31 Oktober 2014

Outfit: Cozy Munich

Der Blog kam die letzten Tage – für meine Verhältnisse – echt zu kurz, was ich ziemlich bedauere, da mein Blog-Baby normalerweise einen Ausgleich zur Arbeit & Alltag für mich darstellt. Statt auf Events zu gehen habe ich Projekte fertig gestellt, oder mich mit der Wohnungssuche rumgeschlagen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie verdammt viel Zeit dabei draufgeht und wie frustrierend es ist, wenn man nichts findet bzw. es nur Absagen regnet. Wobei seid gestern habe ich eine perfekte Wohnung in Aussicht und hoffe und bete nun, dass ich sie bekomme. Heute Abend soll es sich entscheiden, deswegen denkt bitte ganz fest an mich und drückt die Daumen! Die Wohnung ist nämlich genau DAS was ich mir vorgestellt habe und zudem auch noch "relativ bezahlbar". *nervös bin und mir selbst die Daumen drücke*
Für Halloween habe ich deswegen auch blogtechnisch nichts vorbereitet, obwohl ich einen coolen Fledermaus-Look schminken wollte. Solltet ihr trotzdem noch kurzfristige Last-Minute-Ideen brauchen, ich hab die letzten Jahre immer mal wieder Halloween-Beiträge gepostet. Dieses Jahr müsst ihr euch mit diesem Insta-Bild von mir zufrieden geben. ;-)

Weniger gruselig war's hingegen vorletztes Wochenende in München, wo auch dieses kuschelige braune Outfit entstanden ist. Grund warum es mal wieder in die bayrische Landeshauptstadt ging, war eigentlich Hape Kerkeling, der dort eine Lesung hatte. Da man von Wien aus doch gute 4 Stunden mit den Auto nach München braucht, durfte mein Outfit etwas lässig-bequemer sein. Leggings, Kuschel-Cardi und zum Aufwerten dann noch meine neuen Lieblingsstiefel. :-)

cozy autumn outfit
Shirt: Rosewe (aktuell), Cardi: Second Hand, Leggings: KIK, Siefel: Jepo (aktuell), Kette & Ring: Juwelier, Ohrringe: Francis Gallery, Uhr: Jord Wood Watches (aktuell), Mantel: Happy Rainy Days
cozy autumn outfit
cozy autumn outfit

Euch einen gruseligen 31. Oktober und Daumendrücken nicht vergessen. ;-)

29 Oktober 2014

Die Sache mit der Wohnungssuche...

Heute möchte ich euch mal wieder ein bisschen was aus meinem Leben – genauer gesagt nach meiner erfolglosen Wohnungs- wahlweise auch WG-Zimmer-Suche – erzählen. Wenn man Mitten in Wien arbeitet und auch mehrmals wöchentlich abends noch auf Veranstaltungen in Wien ist, fasst man irgendwann den Entschluss auch hier wohnen zu wollen: Kurzer Arbeitsweg, gleich alle Läden vor der Haustüre und auch bei Events braucht man nicht auf die Uhr gucken, wann die letzte Bahn geht.

Schon vor knapp einem Jahr habe ich begonnen mir Immobilien im Internet durchzusehen und habe, nachdem ich auch ein paar bezahlbare Bruchbuden besichtigt hatte, festgestellt: Das mit der Wohnung in Wien wird nichts. Ich kenne ehrlich gesagt auch niemanden (in meinem Alter) der in Wien alleine wohnt. Sollte hier doch jemand sein, bitte die Hand heben! Die Preise für halbwegs nette und gutgelegene Wohnungen sind – wie wohl in jeder Großstadt – jenseits von Gut und Böse. Nicht umsonst wohnen alle die ich kenne entweder noch zu Hause oder (selbst mit ihrem Freund) in einer WG. Lange Rede, kurzer Sinn: Das mit der Wohnung in Wien wird nichts, zumindest nicht so wie ich es mir vorstelle… Also Innenstadt, Neubau und nicht mehr als 600 Euro! Brüller, ich weiß! :-)

Fotos via Mömax

Ich habe mich dann also auf WG-Suche gemacht und die letzten Wochen die skurrilsten Sachen erlebt. Ich muss sagen die ersten Tage habe ich sehr eingeschränkt gesucht, also nur in der Innenstadt nähe Schottentor, am liebsten Neubau oder komplett sanierter Altbau, mindestens zwei Badezimmer und wenn möglich eine Terrasse. Ja ein Schenkelklopfer, ich weiß!!! (Aber hey, ich habe schon mal in solch einer Wohnung im Zentrum, mit mehreren Badezimmer, Dachterasse & Co gewohnt, also ich WEISS dass es sie gibt! Es ist halt die berühmte Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.) Aber wenn ihr denkt, dass ihr SOFORT mitten in der historischen Altstadt – auch noch in der Uni-nähe, wo alle Stundenden wie Geier auf ein freies Zimmer warten – ein Zimmer mit genau diesen Anforderungen findet, dann glaubt ihr auch noch an den Weihnachtsmann. Ich für meinen Teil wurde dieser Illusion schnell beraubt und habe meinen Suchradius also erweitert.

Also in den diversen WG-Suchmaschinen "Berufstätigen-WG", "Raucher", "Haustiere" und was es sonst noch so alles gibt angeklickt. Soll sie mir doch einfach ALLES ausspucken, was es so am Wiener Wohnmarkt gibt. Gleich mal die erste Anzeige angeklickt, denn der Preis von 350 Euro für ein 20 m2 Zimmer ist in Wien echt spottbillig. Blöd nur, dass man ein Kleinkind und einen Haushalt quasi mitmieten würde. Ja, ein alleinerziehender Vater kann sich seine große Stadtwohnung nicht mehr leisten und vermietet nun – vermutlich das ehemalige Ankleidezimmer seiner Ex-Frau – an Studenten. Wie schon erwähnt, hätte man ein Kleinkind noch gratis mitdabei auf das man "gelegentlich mal aufpassen" sollte und "auch der Haushalt sollte nicht vernachlässigt werden". Geil, alles im Preis von 350 Euro inkludiert.
Da ich aber nicht so der Babysitter-Typ bin, habe ich eher nach WGs mit Tieren gesucht. Scheinbar gehen diese WGs eher schlechter weg, da viele scheinbar von Tieren abgeneigt sind. Da ich großer Tierfreund bin, habe ich mich also auf diese Objekte gestürzt. Von Hausschwein, Reptilien und Mäusen war echt alles dabei. Am besten gefiel mir allerdings die Anzeige eines 25-jährigen Ex-Students, der sein Zimmer inklusive Haustiere abgeben würde. Zu dem Zimmer bekäme man bei Einzug auch noch 5 niedliche Ratten und eine Schlange geschenkt. Ich habe mich tatsächlich auf das Zimmer beworben, allerdings (noch) keine Zusage bekommen. Mal abwarten, ob ich bald wieder Ratten- und auch Schlangenmami bin. ;-)


Bei einer Handvoll (oh Wunder!) von Leuten habe ich es dann doch tatsächlich geschafft eingeladen zu werden. Warum ich mich darüber so wundere? Tja, weil 99% der Leute einfach nicht zurückschreiben, was bei der Masse an Anfrage (ein Mädel meinte, dass sie über 600 Bewerbungen bekommen hat) auch kein Wunder ist. Die eine WG war leider *ähm ja* nicht so ganz "mein Standard" und ich hätte mich wohl jeden Tag im Seuchen-Institut durchchecken lassen (müssen), wäre ich in dieses Gebäude gezogen. Nummer Zwei war leider ein Massencasting, wo ich wohl bei DSDS mehr Chancen gehabt hätte. Im 10 Minutentakt wurden 5er Gruppen durch die WG geführt. Dass meine Chancen bei gefühlten 2.000 Leuten eher gering waren brauche ich nicht zu erwähnen, oder? Mein absolutes Highlight war aber die Strand-WG. Normalerweise schreibe ich nur Leute an, die auch ein paar Bilder der Wohnung im Netz haben (ihr wisst schon, neu sanierte Wohnung und so, DAS will ich sehen). Bei dieser WG habe ich aber – ohne ein Foto gesehen zu haben – hingeschrieben, da sie nur 5 Fußminuten von meiner Arbeit entfernt ist. Probieren geht über studieren, nicht?! Erfreulicherweise bekam ich sogar eine Einladung und stapfte voller Vorfreude durch den Regen zur genannten Adresse und landete AM STRAND!!! Es war wohl eine Mischung aus Traumatisierung und Schockstarre, zumindest wurde ich gefragt ob es mir eh gut geht und ich nicht ein Wasser trinken möchte. Ich kam bei der Türe rein und stand vor einem riiiiiiiiiesen "Wohnzimmer" mit bunten Wänden, Pflanzen und Palmen, einer großen Bar mit Schilfdach, diversen Sitzgelegenheiten, einer riesigen und leuchtendgelben Sonne auf der hohen Altbau-Decke und – jetzt kommt's Leute – Sand! Ja es gab eine "Sand-Insel" in den Raum mit echten Sand! Ansich ganz cool gemacht, wenn man auf chillige House-Cocktail-Partys steht. Wenn man aber so wie ich einen stilvollen Neubau sucht, dann haut es einem wahrlich aus den Socken und man versteht die Welt nicht mehr.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Suche geht weiter… Solltet ihr also zufälligerweise in einer schönen Wohnung in der Wiener Innenstadt wohnen und ein > 20 m2 frei haben, ihr wisst ja wo ich mich erreichen könnt. ;-)

Mein Zimmer habe ich in der Zwischenzeit aber auch schon imaginär eingerichtet. Da ich selbst gar keine Möbeln besitze die ich mitnehmen kann/mag, bin ich die letzten Tage auch auf der Suche nach hübschen Einrichtungsgegenständen. Da ich nicht so der Fan vom reinen Ikea-Weiß bin und auch gerne etwas Holz dabei hätte, habe ich zuletzt stundenlang die Mömax-Website durchforstet und wurde auch fündig. Das tolle ist: Mömax macht wie 50 weitere Shops bei den Freihauswochen der Österreichischen Post mit. Das heißt vom 23. Oktober bis 02. November könnt ihr bei über 50 Partner Shops (u.a. die Möbelhäuser Mömax, XXXLutz, Möbelix, Quelle, Universal, Klamottenläden wie Deichmann, Otto Versand, Peter Hahn, Conleys oder Kosmetikmarken wie Yves Rocher, DM,…) versandkostenfrei bestellen. Praktisch wenn einem die Möbelstücke gratis nach Hause gebracht werden, nicht? :-)
Aber nicht nur gratis Zustellung erwartet uns, nein, zahlreichen Onlineshops bieten auch noch spezielle Tagesangebote an. So gibt's heute z.B. ein WMF Pfannen-Set bei Möbelix zu einem wirklichen Knallerpreis!  Am 28.10. einen 15 %igen Rabatt auf den gesamten DM-Einkauf und und und... Außerdem gibt es ein tolles Gewinnspiel, wo man ein NISSAN NOTE Sondermodell LOOK&FEEL und weitere tolle Preise abstauben kann!

Der Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit der Österreichischen Post entstanden.

28 Oktober 2014

Quick Tipp: LOGONA Naturkosmetik Nailcare

Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich Naturkosmetik zwar mag, jedoch nicht primär danach Ausschau halte und somit oftmals nicht auf dem Laufenden bin, was Produktneuheiten angeht. Um so erfreuter war ich kürzlich beim beautypress Event in Frankfurt auch Vertreter der Marke LOGONA zu treffen, die unter anderem ihre neue Nagellack und -pflege Reihe vorstellten. Darunter auch die ersten zertifizierten Naturkosmetik Farblacke, die es ab sofort in 5 alltagstauglichen Farben, sowie einem TopCoat gibt. Hier also eine kurze Review dazu.

LOGONA Naturkosmetik Nailcare

Was das Produkt verspricht
Die LOGONA Lacke sind nach Natrue und BDIH zertifizierte Nagelprodukte, die auf Basis von Shellack und als „5free“ auf folgende Inhaltsstoffe gänzlich verzichten:
  • Formaldehyd und Formaldehydharz, denen neurotoxische Wirkungen nachgesagt werden
  • Toluol, dessen neurotixische und krebserregende Wirkung derzeit geprüft wird
  • Dibutylphthalat, steht im Verdacht negativ auf das Immunsystem zu wirken und krebserregend zu sein
  • Campher, der auf das zentrale Nervensystem und die Nieren wirken kann
Die Lacke von LOGONA versprechen statt dessen nur natürliche Inhaltsstoffe und dank des breiten Pinsels einen kinderleichten Auftrag. Der Nagellackentferner wurde zudem ohne Aceton produziert und soll daher besonders schonend zu Haut und Nägeln sein. Für die Extraportion Pflege sorgt dann das Handpflege Konzentrat mit Bio Mandelöl – natürlich sind alle Produkte auch vegan!

LOGONA Naturkosmetik Nailcare
 
Wo es verfügbar ist

Produkte von LOGONA sind vor allem im Fachhandel, sprich also in den Reformhäusern, Naturkosmetik-Shops und Bio-Supermärkten vor Ort erhältlich. Zudem bieten diverse Onlineshops das Sortiment an und die Marke führt auch einen eigenen Online-Versand.
Ich für meinen Teil würde mir eine noch weitere Erreichbarkeit wünschen, denn ich finde es zugegeben etwas schade, dass ich durch die schlechte Auswahl von Bio-Supermärkten in meiner Gegend kaum Zugriff auf die Produkte live vor Ort habe, da ich grade Kosmetik gerne sehe und anfasse. Aber die Marke schwört auf ihre Verbundenheit zum Fachhandel und die gute Beratung dort, so dass eine Verbreitung auf andere Bezugsquellen erst mal nicht geplant ist.

LOGONA Naturkosmetik Nailcare

Wie ich es finde
Die Auswahl an alltagstauglichen Farben gefällt mir gut, auch wenn die Bandbreite natürlich größer sein könnte. Aber ich kann verstehen, dass ein Unternehmen wie LOGONA erst mal die „Markttauglichkeit“ testen will, bevor es mit einer großen Farbauswahl durchstartet.
Ich durfte jedenfalls „05 urban taupe“* testen, ein herbstliches Braun mit deutlich grauem Einschlag – eine sehr schöne Farbe, die nicht zu dunkel wirkt und somit von allen Häutchen getragen werden kann. Dank der big brush gelang der Auftrag dann in zwei Schichten zwar einwandfrei, allerdings ist die Trocknungszeit deutlich länger als bei normalen Lacken und so konnte ich Macken kaum verhindern. Gut, der Lack riecht dafür nicht chemisch stechend wie mancher Artgenosse, aber grade die schlechte Trocknung ist schon ein deutlicher Kritikpunkt. Der Ergebnis selbst gefällt mir dann aber gut, der Lack erscheint semi-glänzend und glatt, anders als bei der lieben Dalla. Mit dem passenden Überlack* ist dann auch noch etwas mehr Tiefe und deutliche Brillianz drin, auch wenn mich hier erneut die lange Trocknung stört.

Ausnahmslos gut gefällt mir hier aber der Nail Polish Remover*, der auf ganzer Strecke solide Arbeit leistet und – wie die Lacke – überhaupt nicht scharf riecht. Er kommt blitzschnell mit den Naturkosmetik-Lacken zurecht, egal ob mit einem Wattebausch für den ganzen Nagel, oder einem Pinsel für die Feinarbeit. Nicht vergessen löblich zu erwähnen will ich dann auch noch das „natural NAILS“ Handpflege Konzentrat*. Diese Pflege ist nun keine absolute Neuheit und es gibt sicher Unmengen an Handpflege auf dem Markt, aber LOGONA hat hier einfach ein richtig gutes Standard-Produkt entworfen. Nicht zu fettig, dennoch reichhaltig genug um auch trockene Stellen zu Pflegen zieht das Konzentrat sehr gut und schnell in die Haut ein und riecht zudem nach süßer, warmer Mandel.


Ich gebe zu – ich werde nicht sofort losstürmen und die anderen Farben der LOGONA Lacke kaufen, denn dazu habe ich zu viel Lack und die Naturkosmetikvariante muss vor allem bei der Trocknung noch etwas nachlegen. Wer aber prinzipiell ein NK-Kosmetik Freund ist und zudem die Zeit hat, die Krallen nach der Maniküre in aller Ruhe trocknen zu lassen, der wird vielleicht mit „urban taupe“ einen herbstlichen Farbfavoriten finden.

Wie wichtig ist eine schnelle Trocknung denn für euch?

25 Oktober 2014

Madrid: Almudena Kathedrale und Palacio Real

Eigentlich wäre heute ein anderer Beitrag geplant gewesen, dieser muss aber nun auf Montag verschoben werden und so zeige ich euch mal ein paar Fotos von meinem Madrid-Besuch. Ist zwar schon ein paar Wochen her, da mich aber die Stadt komplett ihren Bann gezogen hat, will ich euch ein paar Impressionen nicht vorenthalten. Lustigerweise stand Madrid nie auf meiner Reise-Prioritäten-Liste, und hätte eine gute Freundin von mir dort nicht ein paar Monate gearbeitet, wäre ich so schnell auch nie in die spanische Stadt geflogen. Schon vor rund zwei Jahren hatte Sandra ein Auslandssemster in Valencia, woraufhin ich sie für ein verlängertes Wochenende besucht hatte. Eine wirklich tolle, aber doch recht kleine Stadt. Letztes Jahr war ich dann in Barcelona und war doch ziemlich enttäusch, was wohl auch am Dauerregen lag. Madrid hat aber diese Enttäuschung vollständig wett gemacht!


Der erste Tag war zugegebenermaßen ziemliche Katastrophe: Mega lange Schlange beim Gepäck am Flughafen, totale Hektik, ein aufgeschlagenes Knie, eine kaputte Geldkarte, Stress wegen meines Hotelzimmers und ein Koffer der nicht mehr aufging. Dank meiner defekten Geldkarte und da ich mein Zimmer sofort in bar bezahlen musste, hatte ich dann noch genau 2,34 Euro zur "freien Verfügung". Meine Aktivitäten hielten sich demnach stark in Grenzen, ehe ich am Abend meine Freundin traf, die mir dann zum Glück Geld borgen konnte.


So verbrachte ich den ersten Tag in Madrid hauptsächlich damit mit einer großen Wasserfalsche (dafür ging mein letztes Geld drauf ;-)) durch die Stadt zu schlendern. Madrid ist
mit rund 3,2 Millionen Einwohnern übrigens nach London und Berlin die drittgrößte Stadt Europas und die größte Stadt Südeuropas. Hätte ich nicht gedacht!


Da mein Hotel direkt im Zentrum am Plaza de la Puerta del Sol lag, machte ich erstmal alles rund um den "Hauptplatz" unsicher und schlenderte von dort gemütlich zur Almudena-Kathedrale. Ich bin zwar nicht der totale Kirchen-Freak, aber diese römisch-katholische Kathedrale sollte man sich unbedingt ansehen.


Vorbei am Palacio Real ging es dann mit einem 50 Cent Sandwich (ihr könnt mir gar nicht glauben, wie sehr ich mich gefreut hatte, noch was Essbares um meine letzten 50 Cent gefunden zu haben) in den Parque del Oeste, wo auch der Tempel von Debod steht. Nach meinem Snack im Schatten einer Palme, wollte ich mir den altägyptischen Tempel genauer ansehen, jedoch hat dieser nur zu bestimmten Zeiten geöffnet, da sollte man sich also vorher erkundigen.

Ja und dann ging es zum Königliche Palast, dem Palacio Real, da ab 18 Uhr der Eintritt gratis in das königliche Gebäude ist. Ganz ehrlich: Wenn ihr nicht so wie ich gerade pleite seid, tut euch das nicht an!!! Ich stand über einer Stunde in der glühenden Hitze eher ich den Eingangsbereich passieren konnte. Dann lieber unkompliziert am Vormittag/Nachmittag hin, wo man zwar knapp 10 Euro Eintritt zahlt, dafür nicht anstehen muss. Der Palast gehört zu den größten Schlössern seiner Zeit und beherbergt um die 2.000 Säle, Salons und Kabinette, wobei natürlich nicht alle öffentlich zugänglich sind. Fotografieren ist ebenfalls in den Räumlichkeiten nicht gestattet. Wirklich schade, da die Zimmer und Säle richtig gigantisch sind.


Nach knapp ner Stunde war ich dann auch schon durch und traf mich mit meiner Freundin zum Abendessen und Kino…

23 Oktober 2014

Herbst-Lieblinge – MakeUp, Hautpflege und Accessoires

Gefühlt war ich grade eben noch im Urlaub, mitten in der Sonne bei angenehmen 30°C und schwup – kaum bin ich wieder hier, ist der Herbst auch schon im vollen Gange. Bunte blätter, deutlich kühlere Temperaturen und wärmere Kleidung wecken bei mir das Bedürfnis auch mein Äußeres der veränderten Jahreszeit anzupassen und alte Schätze, oder neue Lieblinge wieder mehr zu beachten. Aus diesem Grund möchte ich euch heute meine Herbst-Lieblinge aus den Bereichen Make-Up, Pflege und Accessoires zeigen und hoffe, ihr habt Lust drauf?!



Pflege-Lieblinge
Mit wechselndem Wetter, aber besonders durch den Klimawechsel nach dem Urlaub und dem langen Flug war meine Haut völlig aus dem Gleichgewicht geraten und zudem recht trocken. Eine reichhaltige Pflege musste also her, weswegen ich sowohl bei der Reinigung, als auch bei der Pflege umgestiegen bin und nun wahre Pflege-Bomben an meine Haut lasse. Sicher keine Produkte für ölige Haut, aber allen, denen der Wechsel zur rauen Herbstluft schwer fällt, empfehle ich einen Blick – z.B. auf das „Camomile Silky Cleansing Oil“ von The Body Shop. Das Öl verwende ich hauptsächlich morgens, massiere es dann in die trockene Haut ein, emulgiere es mit etwas Wasser auf und wasche es anschließend mit reichlich warmen Wasser ab. Zurück bleibt eine super weiche, reine Haut die kein bisschen spannt! So bestens vorbereitet folgen dann meine Seren, bevor ich mit dem viel gelobten Embryolisse Lait-Creme Concentre aus Frankreich nachlege. Die Creme ist frei von Konservierungsmittel (hier übrigens ein interessanter Artikel dazu) und ich hab den Hype ja erst nicht verstanden, aber mittlerweile bin ich ebenfalls ein richtiger Fan – die Creme ist einfach ein richtig gutes Basis-Produkt ohne viel Schnick-Schnack für empfindliche, trockene Haut.
Ähnlich ergeht es mir da mit der „Spezial Augencreme“ von Hormocenta*, die besonders reichhaltig ist und daher gestresste Haut entspannt. Zudem wirkt sie gegen Augenschatten, was mir nur recht ist. Und obwohl sie so reichhaltig ist, stört sie meinen Concealer, bzw mein sonstiges MakeUp überhaupt nicht und trägt sich ganz wunderbar über den Tag – I love!


Make-Up Lieblinge
Der Herbst ist für mich ganz klar die Jahreszeit für dunklere Lippenfarben, die sich an der bunten Blätterpracht draussen orientieren – braun, rot, orange und violett. Zwei meiner Neulinge habe ich euch auf diesem Instagram-Bild ja schon gezeigt, den dritten habe ich bereits im Urlaub heiß und innig geliebt.
Es handelt sich bei meinen Favoriten um die Lip Cream* von essence aus der „Hello Autumn“ LE, die mit einem tollen orange-rot und einem semi-matten finish auf den Lippen leuchtet. Carmen hat euch diese Farbe ja ebenfalls schon gezeigt und auch ich bin ganz verliebt in den seidigen Auftrag. Kräftiger, vor allem mehr ins Rot-Braun geht da schon „Adore“ von Revlon, einer meiner geliebten Lipstains die wirklich stundenlang halten. Die Farbe hat zudem einen stark goldenen Schimmer und passt daher besonders gut in die kalte Jahreszeit, weil sie einfach für etwas Glow an tristen Tagen sorgt.
In eine ganz andere farbliche Richtung geht hingegen „deep violet“ von alverde*, ein lila-beeren-Ton, ebenfalls mit einem semi-matten Auftrag. In der Hülse mag die Farbe etwas kräftig wirken, aber sie läßt sich doch recht sheer auftragen und dann je nach Bedarf schichten, so dass auch weniger Mutige gut zurecht kommen sollten ;-) Ich selbst kann mich ja kaum entscheiden, welcher mein neuer Favorit wird, daher wechsle ich einfach zwischen diesen drei tollen Herbst-Tönen ab. Einen Nachteil haben so kräftige Farben allerdings – küssen ist damit nahezu unmöglich lol


Accessoire-Lieblinge
Ganz klarer Favorit in diesen Tagen sind Lederjacken, egal ob echte wie diese von ASOS, oder fake-Leder wie dieses tolle neue Stück aus den USA. Ich finde einfach, die Jacken passen immer, sehen stylisch aus und sind warm genug, ohne gleich zu warm zu sein – ich bin schlichtweg begeistert! Zudem habe ich meine Liebe zu goldenem, bzw rose-goldenem Schmuck entdeckt, auch wenn ich wahrscheinlich der letzte Mensch auf der Erde bin, der sich nun diesem Trend ergibt. Aber das warme Gold schmeichelt einfach der Haut und wirkt somit wenn es draußen kalt ist viel besser, als Silber. Meine liebsten Stücke sind dabei zwei Armbänder – das Blaue mit rosegoldener Schnalle ist von New One und war ein Geschenk der liebsten Carina (danke und dicker Schmatz an dieser Stelle nochmal dafür), das andere Armband habe ich mir vor dem Urlaub für um 5€ bei DM gekauft.


Und wo wir beim Thema „warm“ sind – auch Düfte dürfen im Winter etwas wärmer werden für mich. Ganz neu habe ich „Luck“ von Avon* zum Testen bekommen, eine recht süße, warme Mischung aus Zitrus, Beeren, Rosen und Sandelholz. Ich muss allerdings gestehen, dass die zitrischen Noten etwas untergehen, was ich schade finde – dafür wirken Sandelholz und Beeren um so intensiver und bilden für meine Nase einen tollen, weichen, warmen Herbstduft. Mal sehen, wie meine Umgebung so darauf reagieren wird :-)
Abschließend gibt es noch einen Favoriten, zu dem es kein Foto gibt und der eigentlich ein Dauerbrenner ist – Liebe. Egal ob vom eigenen Kerl, der besten Freundin, Schwester, oder wem auch immer, einem Menschen zu sagen wie wichtig er ist und das Gleiche auch zu hören macht doch warm ums Herz. Und mal ehrlich, inneres Wohlbefinden kommt doch viel mehr von dem Gefühl geliebt zu werden, als von Makeup und sonstigem Schnick-Schnack.

Mit welchen Favoriten seid ihr denn in den Herbst gestartet?

21 Oktober 2014

Tagged: Sweater Weather

Obwohl es im Moment noch bzw. wieder spätsommerliche Temperaturen hat, befinden wir uns meteorologisch schon Mitten im Herbst. Der Herbst ist zwar nicht meine Lieblingsjahreszeit, aber eigentlich mag ich ihn ganz gerne: Bunte Blätter, die ersten Bratkartoffel naschen, mit Lebkuchen und Kakao vorm Computer sitzen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Ja, DAS macht für mich den Herbst aus. Da es hier auch schon länger keinen TAG mehr gab, und mich Katii gefragt hat, ob ich mitmachen möchte, erzähle ich euch nun also ein bisschen was von meinen Herbstvorlieben.


1) Lieblings TV-Serie?
Wie die meisten wissen, gucke ich eher wenig fern, da ich die meiste Zeit vor dem PC sitze und dann auch eher YouTube-Videos gucke, anstelle in den TV zu glotzen. Ab und zu überkommt es mich dann aber doch und dann schaue ich gerne querbeet alle möglichen Sendungen und Serien. Besonders von „The Walking Dead" konnte man in den letzten Wochen überall lesen, denn ich wurde sowohl auf Instagram, als auch auf Facebook von hibbeligen Freunden zugespamt, die sich freuten, dass nun endlich die 5. Staffel ausgestrahlt wird. Ich persönlich bin ja nicht so der Zombie-Fan, ziehe aber vor dem Guerilla Marketing von SKY Österreich meinen Hut.
Anlässlich des Serienstarts der 5. Staffel von „The Walking Dead" haben die sich nämlich eine echt geniale Aktion - den Scary Shelter - einfallen lassen. Im 7. Bezirk an der Ecke Siebensterngasse/Kirchengasse lauern Untote auf alle, die auf eine Straßenbahn warten. Die Umgebung wird mittels Kamera live erfasst. Dieses reale Echtzeitbild wird dann auf den Video-Screen in der Haltestelle gespielt. Gleichzeitig wird ein vorab gedrehtes Zusatzmaterial eingespielt. Zombies aus der Serie treiben ihr Unwesen mitten in Wien! Begibt man sich nun in die Haltestelle, hat man das Gefühl in einem wahrlich schaurigen Film zu sein. ;-) Ich musste mir das natürlich auch live ansehen und muss sagen: Wirklich eine gut gemachte Aktion, auch wenn es mich nicht erschreckt hat, da ich ja von der Werbung wusste. Aber die Reaktionen der Leute zu beobachten, die nichtsahnend in der Haltestelle warteten… Unbezahlbar!


 2) Kaffee, Tee oder Kakao?
Kaffee trinke ich bekanntlich gar nicht, Kakao hingegen könnte ich das ganze Jahr über trinken. Im Sommer lieber kalt, auch gern mit einer Kugel Vanilleeis, im Winter dann lieber warm und mit ein wenig Sahne. Tee ist für mich ein Herbst- und Wintergetränk, vor allem wenn ich Halsschmerzen habe. Dann darf's auch mal ein Früchtetee mit Honig sein. Oder selbstgemachter Apfel-Zimt-Punsch! Punsch geht generell auch immer in der kalten Jahreszeit! :-) Wenn ich mich aber entscheiden muss, dann fällt die Wahl ganz klar auf die heiße Schoki!


3) Liebste Sache im Herbst?
Wie zu Beginn schon erwähnt gibt es ein paar Dinge, die ich am Herbst mag. Besonders schön finde ich aber gemütliche Abende, an denen man drin auf der Couch sitzt, während es draußen kalt und regnerisch ist. An wärmeren Herbstage spaziere ich aber auch gerne durch den laubbedeckten Wald.


4) Make-up Trend: Dunkle Lippen oder Winged Liner?
Da ich selten Eyeliner trage, ganz klar: Dunkle Lippen, am liebsten in beerigen Tönen.


5) Lieblingsduft?
Och, da gibt es einige. Im Winter mag ich schwere Düfte ganze gerne, da wandern meine Sommerdüfte also in die hintere Ecke des Schranks. Meine Favoriten zur kälteren Jahreszeit sind unter anderem Thierry Mugler - Alien, Christina Aguilera - Woman und Christian Lacroix - Nuit.


6) Lieblingsessen im Herbst?
Auch im Herbst zählt Essen zu meinen liebsten "Hobbies", was es also schwierig macht mich auf ein Gericht zu beschränken. ;-) Zur kälteren Jahreszeit darf es aber gerne deftiger und schwerer werden. So tausche ich also Salate und andere leichte Speisen gegen Schweinsbraten mit Knödel, leckere Cremesuppen oder auch mal ne Gans mit Rotkraut ein. Was bei mir aber das ganze Jahr über geht und mein Leibgericht ist, ist: Huhn! Alles mit Hähnchen ist einfach meines und da kann ich nicht widerstehen. Ansonsten mag ich im Herbst natürlich auch gerne Lebkuchen, am besten mit Marmelade gefüllt und heiße Bratkartoffeln vom Weihnachtsmarkt.


7) Meistgetragener Pullover?
Ich liebe warme und kuschelige Pullis! Am besten etwas oversize, damit man sie bequem über ne Leggings tragen kann. Einen absoluten Lieblingspulli habe ich allerdings nicht, ich mag alle gerne und liebe die Abwechslung.


8) Mützen oder Schals?
Schaaaals!!! Ich trage dünne Schals und Tücher ja sogar im Hochsommer, weswegen die Frage ganz einfach zu beantworten ist. Mein Tuch- und Schalsammlung erstreckt sich auf mittlerweile über 80 Exemplare und ich liebe alle davon. Mützen hingegen trage ich wirklich nur, wenn ein eiskalter Wind draußen bläst.


9) Lieblingsnagellack?
Nein, ich bin jetzt kein Mitläufer und nenne - so wie alle anderen - Bahama Mama! Ich mag den zwar auch ganz gerne, aber ich mag auch Sulfurous von Guerlain, oder meinen derzeitigen Lieblingslack Himalya von Sally Hansen.


10) Skinny Jeans oder Leggins?
Wie oben schon erwähnt finde ich kuschelige Long-Pullis in Kombination mit einer hübschen Leggings perfekt fürs Büro. Skinny Jeans finde ich zwar auch hübsch, allerdings gerade wenn man 8-9 Stunden am Stück sitzt irgendwann unbequem und zwickend.


11) Boots oder UGGS?
Ich hatte mal Fake-UGGS und fand die furchtbar: Kaum halt, es ging nass durch und die Form fand ich auch hässlich… Irgendwie watschelt man darin wie eine Ente… Also ich bin auf alle Fäll Fan von schönen Stiefeln oder Stiefeletten.

12) Lieblingskerze?
Da muss ich euch leider enttäuschen, denn ich bin nicht sooo ein Kerzenjunkie. Zwar mag ich Kerzen ganz gerne, allerdings nur als Dekoelement, sprich entweder in Lila oder Rosa. Duftrichtung ist hingegen zweitrangig. Welche Kerze ich hingegen doch ganz gerne mag ist die Juwelkerze in der Duftrichtung Heißer Glühwein. Passt wunderbar in mein Zimmer und riecht auch wahnsinnig intensiv und gut. Die Bratapfel-Kerze von IKEA mag ich vom Duft zwar auch ganz gerne, passt aber leider nicht in mein Farbkonzept. ;-)


13) Liebstes Lied im Herbst?
Puh… Ich hab ehrlich gesagt kein "typischen Herbstlied". Aber mit langsamen und vielleicht auch ein wenig melancholischen Liedern kann man im Herbst kaum was falsch machen… Habt ihr vielleicht einen Songtipp?

Ja, das sind also so meine Herbstlieblinge… Svenja wird euch morgen auch ein paar Herbstfavoriten in Sachen Kosmetik und Pflege zeigen.

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20 Oktober 2014

Der perfekte Nude-Ton & SensatioNail im Test

Lasst und tanzen und feiern!!! Der Grund? Ich habe endlich meinen perfekten Alltagslack gefunden. Lange, lange hat es gedauert, aber nach über 3 Jahren des Suchens, darf ich euch heute Sally Hansen -700 Himalaya vorstellen!

Im Alltag trage ich mittlerweile am liebsten Nude-Töne: Man sieht Macken nicht so schnell und die Nägel passen zu allen Klamotten. Einen perfekten Nude-Ton hatte ich bis dato allerdings leider noch nicht gefunden: Zu rosastichig, nicht deckend genug, Haltbarkeit misserabel und und und…


Vor ein paar Wochen gab es dann am Beautypress Event in Wien einen Sally Hansen Stand, bei dem man ein kleines Goodie-Bag mit Lacken aus der aktuellen Designer Kollektion Herbst / Winter 2014 bekam. Bei mir war unter anderem Himalaya enthalten, der noch am selben Tag lackiert werden musste.

Himalaya ist ein nude-gräulicher Cremelack, der komplett schimmerfrei ist. Nach einer Schicht ist er schon recht deckend, bei zwei Schichten deckt er komplett. Für mich eine perfekte Alltagsfarbe, die aber irgendwie auch sehr edel aussieht. Die Haltbarkeit war knapp eine Woche, wobei er da schon ein paar kleine Macken hatte, die man aber bei solchen Nude-Lacken kaum bis gar nicht wahrnimmt.


Da es bei Beautypress auch noch das UV Nagellack-System von SensatioNail (by Fing’rs) gab, habe ich das auch gleich ausprobiert. Ich hatte euch ja letztes Jahr schon das UV-Lack-System von Essence vorgestellt und war relativ begeistert. Das einzige was ich an den UV-Lacken absolut gar nicht mag ist das "ablackieren", da dabei die Nägel doch sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. So verwende ich diese Systeme nur sehr selten, z.B. wenn ich auf Urlaub fahre und will, dass der Nagellack die gesamte Zeit ohne Probleme übersteht. Als ich dann letzte Woche in Hamburg war, durfte SensatioNail also die Premiere auf meinen Nägel feiern.


Ich habe das Starter Kit (69,99 Euro) mit einem rosa Lack bekommen, habe aber anstelle des mitgelieferten Nagellacks einfach den Himalaya von Sally Hansen genommen und es hat wunderbar funktioniert! Im Kit enthalten sind eine UV-Lampe, Base & Top Coat, Color Gel Polish, Gel Primer, Gel Cleanser, Pads, Feile und Holzstäbchen.

Die Anwendung ist eigentlich ganz easy und auch für mich problemlos zu bewältigen:
  • Naturnagel anrauen 
  • Nagel mit dem mit Gel Cleanser getränkten Pad reinigen 
  • Gel Primer auftragen 
  • dünne Schicht Gel Base & Top Coat auftragen (ich hatte bei einem Nagel eine zu dicke Schicht, das ist nicht so empfehlenswert, lieber dünn arbeiten!)
  • 30 Sekunden unter der UV Lampe (nach 30 Sekunden ertönt ein Piepen)
  • Nagellack auftragen und diesen 60 Sekunden unter der UV Lampe halten
  • zum Schluss eine letzte dünne Schicht Gel Base & Top Coat auftragen und wieder unter due UV-Lampe damit
  • dann wird noch der Nagel mit dem Gel Cleanser gereinigt und die Gel-Maniküre ist fertig

Die ganze Prozedur ist zwar aufwendiger als normales Lackieren, jedoch ist der Nagel dann sofort "trocken" und einsatzbereit und man muss nicht mehr aufpassen, dass man seinen Lack beschäftigt, weil er noch nicht durchgetrocknet ist. Ich bin sofort nach der Maniküre schlafen gegangen und hatte am nächsten Tag einen makellosen Lack auf den Nägeln. Ebenfalls toll ist der Glanz, den ihr auch nach Tagen noch habt. Auf den Bildern seht ihr den Lack nach 5 Tagen und er sieht noch immer einwandfrei aus. Ab Tag 7 haben ich dann allerdings festgestellt, dass sich die Ränder schon etwas lösen und am 8. Tag habe ich den Lack dann entfernt. Bei manchen Nägeln ging das ganz einfach, bei anderen musste ich wiederum echt lange rumfeilen und knibbeln, bis ich den Lack restlos vom Nagel hatte. Meine Naturnägel waren zwar danach nicht die komplette Katastrophe, aber doch sehr rau, trocken und mitgenommen. Nach einer Ölkur und etwas Klarlack sehen sie nun aber wieder gut aus. :-)

Empfehlen würde ich euch UV-Lacke aber trotzdem nicht für den "täglichen Gebrauch", sondern setzte diese nur gezielt bei Bedarf (im Urlaub, bei Events/Feiern,…) ein.