiner Haut 24h Feuchtigkeit. Die Verträglichkeit ist dermatologisch bestätigt.

bebe Young Care Morgenglanz  Abendschimmer

bebe Young Care Morgenglanz
Im Gegensatz zu Abendschimmer ist Morgenglanz frischer und belebender. Laut Hersteller ist der Hauptduft Bambuswasser und Grüner Tee. Ja, wenn ich jetzt wüsste, wie das riecht könnte ich dies auch bestätigen. ;-) Auf alle Fälle ist es frischer und leichter als als die Abendschimmer-Serie. Das Verhalten der Duschcreme und der Bodylotion ist allerdings ident.

bebe Young Care Morgenglanz  Abendschimmer

Morgenglanz // Cremedusche
Die Morgenglanz Cremedusche mit dem belebenden Duft von Bambuswasser und Grünem Tee reinigt deine Haut sehr sanft. Sie entwickelt einen besonders zarten Schaum und hinterlässt ein außergewöhnlich weiches Gefühl auf deiner Haut. Die Verträglichkeit ist dermatologisch bestätigt.

Morgenglanz // Body Lotion
Die Morgenglanz Body Lotion mit dem belebenden Duft von Bambuswasser und Grünem Tee pflegt deine Haut wunderbar soft. Die leichte Textur zieht schnell ein, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen und spendet deiner Haut 24h Feuchtigkeit.

bebe Young Care Morgenglanz  Abendschimmer
bebe Young Care Morgenglanz  Abendschimmer

Aber nicht nur ich soll davon was haben, nein, ihr habt nun auch die Möglichkeit 2 komplette Pflegesets mit all den 4 Produkten zu gewinnen.

bebe Young Care Morgenglanz  Abendschimmer

Offen ist die kleine Verlosung diesmal nur für Österreich. Hinterlasst bis Mittwoch, 24.09. einen Kommentar (mit gültiger Mailadresse) und schon nehmt ihr teil. Solltet ihr aus Deutschland sein: Auf Instagram läuft übrigens auch gerade eine Verlosung von mir, an der ihr teilnehmen könnt. Zu gewinnen gibt es 2 Kinokarten für "Walking on Shunshine" in einem beliebigen Kino. Wie ihr teilnehmen könnt, lest ihr hier.

20 September 2014

Herr und Frau Schuh auf Wien-Besuch

Vor einiger Zeit rief mich voller Verzweiflung mein Bekannter Herr Schuh an. Er hatte seiner Frau Stöckel zu ihrem Geburtstag einen Wochenend-Trip nach Wien geschenkt. Doch nun wusste er nicht genau, was man in so kurzer Zeit in Österreichs Hauptstadt unbedingt sehen müsse. Daher fragte er mich, ob ich nicht den Reiseleiter geben und das Ehepaar Schuh durch die Metropole geleiten möchte. Natürlich, mehr als gern!

Vergangenen Freitagabend holte ich also das schwerverliebte Schuh-Paar vom Flughafen ab und fuhr sie nach einem kleinen Abendessen in ihr zentral gelegenes Hotel. Unser Sightseeing-Programm sollte nämlich erst am Samstagmorgen starten.

Wien

Obwohl Wien von der Fläche relativ klein ist, bietet die Stadt enorm viel. Angefangen vom gotischen Stephansdom mitten im Zentrum, über das Riesenrad im Prater bis hin zum prächtigen Barockschloss Schönbrunn inklusive des Schlossgartens und Tierparks. Um also tatsächlich alle wichtigsten Hotspots gesehen zu haben, bedarf es eigentlich eines mehrtägigen Wien-Aufenthalts. Doch selbst an nur einem Wochenende lässt sich viel von Österreichs Hauptstadt erkunden. Und so gibt’s dann anschließend immer noch mindestens einen Grund, um irgendwann einmal wiederzukommen.

Los ging’s also in aller Morgenpantoffel-Früh von der U-Bahn-Station Schottentor, um mit Herrn und Frau Schuh in die Ringstrasse einzubiegen. Die langgezogene Ringstraße, die rund um das historische Zentrum Wiens führt, ist ein idealer Ausgangspunkt für Sightseeing-Touren. Sogleich erblickte mein Schuhbesuch gegenüber vom Schottentor eine Kirche, die sie – wie viele Wien-Touris – fälschlicherweise für den Stephansdom hielten. Vielmehr handelt es sich allerdings um die schöne Votivkirche, die nach dem Stephansdom die zweithöchste Kapelle Wiens ist. Im Gegensatz zum Stephansdom hat die Votivkirche aber zwei Türme und ein dezenteres Ziegeldach. Ist also gar nicht so schwer zu unterscheiden, fand dann auch das Schuhpärchen.

Ein paar Schritte weiter erreichten wir Wiens Hauptuniversität, ein ebenfalls beeindruckendes Gebäude und tolles Fotomotiv. Da Herrn und Frau Schuh etwas der Leder-Magen knurrte, schlug ich vor, gegenüber ins Café Landtmann zu gehen. Denn zu Wien gehört selbstverständlich ein urtypischer Kaffeehausbesuch – und da ist das 1873 gegründete Café Landtmann die vielleicht beste Wahl! Beim Studieren der Speisekarte trafen mich jedoch Frau Schuhs fragende Blicke: Biedermeier, kleiner Brauner, Einspänner, Verlängerter oder doch der Häferlkaffee?! Nun, für einen Besucher mögen 39 Kaffeesorten etwas verwirrend erscheinen, doch für fachkundige Genussberatung war ich schließlich da! 

Wien

Nach der aromatischen Wiener Melange mit Schlag und einem zarten Marmeladenkipferl setzen wir unsere Sightseeingtour in Richtung Fiaker fort. Danach führte ich das verliebte Paar zum Burgtheater und zum Rathausplatz. Um einen freien Blick aufs Rathaus zu erhaschen, muss man meist sehr viel Glück haben, da ständig Veranstaltungen vor dem Gebäude stattfinden. Doch selbst, wenn das begehrte Fotomotiv etwas verdeckt ist, befindet sich nur eine Schuh-Minute weiter das österreichische Parlament – meiner Meinung noch mindestens genauso imposant. Frau Stöckel Schuh war von dem Parlamentsgebäude sogar so beeindruckt, dass sie unbedingt meinen Tipp folgen wollte, das Bauwerk am Abend erneut zu besuchen. Denn bei Dunkelheit wirkt das beleuchtete Parlament mit dem zentralen Brunnen samt Pallas Athene und den Säulen absolut majestätisch.

Wien

Oh! Sollte übrigens mal jemandem von der Lauferei durch Wien die Füße schmerzen, empfiehlt sich ein Abstecher in den Volksgarten. Besonders im Sommer erwartet einen hier eine wahre Rosenpracht. Entsprechend kann man es sich auf einer Bank gemütlich machen, die Sonne genießen und seinen Blick auf die angrenzende Hofburg schweifen lassen.

Wien

Doch zurück zu Herrn und Frau Schuh: Wir standen vor der Wahl, unsere Route auf der Ringstraße fortzusetzen oder in die Mariahilfer Straße abzuzweigen, DER Wiener Shoppingmeile. Natürlich fiel Frau Schuh die Entscheidung leicht, schließlich locken dort Modeketten wie H&M, Zara, Forever21, Bershka und natürlich viele Schuh-Shops. Nicht umsonst ist die 1,8 km lange innere Mariahilfer Straße neben der Kärtnerstraße die größte und bekannteste Einkaufsstraße Wiens. Und obwohl die Dame nur „schnell mal schauen wollte" dauerte ihr kleiner Bummel bis zum Nachmittag. 


In der Zwischenzeit half ich Herrn Schuh dabei, ein romantisches Picknick vor dem angrenzenden Naturhistorischen Museum vorzubereiten. Die mit Taschen behangene Frau Schuh war nach ihrer Rückkehr vollends verzückt – innig verschlungen genoss das Paar bei frischen Früchten den Sonnenuntergang über Wien.


Nach kurzem Frischmachen im Hotel entführte ich die Turteltauben auf eine der vielen Dachterrassen der Stadt, um ihnen die wohl bekannteste Speise Wiens anzubieten: Das Wiener Schnitzel! Traditionell besteht es aus reinem Kalbfleisch und wird meist mit Erdäpfelsalat oder Petersilerdäpfel serviert. Obwohl wir danach eigentlich satt waren, bestellten wir selbstverständlich noch leckere Nachspeisen – genauer gesagt: Powidlpalatschinken und Kaiserschmarren. Süßer kann man einen Tag in Wien wohl kaum ausklingen lassen.

Wien

Am Sonntagvormittag setzen wir unsere Wiener Erkundungstour im Prater fort. Der Wiener Prater ist ein rund 6 km2 großer Vergnügungspark, der im Norden den Wurstelprater beherbergt. Doch am bekanntesten ist dort natürlich das Riesenrad, eines der berühmten Wiener Wahrzeichen. Gleich nebenan ist das Kabinett von Madame Tussauds zu finden, eingerahmt von zahlreichen Fahrgeschäften. Jedoch sollte man keinen typischen Vergnügungspark erwarten, denn im Prater werden die Attraktionen einzeln mit 3 bis 10 Euro abgerechnet. Zum besonderen Charme des 1825 gegründeten Wiener Praters tragen übrigens auch die teils älteren Fahrgeschäfte bei – Geschichte quasi mal ganz anders! 


Besonders verzückt war Frau Schuh von einem Stoffherzerl, das ihr Mann an einer der vielen Schießbuden erbeutet hatte – und ihr passenderweise am Rendevouz-Platzl verliebt überreichte.



Nach einem „Käsekrainer mit Semmel und Senf“-Imbiss an einer Würstelbude, ging es zu Fuß weiter in Richtung Innenstadt. Vom Prater aus stöckelten wir etwa 20 Minuten, bevor wir das Hundertwasserhaus mit dem Hundertwasser Village erreichen. Das Gebäude mit der bunten und außergewöhnlichen Fassade sprang meinen Gästen sofort ins Auge, doch auch das in den 80er Jahren erbaute Village mit dem Restaurant und den vielen kleinen Shops sorgte für Begeisterung.


Gemütlich marschierten wir dann weiter in Richtung Stadtpark, wo wir am kleinen See ein wenig entspannten und das Johann-Strauß-Denkmal als perfektes Fotomotiv entdeckten. 


Anschließend führte unser Weg durch die Innenstadt zum Stephansdom, der zwar eines der Wiener Wahrzeichen, aber meiner Meinung nach leider auch recht unfotogen ist. Für mich ein klassischer Fall von: „Kann man gesehen haben, muss man aber nicht". Attraktiver und interessanter fanden wir hingegen die Karlskirche, die die letzte Station unserer Stadttour war. Der barocke Kirchenbau befindet sich hinter der Oper, mitten im Resselpark, und lockt zu jeder Jahreszeit Touristen an. Vor allem im Winter mit dem tollen Weihnachtsmarkt davor ist sie einen Besuch wert. 


Schließlich verabschiedete ich mich von Herrn und Frau Schuh bei einem letzten Wiener Kaffee. Doch beide versprachen, nicht nur wegen der Kaffeespezialitäten,  bald einmal wieder nach Wien zu kommen.


So jetzt fragt ihr euch sicher, was in die Alte gefahren ist, dass sie mit Schuhen durch Wien marschiert und diese vor den Sehenswürdigkeiten ablichtet. Tja, zu Recht! Aber ich kann euch Entwarnung geben, ich bin nun nicht völlig durchgeknallt (obwohl ich in den letzten Tagen doch das ein oder andere Mal mit Schuhen gesprochen habe!), sondern wollte viel mehr mit diesem Beitrag am diesjährigen Deichmann Shoe Step Award mitmachen. Leute, ich sag's euch: Das war eine unterschätze Schnapsidee. Ich dachte doch tatsächlich, dass dieses kleine Projekt innerhalb von ein paar Stunden abgeschlossen sein würde… Jop, falsch gedacht, Carmilein! Vor allem wenn man dann mitten unter dem Projekt so perfektionistisch wird und alles neu machen will.

Eigentlich wären die ganzen Pannen ja auch einen extra Beitrag wert. ;-) Begonnen hat es damit, dass ich relativ spät auf die Idee kam, gerne einen Beitrag einzureichen und somit die ganze Zeit die Uhr im Nacken ticken hörte. Wenn man dann auch noch alles selber macht (Idee, Ausarbeitung der Geschichte, Fotos schießen, Auswahl und Nachbearbeitung der Fotos und sich dann noch nen Text überlegen) wird es echt sehr, sehr eng. Vollzeitjob, schlechtes Wetter und frühe Dunkelheit haben mir dann ebenfalls noch ein paar Striche durch die Rechnung gemacht. An meinem zweiten Fotografiernachmittag ging nicht nur mein Objektivdeckel, nein zu Hause auch noch die Speicherkarte, kaputt. Speicherkarte kaputt = Fotos weg! Also am nächsten Tag noch mal das Picknick vor dem Naturhistorischen Museum arrangiert. Dass die Leute sehr, sehr seltsam gucken, wenn man Schuhe mit Accessoires vor Sehenswürdigkeiten drapiert, fällt einem nach einiger Zeit aber kaum noch auf. ;-) Blöder war es da schon, als Frau Stöckel in einem Brunnen baden ging, und ich gut 15 Minuten versuchte den doofen Schuh wieder rauszufischen, ohne selbst reinzufallen. Herr Schuh hat es noch etwas schlimmer erwischt, als er am Schwedenplatz von der 4 Meter hohen Brücke auf den Donaukanalradweg fiel. Keine Sorge: Bis auf ne kleine Schramme ist dem Guten nichts passiert, jedoch dachten die Radfahrer wohl, dass es Schuhe vom Himmel regnet. Das Schnitzel-Dinner auf der Büroterrasse wurde auch an zwei Tagen wiederholt, da ich das Ursprungsfoto mit zu großem Abstand zur Kirche gemacht hatte. Egal, am nächsten Tag noch mal Schnitzel bestellt und nach der Arbeit wieder ein kleines Dinner inszeniert. Man hat ja sonst nichts zu tun. ;-)

Trotz vieler "Hoppalas" bin ich nach vielen, vielen, vielen Stunden Arbeit echt froh die Herausforderung angenommen zu haben, da es wirklich viel Spaß gemacht hat Wien zu "erkunden". Außerdem habe ich superviele nette Leute kennengelernt und gesehen wie hilfsbereit Menschen sein können. Als ich mich für ein Foto quer über den Radweg legen musste, um die "perfekte Perspektive" zu erhalten, hat ein Pärchen zum Beispiel den Weg abgesperrt, damit niemand über mich drüberrollt. Meine fortwehende Fahne beim Parlament wurde von einem älteren Ehepaar wieder eingefangen und richtig viele Leute sprachen mich neugierig darauf an, wieso ich Schuhe an allen möglichen (und unmöglichen) Stellen platziere. Fast alle davon waren positiv überrascht und haben mir versprochen die Daumen zu drücken, damit es auch mit dem Preis klappt. Wehe, die tun es nicht. ;-)
Wie dem auch sei, ich hoffe ihr fandet diese kleine Story auch ganz nett. Ich hab mich bemüht sie unterhaltsam zu gestalten, gleichzeitig aber auch etwas Mehrwert durch die Wien-Infos einzubauen.

19 September 2014

Pandora Fall/Winter Collection 2014

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan euch Bilder von Showrooms hinzuklatschen, es sei denn die Kollektion hat mich wirklich überzeugt und ich finde sie zeigenswert. So kommt es nun also dass ihr die neue Herbst- und Winterkollektion von Pandora zu Gesicht bekommt. Letzten Mittwoch durfte ich im Hollmann Salon - ein wirklich nettes Lokal in der Wiener Innenstadt - die neuen Schmuckstücke von Pandora begutachten und möchte euch nun meine Highlights aus den aktuellen Kollektionen zeigen.


Shimmering Leaves
Zierliche Blätter, funkelnde Steine und filigrane Schmuckstücke zeichnet die Shimmering Leaves Kollektion aus, die zugleich zu meinen liebsten neuen Kollektionen zählt. Neben filigranen Ringen, gibt es noch eine  tolle Blätterkette, Ohrstecker und Charms.


Dark Florals
Schon bei der Frühlingskollektion waren Blüten ein Hauptthema. Die Dark Florals ist zwar um einiges dunkler gehalten, hat mich aber genauso wie schon die Cherry Blossom Kollektion im Frühjahr überzeugt. Besonders die niedlichen Ohrringe mit Blüte und Perle sind genau meins.


Timeless Pearls
Mein Lieblingsschmuck sind meine schlichten Perlenohrringe und so konnte mich die Timeless Pearls Kollektion natürlich auch überzeugen. Neben den tollen Tropfenohrringen, gibt es auch noch eine dazulassende Kette und einen doch recht auffälligen "Statementring".


Cosmic Galaxy
In dieser Kollektion sind Hauptsächlich Ringe vorhanden, die allesamt mit funkelnden Zirkonia-Steinen besetzt sind. Der geflochtene Silber-Ring ist einer meiner Favoriten, kostet aber leider knapp 130 Euro, was doch ne Menge Geld ist.


Natürlich gibt es auch wieder jede Menge neuer Charms. In der Starry Night Kollektion findet man blaue Charms, die an einen Nachthimmel mit funkelnden Sternen erinnern. Die Celestial Charm besticht durch filigrane Anhänger, die mit Zirkonia-Steinchen umwickelt sind. Bei der Mystical Fairytale findet man Bi-Colour Schmuckstücke in 14k Gelbgold und Sterling Silber. Dazu gibt es Murano Glas und Zirkonia. Das absolute Charm-Highlight sind meiner Meinung nach aber die Weihnachtsmotive. So findet man die Anhänger mit Pinguinen, Weihnachts- und Schneemännern und auch in Geschenkform.


Mein Herz besonders höher hüpfen ließ aber das "kleine" Präsent, welches ich beim Gehen erhielt. Es gab doch tatsächlich den Schleifchen-Ring aus der Frühjahrskollektion zu meinem Pressekit.


Seid ihr auch so Schmuckverrückt wie ich?

18 September 2014

Vintage Love

Wie viele Andere wahrscheinlich auch gehe ich gerne auf den Flohmarkt – sowohl zum Kaufen, als auch zum Verkaufen. Ich mag die Leute, das geschäftige Treiben und natürlich nicht zuletzt die kleinen und großen Schätze, die sich hin und wieder finden lassen. Manchmal ist es schwer, zwischen dem ganzen Kitsch etwas Schönes zu finden und manchmal springt es mich fast an.

So ging es mir auch, als ich kürzlich mit meiner Freundin zu einem Familien-Trödel ging. Eigentlich mehr auf Kindersachen spezialisiert, findet sich hier doch so einiges mehr. An einem bunt gemischten Stand fand ich dann ein wunderschönes Collier, sehr groß und auffällig und dennoch irgendwie feingliedrig. Dieses vintage Schmuckstück durfte dann ohne lange zu überlegen mit nach Hause – keine Frage bei nur 8€ Kaufpreis ;-)

vintage schmuck

Als ich die Kette dann in mein Schmuckkästchen legen wollte, fiel mir auch das ich deutlich mehr Vintage Schmuck habe, als ich gedacht hätte. Viele Dinge sind Erbstücke mit einem sentimentalen Hintergrund, einige Stücke würde ich auch nie wirklich tragen. Aber dennoch hängt mein Herz daran und ich schaue sie gerne an. Damit die guten Stücke aber nicht völlig in der Schmuckschatulle versauern, dachte ich mir, ich packe meine liebsten Teile für euch mal aus.

Da ist zum Einen die Kategorie „Erbstück, nicht unbedingt mein Stil“: Die Kolibri-Brosche aus den späten 70er Jahren stammt von meiner Oma, sie hatte das glitzernde Teilchen damals in den USA gekauft. Die Brosche ist ehrlich gesagt nicht mein Stil, aber ich habe sie schon als Kind bewundert und liebe heute einfach die Erinnerung, die dahinter steckt.
Ähnlich geht es mir mit den Edelstein-Anhängern, welche von meiner anderen Oma stammen. Sie sind hübsch, keine Frage, aber ich trage sie eigentlich nie. Ich glaube ich hätte auch Angst, sie zu verlieren und mit Ihnen mein Andenken.

vintage schmuck

Anders sieht es da bei der silbernen Brosche aus, die noch von meiner Uroma stammt. Das genaue Alter kann ich nur schätzen, aber es liegt bei weit über 80 Jahren. Ist sie nicht wunderschön filigran gearbeitet? Ich schwärme echt für diese Brosche und mag es, mit ihr schlichte, dunkle Tücher zusammen zu halten.
Nicht ganz so alt wie die Brosche ist der silberne Ring mit Türkis, den ich gerne und oft trage. Das ist einfach so ein tolles Statement-Teil und durch Zufall auch genau meine Größe! Er stammt soviel ich weiß aus der Türkei und mein Opa wird ihn in den 60er / 70er Jahren auf Geschäftsreise dort gekauft haben.

vintage schmuck

Ähnlich ist es mit meinen beiden (unechten) Perlenketten in beige und schwarz, die ich immer wieder gerne tragen. Die beiden Schmuckstücke haben einfach so etwas Klassisches und sie sind der perfekte Stilbruch zu ansonsten eher sportlichen Outfits. Da die schwarze Kette aber so lang ist, mache ich gerne einen Knoten ins untere Ende – direkt ein Blickfang mehr ;-)
Übrigens – das kleine bestickte Täschchen ist ebenfalls ein Erbstück, das ich gerne trage. Es hat noch ein passende Mini-Portemonnaie innen und ich liebe einfach diesen Folklore-Stil!

vintage schmuck

Wie gesagt – ich habe noch einige Vintage-Teile mehr in meiner Sammlung, aber an diesen Stücken hängt mein Herz am Meisten. Und ich denke das ist es ja auch, was den ganzen „Vintage-Trend“ ausmacht: die Stücke haben einfach ein Leben vor uns gehabt und sie erzählen somit ihre ganz eigene Geschichte!

Wie gefallen euch denn meine Schätze? Mögt ihr auch Vintage-Schmuck? Chamy hat vor einiger Zeit übrigens ebenfalls schon ihren liebsten Vintage-Schmuck vorgestellt.

17 September 2014

Sankt Peter Ording und Friedrichstadt

Weiter geht's mit dem vorletzten Teil meines Norddeutschlandaufenthalts. Nach Eckernförde und Fehmarn ging es auch noch einen Tag an die Nordsee, welches irgendwie schon ein starker Kontrast zur Ostsee war.

Sankt Peter Ording und FriedrichstadtSankt Peter Ording und FriedrichstadtSankt Peter Ording und Friedrichstadt

Sankt Peter Ording und Friedrichstadt


Sobald man auf der Erhebung des Deichs steht, sieht man schon kilometerweit weißen Strand auf dem sich entweder Wind-/Kitesurfer oder Drachensteiger vergnügen, Häuser gebaut auf Pfählen und beeindruckende Dünen mit Salzwiesen. Irgendwie hat mich dieser erste Eindruck doch sehr an Gran Canaria erinnert. Bis auf die Pfahlbauten hätte ich genauso gut auf der spanischen Insel sein können.

Sankt Peter Ording und Friedrichstadt
Sankt Peter Ording und Friedrichstadt
Sankt Peter Ording und Friedrichstadt

Zugang zum Strand und den Pfahlbauten hat man über die Strandbrücke, wo man als Tagestourist eine kleine Taxe (ich glaube es waren 2-3 Euro pro Person) bezahlen muss. Ja und dann kann man stundenlang auf dem 12 kilometerlangen Strand spazieren, den Kitesurfern bei ihren Stunts zusehen, Ebbe und Flut beobachten, in der Hitze verglühen und sich bei einem der Einkehrmöglichkeiten eine Erfrischung gönnen. Ja, und wenn man Zeit hat, kann man sogar eine Wattwanderung machen, diese wird allerdings nicht jeden Tag angeboten und ohne einen erfahrenen Guide ist es vielleicht nicht ganz so ratsam. Wenn man dann noch mehr Zeit hat, kann man im Westküstenpark das Robbarium (Seehundanlage) besichtigen. Mich als Tierfreund hätte es ja schon irgendwie gereizt, jedoch scheint es laut Internet nicht ganz sooo spannend zu sein und so bin ich froh, dass wir lieber am übernächsten Tag in den Tierpark Schwarze Berge gefahren sind. Ich glaub, da hatte ich mehr davon.



Den Vormittag und frühen Nachmittag verbrachten wir also dort im Kurort, marschierten den Strand entlang und aßen Krabbenbrötchen. Gegen 15 Uhr ging's dann weiter nach Friedrichstadt. Ehrlich gesagt hatte ich keine großen Erwartungen an das Städtchen, da ich bis dato nicht mal von dessen Existenz wusste. Als ich dann aber hörte, dass es eine "Holländerstadt" ist, war ich sofort entzückt. Schon vom Hollandteil in Potsdam war ich total begeistert, woraufhin ich ja kurz darauf meine Amsterdam-Reise buchte und mich unsterblich in Zaanse Schans verliebte. Gut, Friedrichstadt kann man nicht ganz mit meinem geliebten Zaanes Schans vergleichen, dazu fehlen einfach die vielen Windmühlen, das Grün und die Schafe, aber ja, Ansätze sind da!

Sankt Peter Ording und Friedrichstadt

Wie auch in Holland prägt Wasser das Stadtbild Friedrichstadts: Es gibt kleine Grachten, einige Brücken und die typischen Backsteinhäuser. Nach einer Eisschokolade schlenderten wir einfach mal ziel- und planlos durch das Städtchen. Da Friedrichstadt scheinbar nicht allzugroß ist, sollte man auch ohne Stadtplan an allen wichtigen Punkten vorbeikommen. Am Marktplatz befinden sich zum Beispiel noch neun Treppengiebel aus Backstein, die unverfehlbar sind. Auf der Mitte des Marktes steht außerdem ein kleines Brunnenhäuschen und die Remonstrantenkirche ist von dort ebenfalls zu sehen. Ja und wenn man dann durch die kleinen holländisch-angehauchten Gässchen zurückwandert, dann ist man eigentlich auch schon so gut wie durch mit Friedrichstadt.

Solltet ihr mal in der Nähe sein, kann ich euch die zwei Ortschaften echt nur ans Herz legen. :-)