06 März 2015

15 Tipps um erfolgreich am Flohmarkt zu verkaufen + Flohmarkt Ankündigung

Diesen Sonntag ist es wieder so weit und nachdem ich letztes Wochenende meinen Kleider- und Kosmetikschrank einen ordentlichen Frühjahrsputz unterzogen habe, gibt es mal wieder einiges bei mir günstig zu erstehen. Das Wann und Wo erfahrt ihr dann am Ende des Beitrags. ;-)

Da ich einen reinen Ankündigungspost aber reichlich langweilig finde und ich immer wieder gefragt werde, ob ich Tipps und Tricks habe, wie man am Flohmark erfolgreich sein Zeug los wird, habe ich die wichtigsten Punkte für euch zusammengestellt. Ich bin weiß Gott kein Flohmark-Profi und mit ordentlich anpreisen habe ich es ehrlich gesagt auch nicht. Da ich nun aber schon auf gut 20 Flohmärkten verkauft habe, sind mir in den letzten Jahren doch ein paar Dinge aufgefallen und klar geworden, die ich gerne mit euch teilen möchte....


1. Den "richtigen" Flohmarkt wählen

Dieser Tipp ist meiner Meinung nach der Wichtigste und den solltet ihr unbedingt beachten, sonst kann das Flohmarkterlebnis schnell in die Hose gehen! Mittlerweile gibt es ja Flohmärkte wie Sand am Meer und wenn man wollte, könnte man wohl jedes Wochenende auf Flohmärkten verkaufen. Jedoch ist mir aufgefallen, dass es die unterschiedlichsten Arten von Flohmärkten gibt: Designer-Flohmärkte, wo eher höherpreisige Produkte und Marken gefragt sind; Trödelmärkte, wo es Hauptsächlich Ramsch um 1-2 Euro gibt; Antik-Flohmärkte, wo Zinn, Gemälde, Einrichtung & Co angeboten werden und und und... Wenn ihr nun eher höherpreisige Kleidung verkaufen wollt, habt ihr also eher nichts auf einem Ramsch-Trödelmarkt verloren, denn da bieten euch die Kunden selbst für eine nagelneue Esprit-Jeans nicht mehr als 2 Euro an. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass ich am besten auf Blogger-Flohmärkten – die auf Kleidung und Kosmetik spezialisiert sind – aufgehoben bin. Anderen Ramsch wie alte Plüschtiere, Elektrogeräte & Co. müssen dann aber natürlich zu Hause gelassen werden, denn sowas hat auf so einen Flohmarkt nichts zu suchen!!!

2. Verkaufsfläche überlegen

Ich habe grundsätzlich immer viel zu viel Zeug mit und muss dann alles quetschen und stapeln. Dies ist allerdings nicht sonderlich förderlich für den verkauf da sich Leute durch zu viele Produkte leicht abgelenkt und überfordert fühlen. Deswegen ist es im Voraus sinnvoll sich Gedanken zu machen, wie viel Platz ihr braucht. Wenn ich also die Möglichkeit habe einen zweiten Tisch oder mehr Fläche zu mieten, dann mache ich das auch. Meist bezahlt man dann nur ein paar Euro mehr, die sich aber definitiv lohnen!


3. Präsentation der Ware

Wie in Punkt 2 schon erwähnt, stehen die Leute nicht auf einen überladenen Verkaufstisch, da sie sich schnell überfordert fühlen und ihnen dann keines der Produkte ins Auge sticht. Daher ist weniger oft mehr und es macht Sinn die eher teureren Produkte gut zu präsentieren, als sich mit 50-Cent Ramsch den Tisch vollzumüllen. Außerdem ist das Erscheinungsbildes des Stands ebenfalls sehr wichtig. Wer möchte gern an einem unübersichtlichen, vielleicht noch schmutzigen und lieblos hergerichteten Stand kaufen?! Eben! Immer gut sind daher schöne (weiße) Tischdecken, Etageren, wo ihr Produkte präsentieren könnt und andere einfache (nicht zerbrechliche!!!) Dekoelemente. Diese werten den Stand optisch auf!

4. Die Ware selbst und auf Makel hinweisen

Die schönste Präsentation bringt nichts, wenn ihr schmutzige, zerknitterte oder gar kaputte Dinge verkaufen wollt. Gerade bei Kleidung solltet ihr darauf achten, dass sie sauber, gewaschen und bestenfalls auch gebügelt ist. Wer möchte schon einen schmutzigen Pullover kaufen, wo man vielleicht nicht mal sichergehen kann, ob der Fleck beim Waschen rausgeht. Außerdem solltet ihr auf solche Makel wie fehlende Pailletten, kleine Löcher, etc. eingehen, wenn der Kunde Kaufinteresse hat. So etwas ist einfach nur fair und wirft sonst auch kein gutes Bild auf euch. Gerade wenn ihr Blogger seid, spricht sich sowas auch schnell rum!

vorbildliche Präsentation der Ware von Vicky (My mirror world)

5. Zauberwort "Kleiderstange"

Aus Erfahrung raus weiß ich, dass sich kaum jemand durch einen Klamottenberg wühlen möchte. Klar, wenn ihr ihn aufbaut ist er noch schön übersichtlich zusammengelegt, aber spätestens nach den 3. Besucher ist es nur noch ein unübersichtlicher Wäschehaufen. Daher mein Tipp: Wenn ihr eine Kleiderstange habt (notfalls im Freundeskreis nachfragen), hängt eure Kleider unbedingt auf!

6. Nichts auf den Boden stellen

Auch Schuhe "gehören" am Flohmarkt nicht auf den Boden, sondern gut sichtbar auf den Tisch. Klingt jetzt erstmal merkwürdig, aber glaubt mir, kaum jemand wirft einen Blick unter/neben euren Tisch! Deswegen ist es wichtig, auch Schuhe & Co. gut sichtbar in Augenhöhe zu platzieren.


7. Wühlkisten 

Generell würde ich von Wühlkisten abraten, außer ihr seid auf einem Ramsch-Flohmarkt unterwegs. Wie in Punkt 3 schon beschrieben ist vielen Leuten nämlich die Präsentation eures Standes wichtig und sie wollen daher nicht in alten Bananenschachteln auf dem Boden nach "verborgenen Schätzen" graben. Solltet ihr aber doch einige 1-Euro-Ramsch-Produkte haben, empfehle ich euch diese in einen hübschen (Wäsche)korb zu geben und diesen mit einem schön gestalteten Preisschild aufzustellen. So habt ihr zwar eine Wühlkiste, aber ein schöner Korb ist halt doch noch ansprechender als eine vergammelte Schachtel.

8. Ware mit Preisen beschriften

Ich als Flohmarktbesucher hasse es bei jedem einzelnen Stück nachfragen zu müssen wie viel es kostet. Manche Dinge interessieren mich nicht soooo sehr, dass ich unbedingt nachfragen will, bei anderen Sachen denke ich mir, dass sie sowieso zu teuer sind und frage deshalb schon nicht nach. Dadurch entgehen euch aber potentielle Käufer! Ich habe die Erfahrung gemacht (früher hatte ich nie Preise, jetzt immer!), dass die Ware viel mehr Beachtung findet, wenn ihr sie mit Preisen ausschildert. Viele sind dann überrascht, wie günstig etwas ist und überlegen sich doch etwas zu kaufen. Entweder ihr beschriftet wirklich jedes einzelne Produkt extra, oder aber ihr stellt kleine Schilder auf den Tisch, wo dann Richtpreise drauf steht (z.B. "Nagellacke zwischen 2-4 Euro"). So haben die Kunden wenigstens einen groben Überblick eurer Preise. Wichtig ist nur, dass ihr leichtlösliche Klebeetiketten nutzt! Ich hatte mal das Problem dass ich Sticker gekauft hatte, die sich kaum mehr von den Produkten lösen liesen. Dies ist natürlich für den Kunden ziemlich ärgerlich, weswegen ihr die Etiketten vorher unbedingt ausprobieren solltet.



9. Ware probieren lassen

Die meisten Kunden wollen ungern die Katze im Sack kaufen, was ich auch verstehen kann. Deswegen biete ich bei Klamotten und Schmuck an, dass sie diese anprobieren dürfen. Auf einigen Indoor-Flohmärkten gibt es sogar eigens Garderoben dafür, aber einen Pullover/Mantel, etc. kann man auch schnell mal so über Kleidung ziehen. Kosmetik lasse ich ungern testen, die vieles bei mir noch originalverpackt oder desinfiziert ist. Ihr könnt den Leuten aber anbieten nach Swatches (von z.B. Lippenstiften, Lidschatten, etc.) zu googeln, damit sie sich das Produkt besser aufgetragen vorstellen können. Auch Nagelräder machen bei Lacken Sinn.

10. Gratis Produkte (Proben, Süßigkeiten...)

Solche Dinge locken die Leute wirklich sehr an! Solltet ihr also noch Platz auf eurem Tisch haben, könnt ihr ein Gefäß mit Produktproben, Bonbons, etc. aufstellen. Wer etwas kauft, darf sich dann z.B. etwas aus dem Behälter mit den Pröbchen aussuchen.

11. Mengenrabatt, Specials & Co

Generell kann ich euch anraten die Preise eher günstig zu gestalten, wenn ihr eure Sachen schnell loswerden wollt. Ich verkaufe meine Produkte meist 50-70% unter dem Neupreis. So kam es auch schon vor dass ich z.B. eine nagelneue Naked-Palette um 20 Euro verkauft habe.
Wenn ihr die Sachen also schnell loswerden wollt, empfehle ich euch Schleuderpreise. Ansonsten kommen aber auch Mengenrabatt oder Special Angebote sehr gut an! Ihr könnt euch z.B. ein hübsches Schild am Computer ausdrucken mit "Wer 5 Sachen kauft, bekommt das günstigste Teil gratis" o.ä.


12. Zum Ende hin Preise drastisch reduzieren

Wenn ihr 2-3 Stunden vor Flohmarktende noch immer einen randvollen Tisch habt, dann empfehle ich euch nach und nach eure Preise zu reduzieren. Gerade wenn ihr nicht wieder all die Sachen mit nach Hause schleppen wollt, könnt ihr z.B. einen 50-Cent-Bereich auf eurem Tisch machen und hoffen dass die Sachen schnell verschwinden... Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der größte Ansturm morgens ist. Um die Mittagszeit / zur Halbzeit ist dann meist eine große Flaute und gegen Ende kommen dann wieder vereinzelt Leute. Sprich alles was ihr in den ersten 1-2 Stunden nicht los werdet, wird nachher noch schwieriger zu verkaufen!

13. Kunden nicht überrumpeln

Ihr kennt es sicher: Ihr kommt in einen Laden und werdet sofort von der Verkäuferin "überfallen". Ich denke, die meisten haben dies nicht sonderlich gerne, sondern wollen sich lieber erstmal in Ruhe umsehen. Genauso ist es auch auf Flohmärkten. Lasst die Leute erstmal in Ruhe eure Gegenstände betrachten, lächelt sie an und erst wenn ihr merkt, dass jemandem eine Frage auf der Zunge liegt, oder Kaufinteresse besteht, sprecht sie an und macht sie auf Angebote aufmerksam oder bietet eure Hilfe an. Aber überrumpelt die Leute nicht, denn die meisten schreckt dies eher ab!



14. Tüten und Wechselgeld

Sammelt schon früh genug Kleingeld und nehmt euch ca. 100 Euro in 20er, 10er, 5er Scheinen und dann noch mal 20 Euro in Münzen mit. Ich hatte schon öfter den Fall, dass jemand gleich zu Beginn mit 100 Euro bei mir bezahlt hat. Wenn ihr ihm dann beispielsweise 97 Euro rausgeben müsst, habt ihr absolut kein Wechselgeld mehr. Dem Kunden zu sagen, dass ihr keine "großen Scheine" annehmt ist natürlich auch eine Möglichkeit, aber dadurch geht euch natürlich ein Käufer verloren. Ich verstehe selbst nicht, wieso manche Leute mit 100 Euro Scheinen auf einen Flohmarkt spazieren, aber ich hatte leider schon oft den Fall das potentielle Käufer kein Kleingeld mithatten. Deswegen ist es ratsam, wenn ihr genügend Wechselgeld dabei habt. Auch Tüten sind natürlich ein netter Service, welchen ihr anbieten solltet!

15. Diebstahl und nicht alles gefallen lassen!

Leider kommt es immer wieder vor, dass bei Flohmärkten Sachen auf "wundersame" Weise verschwinden. Gerade wenn der Andrang groß ist und 10 Leute an eurem Stand stehen, könnt ihr natürlich nicht überall die Augen haben. Bei mir sind bis jetzt 3 Kosmetikprodukte verschwunden, die zum Glück aber nicht allzu teuer waren. Ich empfehle ich daher achtsam zu sein und auch mal auf den Tisch eures Nachbarn zu schauen, wenn dieser am WC, oder bei ihm gerade viel Andrang, ist. Im Gegenzug wird dieser hoffentlich das selbe für euch tun. Außerdem stelle ich teurere Sachen eher näher zu mir und lege günstige Produkte an den Rand. So ist der Schaden nicht zu hoch, sollte tatsächlich etwas abhanden kommen. Schuhe sollte man generell auch nur einzeln hinstellen.
Auch müsst ihr euch nicht alles gefallen lassen. Klar, ihr wollt die Sachen loswerden, aber wenn euch jemand "blöd" kommt (und ja, das kommt leider ab und zu vor), dann könnt ihr demjenigen auch guten Gewissens den Kauf verweigern... So nötig werdet ihr die paar Euros schon nicht haben. ;-)

Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Tipps etwas helfen und möchte euch nochmal an den Bloggerflohmarkt am Sonntag erinnern.

Flohmark Details:

Datum: Sonntag, 8. März 2015 von 11-15 Uhr
Location: Jugendgästehaus Brigittenau = Youth Palace 1200 Wien
Adresse: 1200 Wien, Adalbert-Stifter-Straße 73 (nahe Handelbar und Friedrich-Engels-Platz)

Copyright der Fotos: Mirela (Coral and Mauve) und Vicky (My Mirror World), die auch beide am Sonntag mit von der Partie sind. ;-)

05 März 2015

Style yourselfe – mit den Astor Style Lip Lacquers

Kürzlich hat Astor auf einem Event seine neuen Style Lip Lacquers* vorgestellt, die intensive, geschmeidige Farbe und feuchtigkeitsspendende Pflege bieten sollen und mittlerweile überall im Handel erhältlich sind.
Große Worte also für einen Lipgloss, so dass die liebe Sala und ich uns direkt ans Testen machten. Heute nun möchten wir euch unsere Reviews dazu online stellen und somit nicht nur für eine bessere Meinungsfindung bei euch sorgen, sondern mit dieser kleinen Kooperation gleichzeitig etwas zur in letzter Zeit doch arg abgeflauten Blogger-Vernetzung beitragen! Schaut also auf jeden Fall auch mal bei Sala vorbei!


Die Basics

Astor lanciert mit den Style Lipe Lacquers insgesamt 10 verschiedene Farben, die von schimmrig bis matt, von nude bis vamp so ziemlich jede Vorliebe treffen sollten. Allen gemeinsam ist die nicht klebende Konsistenz und die meiner Meinung nach recht schicke Verpackung, die einen direkten Blick auf die Farbe ermöglicht und ungeheuer gut in der Hand liegt. Pflegestoffe wie Glycerin und Rizinusöl lassen die Lippen recht eben erscheinen und pflegen zusätzlich, ohne ein schmieriges Gefühl auf den Lippen zu hinterlassen. Preislicht liegen die Glosse mit 8,45€ im mittleren Drogerie-Preissegment und bieten dafür immerhin 5ml Inhalt.


Die Farben

Nude Life Style / 105  – peachiges nude mit milchigem Einschlag, schimmerfrei, gut deckend. Nicht unbedingt mein Favorit, was aber an meiner Abneigung von Nude-Tönen liegt.

Princess Style / 100 – nude-beige mit starkem goldenen Schimmer, eher sheer. Auch wenn Nude an sich nicht meins ist, mage ich diese Farbe als Topper sehr gerne

All about Style / 205 – eine Art teracotta-nude, schimmerfrei und deckend, für mich „my lips but better“. Mein Alltagsliebling, eine einfach zu kombinierende Farbe für jeden Tag.

Vamp Style / 140 – blaustichiges mauve mit viel kühlem Schimmer, gute Deckkraft. Etwas gewöhnungsbedürftig wegen des bläulichen Einschlags, aber eine tolle Farbe für den Alltag.


Delicious Style / 110 – korall-rot mit goldenem Schimmer, mittlere Deckkraft. Diese Farbe macht mich wirklich fröhlich und lässt mich auf den Frühling hoffen.

Punk Style /135 – kühles rosa mit bläulichem Schimmer, mittlere Deckkraft. Nicht ganz meine Farbwelt, da es mich zu sehr an die 80er erinnert :)

Just so Stylish / 215 – leuchtendes, dunkles Pink, Cremefinish, ultra deckend und mein Favorit! Der bläuliche Unterton läßt die Zähne heller leuchten und das Pink ist einfach nur wunderschön.


Gorgeous Style / 150 – orangestichiges Timatenrot, schimmerfrei und ultra deckend. Ebenfalls mein Favorit, auch wenn der Ton ziemlich knallt – ein echtes Statement eben.

Ready to Style / 225 – klassisch glamuröses Rot, leicht blaustichig, schimmerfrei und sehr deckend. Tolle Farbe für den Abend, wenn ihr mal gnz ladylike sein wollt.

Live your own Style / 230 – deckendes Bordeaux-Rot, schimmerfrei und mit leichtem lila Einschlag. Verführerisch, sexy – Vamp. Muss ich mehr sagen?!

Mein Fazit

Als Freund von kräftigen Farben bin ich besonders von diesen Lip Lacqurs angetan, denn sie bieten nicht nur eine tolle Farbauswahl, sondern tragen sich auch ultra geschmeidig auf den Lippen. Ich habe überhaupt nicht das Gefühl eine Lippenfarbe aufgetragen zu haben, was mir sehr gut gefällt. Kein großer Freund bin ich hingegen von dem Geruch nach Gurke und Wassermelone, da dieser für mich einfach nicht zu den Lacquers passt. Aber zum Glück hält sich der Geruch nicht lange und ich nehme ihn beim Tragen kaum wahr.
Spielend einfach gelingt der Auftrag dank eines weichen Applikators, zudem sind die Farben zumeist mit einem Anstrich deckend. Allerdings empfehle ich grade bei den kräftigeren Farben einen Lippenkonturenstift, denn entgegen Astors Aussage hat grade „Just so stylish“ bei mir nach einiger Zeit etwas ausgeblutet und sich über die Lippenkontur gezogen. Mit einem Konturenstift ergab sich dieses Problem dann allerdings nicht mehr und die Farbe hat einfach nur schön geleuchtet, ohne die Lippen bei längerer Tragedauer auszutrocknen. Allerdings muss ich feststellen, dass die Glosse alle eine unterschiedliche Haltbarkeit haben und bei mir vor allem die „matten Farben“ besser halten, als die schimmernden. Gut, es sind weder Lippenstifte noch Stains und somit muss ich nach 2-3 Stunden nachtragen, aber damit kann ich leben. Wobei ich gestehen muss, dass ich diesen Namenszusatz „matt“ etwas verwirrend finde, denn auch wenn diese 5 Farben keinen Schimmer inne haben, so glänzen sie aufgetragen dennoch etwas und ich würde das Finish daher nicht als total matt, sondern eher cremig beschreiben. Alles in Allem bin ich somit besonders von den kräftigen, schimmerfreien Farben sehr angetan und kann euch einen näheren Blick auf die Kollektion nur wärmstens empfehlen!

Habt ihr die neuen Style Lip Lacquers selbst schon gesichtet oder ausprobiert?

04 März 2015

Outfit: Frühlingshaft schick!

Langsam aber sicher traut sich der Frühling endlich raus und die Tage werden zunehmenden wärmer! Ich hoffe dies ist nicht nur ein kurzzeitiger Zustand, sondern bleibt nun auch so. Für das Otto Magazin habe ich daher einen frühlingshaften Look kreiert in dem ich euch auch erzähle, wie ich ein einfaches Büro-Outfit schnell ein ein eventtaugliches (Abend)-Outfit verwandle. Wer also den kompletten Look sehen und nachshoppen will: Hier entlang...


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03 März 2015

Meine Erfahrung mit einer 3-Tage-Detox-Saftkur (Slim Tim)

Ja, ich habe mich letztes Wochenende auch in das Abenteuer Detox gestürzt und habe mich 3 Tage (fast) ausschließlich von Saft ernährt. Einige werden nun die Augenbrauen hochziehen und sich fragen: "Du und Detox?! Das passt ja gar nicht zusammen!", und ja so ganz unrecht habt ihr sicher nicht. Ich liebe Fleisch, ich liebe Schokolade, achte eher wenig auf meine Ernährung, mein Sportverhalten beschränkt sich auch auf "ab und zu" und grüne Smoothies habe ich bis vor wenigen Tagen auch noch nie getrunken... Vielleicht ist aber gerade deshalb dieser Bericht für den ein oder anderen ganz interessant, da ich nicht in das typische "healthy living"-Bild passe, und so eventuell auch anderen "Ungesundernährern" Mut mache kann, es mal mit Detox zu probieren... Aber von vorne!

Detox-Saftkur

Was ist Detox überhaupt?

Ich glaube den meisten dürfte Detox ein Begriff sein. Für alle die es aber noch nicht wissen, ein paar Sätze dazu: Eine Detox-Kur sorgt dafür, dass Abfallstoffe ausgeschieden werden und der Körper auf diese Weise gereinigt wird. Detox soll helfen die Gesundheit zu verbessern und im Zuge dessen verlieren die meisten auch etwas Gewicht. Nach dieser Kur soll man sich energiegeladener, frischer und einfach besser fühlen. Wer detoxt, verzichtet einige Tage auf übersäuernde Lebensmittel wie Fleisch, Käse, Weißmehl, Süßigkeiten, Alkohol, Nikotin und Kaffee bzw. kann man sich auch für eine Saftkur entschieden, bei dir man generell keine feste Nahrung zu sich nimmt.

Detox-Saftkur
Detox-Saftkur

Warum hast du dich für eine Saftkur entschieden?

Die meisten haben es ja sicher mitbekommen, aber ich erwähne es gerne noch mal: Ich habe seit Ende letzten Jahres knapp 6 Kilo zugenommen. Sport habe ich in der kälteren Jahreszeit eigentlich gar nicht gemacht und gegessen habe ich worauf ich Lust hatte... Ein Keks mehr oder weniger wird das Kraut schon nicht fett machen. Tja, denkste! Vor ein paar Wochen wurde mir dann bewusste, dass sich mein Essverhalten wieder normalisieren muss, denn ich esse nicht weil ich Hunger habe, sondern ich esse weil der Kühlschrank voll ist. Seitdem versuche ich mich wieder besser zu ernähren und irgendwann kam mir dann auch der Gedanke Detox ausprobieren zu können. Seinen Körper entschlacken, mehr Antrieb zu bekommen und vor allem mal ein paar Tage nichts zu essen und nachher Lebensmittel wieder mehr zu schätzen – das war mein Hauptgrund!

Detox-Saftkur
Detox-Saftkur

Wieso Slim Tim?

Nachdem mein Entschluss fest stand, dass ich detoxen möchte, stand für mich auch ganz schnell fest, dass es eine Saftkur sein muss. Extra detox-gerecht zu kochen und mich noch mehr in die Materie einzulesen wäre mir ehrlich gesagt zu mühsam gewesen, weswegen ich die "einfachere" Variante wählte. In Wien gibt es ja noch nicht so viele Safthersteller, weswegen ich beim Recherchieren recht schnell über Slim Tim gestolpert bin. Die Website sah ansprechend aus, die Säfte waren schön in Szene gesetzt und da die Jungs von Slim Tim auch super nett und freundlich waren und sich eine Kooperation ergab, konnte es quasi sofort losgehen!

Detox-Saftkur

Wie sieht es mit der Vorbereitung aus?

Je besser man vorbereitet ist, desto größte soll der Detox-Ergolg sein. Deswegen werden 1-2 Entlastungstage empfohlen. In diesen 2 Tagen soll man den Tag mit einem Glas warmen Zitronen-Wasser starten und mindestens 2-3 Liter stilles Wasser zu sich nehmen. Außerdem soll man schon die Tage davor auf Alkohol, koffeinhaltige Getränke, Nikotin, Fleisch, zuckerhaltige Lebensmittel, Weizen und raffinierte Kohlenhydrate wie Brot, Reis und  Nudeln verziechten. Stattdessen soll man viel gedämpftes Gemüse und Obst essen. Da ich weder rauche, noch Alkohol, Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke im Alltag trinke, fiel mir das natürlich nicht schwer. Auf Fleisch und Süßigkeiten habe ich allerdings nicht so ganz verzichtet, sondern habe auf einem Event einen Tag vor meiner Detox-Kur noch ein kleines Stück Kalb mit Kartoffelpüree und einen Schokoladenmuffin gegessen.

Detox-Saftkur
Detox-Saftkur


Jetzt aber zum interessantesten Teil: Wie ging es mir während der 3 Tage? Im Großen und Ganzen kann ich diese Frage mit "ganz gut" beantworten, möchte euch aber trotzdem ein wenig genauer über die 3 Tage erzählen.

Tag 1, Freitag

Ich habe meine Kur extra auf ein ruhiges Wochenende gelegt, ohne Events, Veranstaltungen, Feiern oder Besuche, da mir das am sinnvollsten erscheint, um nicht unnötig in Versuchung zu geraten. Am Donnerstagabend wurden mir meine 3-Tages-Packungen Slim Tim direkt zu mir nach Guntramsdorf gebracht, sodass ich Freitagfrüh mit der Kur beginnen konnte.  Auf dem Weg zur Arbeit trank ich also meinen ersten Saft und muss zugeben ich war schon etwas "schockiert". Man muss dazu sagen, dass ich in der Früh nie etwas zu mir nehme, sondern meist erst um 10 Uhr herum Durst und Hunger bekomme. Da man "Splendid Feeling" aber schon um 8 Uhr trinken sollte, dachte ich mir "Augen zu und durch" und trank ihn dann bei der Zugfahrt auch komplett auf. Der Saft schmeckt sehr zitronig was ich ansich mag, jedoch hatte er enorm viel Cayenne Pfeffer (soll sich positiv auf den Stoffwechsel auswirken) drin, was irgendwie im Hals kratzte/brannte. In der Arbeit angekommen gab's dann auch schon den zweiten Drink der mir etwas besser schmeckte, aber auch nicht so ganz meinen Geschmack traf. Der grüne Smoothie brachte mich Mittags dann komplett aus dem Konzept, und ich glaube ich habe 2-3 Stunden gebraucht um die Flasche zu leeren. Eigentlich schmeckte er gar nicht so übel, sehr gurkig halt, jedoch hatte mein Gehirn eine Blockade etwas Grünes zu trinken. Ich habe es aber überlebt und meinen ersten grünen Saft/Smoothie getrunken. Juhu! Zu Hause ging es dann mit den restlichen 3 Säften weiter, die meine Geschmacksknospen leider auch nicht sonderlich erfreuten. Hunger hatte ich den ganzen Tag keinen, auch hatte ich keine Kopfschmerzen oder andere Beschwerden worüber ja viele bei Detox klagen... Aber ich war am ersten Tag einfach zu sehr mit mir und den Säften beschäftigt, um irgendwelche "Beschwerden" zu merken.

Detox-Saftkur

Tag 2, Samstag

Lustigerweise schmeckte mir der pfefferhaltige "Splendid Feeling" am Samstagmorgen recht gut. Mir kam es auch vor als hätte er um einiges weniger Pfeffer enthalten, weswegen ich nach dem Trinken auch kein Halskratzen verspürte. Der Saft war dann auch recht schnell getrunken und kurze Zeit später folgte der nächste, den ich auch ganz ok empfand. Beim grünen Saft hatte ich dann wieder etwas Probleme, jedoch gefiel mir diese Version deutlich besser als der grüne Saft vom Vortag. Obwohl ich nicht wirklich Hunger hatte brauchte ich dann eine Kleinigkeit zu kauen. Mir war irgendwie leicht schwindlig und auch leichte Kopfschmerzen setzen ein, weswegen ich mir ein paar Kohlsprossen genehmigte. Den Nachmittag verbrachte ich dann zu Hause mit Ausmisten für den Flohmarkt, Aufräumen und Organisieren und gegen späten Nachmittag traten wieder Kopfschmerzen ein, und ich bekam auch Lust auf Süßes. Nicht unbedingt Schokolade sondern eher was Obstiges, weswegen ich mir noch eine zermatschte Banane machte, die ich dann auf den Nachmittag/Abend – zwischen den Säften – verteilt aß. Richtigen Hunger hatte ich keinen und außer den Kopfschmerzen und leichtem Schwindel ging es mir auch ganz gut.

Detox-Saftkur

Tag 3, Sonntag

In der Früh merkte ich, dass ich etwas wackelig auf den Beinen bin. Nach dem ersten Getränk ging es mir dann zwar etwas besser, aber trotzdem kam ich nicht so ganz in Fahrt. Während meine Eltern Mittag aßen schlürfte ich also die nächsten Drinks und der Nachmittag zog sich auch ziemlich in die Länge. Ich begann zig Dinge zu machen, hatte aber irgendwie nicht den Elan was fertig zu bringen. Hunger hatte ich keinen, aber ich fühlte mich einfach sehr schlapp. Am Nachmittag aß ich dann einen dreiviertel Apfel und ein kleines Stück Mango und es ging mir etwas besser. Nach meinem Rote-Beet-Saft bekam ich aber plötzlich richtig Lust auf Käse, was für mich eher untypisch ist, da ich Käse normalerweise nicht sooo gerne mag. Ich gab den Drang natürlich nicht nach und beschäftigte mich mit meinem Blog, nahm ein schönes Bad mit Peeling und trank dann auch den letzten Rest der Säfte...


Und nun... ?

Nach so einer Detox-Kur wird empfohlen sich wieder langsam ans Essen ranzutasten und sich natürlich nicht gleich nen Burger und ne Tafel Schokolade reinzuziehen. Die erste richtige Mahlzeit nach der 3-Tage-Saftkur war himmlisch! Eine Gaumenexplosion!!! Generell schmeckt das Essen nun viel besser und intensiver. Ich habe auch viel mehr Wasser getrunken und hatte die letzten 2 Tage weniger Gusto auf alles mögliche als sonst. Ebenfalls positiv ist mir aufgefallen dass sich meine Gesichtshaut praller, straffer und einfach strahlender anfühlt/aussieht. Meine Unreinheiten sind in den 3 Tagen logischerweise nicht verschwunden, aber ich merke doch einen merklichen Unterschied bei meiner Haut! Dass ich in der Früh fitter bin kann ich nicht wirklich feststellen... Ich bin ein Morgenmuffel und das hat auch Detox nicht verändert. ;-)

Da mich auch viele nach den Säften gefragt haben, möchte ich auch noch ein paar Worte zu den einzelnen Drinks sagen. Ich hatte das "Easy Cleanse"-Set von Slim Tim für 3 Tage, was auch das "einfachste" ist. Es gibt dann noch "Classic Cleanse" (da ist ein grüner Saft mehr drin) und "Perfekt Cleanse" (besteht fast nur aus grünen Säften). Alle Detox Boxen werden für 3, 5, 7 oder 10 Tage angeboten und die Preise liegen zwischen 160 und 540 Euro. Soweit ich gesehen habe sind auch nicht jeden Tag die gleichen Säfte enthalten, sondern wechseln sich etwas ab, was ich ganz gut finde! Sollten euch die Inhaltsstoffe und deren positive Wirkung interessieren, guckt doch mal hier!


Real Glow (Apfel, Zucchini, Orange, Pastinake, Petersilie, Kurkuma)
Mein absoluter Lieblingssaft, was vermutlich an dem dominierenden Orangengeschmack lag. Der Saft schmeckt richtig, richtig gut und war daher leider auch in minutenschnelle getrunken.

Magic Booster (Rote Beete, Karotte, Orange, Ananas, Birne, Ingwer)
Obwohl ich eigentlich nichts gegen rote Beete habe, hat mich der intensive Geschmack der roten Beete ziemlich gestört. Die anderen Zutaten konnte ich fast gar nicht rausschmecken, da die rote Beete wirklich sehr dominant ist.

Vital Youth (Apfel, Rote Beete, Grüne Traube, Grapefruit, Kren, Fenchel)
Auch dieser Saft ist rot und besteht aus rote Beete, weswegen er bei meinem Geschmackstest auch eher durchgefallen ist. Trotzdem muss ich sagen, dass dieser hier mir einen Tick besser geschmeckt hat als der Magic Booster.

Ginger Kick (Apfel, Mango, Ananas, Grapefruit, Ingwer)
Dieser Saft war ok hat mich aber nicht aus den Socken gehaut, was wohl daran liegt, dass ich weder ein Fan von Ingwer noch von Grapefruit bin.

Deep Cleanse (Apfel, Spinat, Gurke, Romana Salat, Kale, Fenchel, Ingwer)
Mein erster grüner Saft, der mich zugegebenermaßen schon etwas aus der Bahn geworfen hat und den ich "runterwürgen" musste. Im Nachhinein muss ich sagen, dass er  gar nicht sooo schlimm war: Halt sehr gurkig und nach Salat schmeckend. Aber mein Gehirn brauchte etwas bis es gecheckt hat, dass grüne Säfte nicht automatisch "böse" sind. ;-)

Gentle Spice (Apfel, Orange, Karotte, Gurke, Mango, Ananas, Ingwer, Cayenne Pfeffer, Kurkuma)
Mein zweitliebster Saft nach Real Glow und ziemlich karottig, was ich aber lecker fand!

Radiant Look (Apfel, Ananas, Mangold, Brokkoli, Petersilie, Ingwer, Gerstengras)
Ebenfalls ein grüner Saft, der mir aber schon etwas besser schmeckte. Nichts für jeden Tag, aber für ab und zu finde ich ihn ok.

Splendid Feeling (Zitrone, Ahornsirup, Cayenne, Ingwer)
Fand ich am ersten Tag echt nicht gut, da er mir zu pfeffrig war. Die anderen zwei Tage fand ich ihn aber doch sehr lecker. Ist eigentlich fast wie "normales" Zitronenwasser vom Geschmack her.


Perfect Balance
Auch diesen Saft fand ich ganz gut. Zwar sehr karottig, aber mit dem Geschmack konnte ich mich doch ganz gut anfreunden. Hauptsache keine rote Beete. ;-)

Almond Milch (Mandel , Dattel, Vanille, Agavensirup, Gefiltertes Wasser)
Ich habe bei vielen Reviews gelesen, dass sich die meisten über die Nussmilch gefreut, und immer den Abend entgegen gefiebert, haben. Ich fand die Milch zwar auch ganz gut (schmeckt wie Vanillemilch), aber mein persönliches Highlight war sie nicht.


Mein persönlichen Fazit

Die 3 Tagen waren ganz interessant, und auch wenn ich am Anfang die Säfte eher nicht so berauschend fand, muss ich sagen, dass sie mir dann nach und nach doch immer besser geschmeckt haben. Ich glaube das ist einfach Gewöhnungssache. Richtigen Hunger oder Heißhunger auf etwas hatte ich auch nicht wirklich und ich habe mich die ganzen 3 Tage eigentlich relativ voll und satt gefühlt. Bis auf 2x leichten Schwindel und Kopfschmerzen ging es mir auch erstaunlich gut. Trotzdem muss ich sagen, bin ich froh dass das Wochenende zu Ende ist und ich wieder feste Nahrung zu mir nehmen darf. Mir ist in der vergangenen Nacht auch aufgefallen, dass ich nach meinem ersten richtigen Abendessen nach der Saftkur auch recht aufgeläht war und nicht so gut geschlafen habe wie während der Detox-Kur. Die nächsten Tage habe ich aber trotzdem erstmal genug von Säften, wobei ich mir wohl den leckeren Real Glow sicher mal in der Mittagspause holen werde. (Die Säfte gibt's ja auch im Café Francais, 1090 Wien zu kaufen, und da ich vis a vis davon arbeite ergibt sich das ganz gut mal vorbeizuschauen.) Eine erneute Saftkur plane ich in den nächsten Wochen und Monate allerdings nicht mehr. Vielleicht im Herbst mal wieder, aber erstmal ist das Experiment "Detox" für mich abgeschlossen. Sollte übrigens jemand Slim Tim probieren wollen: Ich hatte einen 10% Gutschein in meiner Lieferung dabei. Wenn also nun jemand bei Slim Tim bestellen will, ich könnte jemanden meinen Gutschein anbieten.

Habt ihr schon mal Detox gemacht? Oder eine Saftkur? Mich würden eure Erfahrungen dazu interessieren. :-)

Vielen Dank an Slim Tim ! (C) der freigestellten Saftbilder liegt bei Slim Tim!

02 März 2015

NOTD - Dark Sides of Grey Collection von Loreal

Egal ob im Buchladen, im Kino oder nun auch in der Drogerie – an „Shades of Grey“ kommt in diesem Winter wirklich niemand vorbei. Auch wenn ich gestehen muss, das mich weder der Film, noch die Buchvorlage bisher sonderlich gereizt hätten, tut es die neue Nagellack-Kolletion von Loreal indes sehr, denn grau ist für mich einfach eine tolle, alltagstaugliche Alternative zu meinen sonstigen Farblacken – grau ist chic!


Um so mehr freute ich mich, als mich kürzlich ein Päckchen mit vier der neuen Color Riche Lacke, sowie zwei passenden Zusätzen aus dem Standardsortiment erreichte. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe dieses schnelle NOTD gepinselt, ausnahmsweise mit gleich zwei Akzenten pro Hand – ich wollte einfach so viel wie möglich auf einmal testen.
So kam dann aus dem Standardsortiment die Nr. 603 „Parisian Rooftops“ zum Einsatz, ein eher dunkles Grau mit Cremefinish und ganz leichtem Lila-Einschlag, nicht zu kühl und sehr einfach im Auftrag. Zwei Schichten ergeben ein super deckendes, streifenfreies Ergebnis und eine schön glänzende Oberfläche. Selbst ohne Topcoat ist die Haltbarkeit mit 3-4 Tagen völlig in Ordnung.


Auf dem Ringfinger darf der Spiky Effekt Lack 891 „Noir Whisper“ aus der Shades of Grey LE funkeln und das tut er wirklich großartig. Auch hier gestaltet sich der Auftrag wieder spielend leicht, zwei Schichten ergeben ein deckendes Ergebnis für diesen Sandlack in einem dunklen silber-grau. Trotz, oder vielleicht gerade wegen der rauen Oberfläche glitzert der Lack sehr schön und wirkt aufgrund der in meinen Augen außergewöhnlichen Farbe tatsächlich wie Metall. Zwei Daumen hoch für diesen Lack!


Doch auch die Nr. 890 „Masque Lover“ sagt mir extrem zu. Das graue Schema wurde hier allerdings verlassen, denn der Lack ist für mich eher blau – dennoch passt er toll in die Kollekrion. Auch hier handelt es sich wieder um einen Sandlack, dieser ist zudem mit verschiedenen großen Partikeln in weiß / silber und schwarz versetzt, die einen sogenannten „Granite Effekt“ überzeugen. Der Lack soll demnach ein eine Granitoberfläche erinnern und auch wenn das bei mir nicht ganz der Fall ist, mag ich den mit zwei Schichten deckenden Sandlack als Effekt sehr gerne.

Abseits von dem Hype um Film und Buch ist Grau für mich einfach eine tolle Farbe, die überhaupt nicht langweilig, sondern wie man hier sehr schön sieht auch total spannend sein kann und viel Abwechslung bietet. Solltet ihr also in eurem Drogeriemarkt noch Aufsteller dieser Kollektion finden, dann traut euch ruhig heran!

Wie steht ihr zu grau auf den Nägeln?

01 März 2015

Der FEBRUAR im Zeitraffer

Auch der zweite Monat im Jahr ist schon wieder rum, weswegen es Zeit für den Zeitraffer wird! Hier möchte ich jeweils am Ende des Monats ein kleines Resümee der vergangenen vier Wochen ziehen: Was ist leckeres auf den Tisch gekommen, welche Filme, Internetseiten und Musik finde ich empfehlenswert, was hat mich beschäftigt, geärgert und gefreut und und und... Bebildert mit meinen liebsten Instagram-Fotos der letzten Wochen! Da ich im Moment übrigens sehr großen Spaß an der Bilderplattform habe, würde ich mich freuen wenn ihr Lust hättet mir (@chamyrocktes) zu folgen!



// GETRUNKEN UND GESPEIST

Anfang Februar habe ich mir vorgenommen mich gesünder beziehungsweise wieder bewusster zu ernähren. Ich hab ja schon geschrieben gehabt, dass ich knapp 6 Kilo zugenommen habe, und ich diese gerne wieder runter hätte, um wieder bequem in meine Klamotten zu passen. So durfte es in der Früh wieder öfter Magerjoghurt mit Früchten sein und auch Obst hat es öfter in meinen Magen geschafft. Ansonsten war ich ganz lecker im Cafè Votiv frühstücken, welches ich wirklich gerne mag und das Preis-Leistungs-Verhältnis super finde! Vom Kussmaul hingegen war ich ziemlich enttäuscht. Das Lokal wird im Moment ja doch sehr gehyped und als ich die Chance hatte bei einem Pressefrühstück dort zu speisen war ich wirklich gespannt auf das Essen. Ich bestellte mir das herzhafte Frühstück Anastasia Hobelmann mit Butter, Butterei, Entenwürstel, Beinschinken, Gervais mit Kresse, Käse, Gurken, Hibiskussalz, Mostsenf und Hausbrot. Wie ich finde doch sehr extravagant und von der Menge her für fast 14 Euro eher wenig. Die Entenwurst hat mir gar nicht geschmeckt, beim Ei wäre mir auch ein normales lieber gewesen und auch die 3 kleinen Käsestücke haben mich nicht sooo glücklich gemacht. Dafür war das Brot sehr, sehr lecker und auch der Schinken wirklich gut. Mein dazubestellter Orangensaft war ok, aber mir etwas zu bitter. Trotz des schönen Ambientes werde ich also wohl nicht mehr ins Kussmaul gehen.
Natürlich habe ich auch gesündigt, wie mit Faschingskrapfen, leckeren Cakepops am Deichmann Opening (mag ich normalerweise eigentlich nicht, aber die waren echt lecker!) , einer großen Grillplatte im Flieger & Flieger und und und... Im Moment mache ich übrigens eine 3-tägige Saftkur, aber da berichte ich noch extra drüber. ;-)



// DAUMEN HOCH

Im Februar gab es einige "Daumen hoch"-Momente: Mama und ich haben unseren diesjährigen Urlaub gebucht und es geht Ende Mai für 5 Tage nach Istanbul! Auf meinem Handy habe ich also schon einen Urlaubs-Countdown, der die Wochen, Tage und Stunden bis zu meinem Urlaub zählt. :-) Was mich ebenfalls sehr gefreut hat: Ich war für den Madonna-Bloggeraward nominiert... Zwar habe ich letztendlich nicht gewonnen, bin aber unter die TOP 3 gekommen und durfte an einer netten Gala teilnehmen. Auch sonst habe ich einige nette Veranstaltungen und Events besucht wie das Origins Frühstück, den Marionnaud Pressday, die Präsentation der GOSH-Neuheiten oder den Showroom von Hofer. Ja, ich war mal wieder sehr umtriebig... Außerdem konnte ich auch endlich ein paar unliebsame Dinge von meiner To-Do-Liste abhaken wie Passfotos machen lassen und den Reisepass erneuern, oder meine Buchhaltung für den Blog erledigen. Und es sind auch nur noch 20 Tage bis ich nach Hamburg fliege. Juhu!



// DAUMEN RUNTER

Natürlich haben mich auch im Februar ein paar Sachen geärgert. Am meisten habe ich mich über das doofe Wetter geärgert: Einen Tag ist es frühlingshaft warm, den anderen arschkalt. Kleidungstechnisch ist das also jeden Morgen aufs neue ein Glückspiel. Der Montag vor 2 Wochen war sowieso Katastrophe, da wir Schneesturm in Wien hatten. In die Arbeit kam ich noch ganz gut, aber nach Hause nicht mehr. Nach stundenlangem "Herumirren" in Wien habe ich dann aufgegeben und musste die Nacht im Büro verbringen, da es nicht möglich war nach Hause zu kommen. (Die ganze traurige Geschichte könnt ihr hier nachlesen. ;-)) Des Weiteren hat es mich furchtbar geärgert, dass es eine Umstellung bei der Bahn gab und ich nun für 3 Stationen einen zusätzlichen Fahrschein (405 Euro im Jahr) brauche. Sehe ich ehrlich gesagt nicht ein, da ich sowieso schon mein Auto (Benzin & Versicherung) und die Wiener Jahreskarte zu zahlen habe. Ich hab nun also beschlossen meinen Arbeitsweg anders zu gestalten. Früher bin ich etwa 10% Auto und 90% mit den Öffis gefahren. Jetzt mache ich 50:50, was zwar die 405 Euro zusätzlich spart, aber doch nervenaufreibend ist. Manchmal habe ich in der Früh freie Fahrt und ich brauche für die Autostrecke 20 Minuten, finde gleich einen Parkplatz und bin in etwas mehr als einer Stunde im Büro. An anderen Tagen brauche ich bis zur Bahn schon fast eine Stunde und auch die Parkplatzsuche gestaltet sich schwierig. Und das obwohl ich immer um die gleiche Uhrzeit fahre! Total willkürlich! Wieso ist manchmal gar kein Verkehr und am nächsten Tag extremer Stau. Wieso habe ich manchmal einige Parkplätze zur Verfügung und zwei Tage später muss ich fünf mal im Kreis fahren und zehn Gassen weiter parken?! Das ist echt nervenaufreibend, besonders wenn man in der Früh einen Termin hat und man nicht abschätzen kann ob man rechtzeitig kommt oder nicht. Manchmal erwische ich zwei Bahnen vor meiner geplanten Abfahrtzeit, manchmal schaffe ich es erst drei Bahnen zu spät zu fahren... Mühsam! Ich glaub ich investiere doch die 405 Euro. Knatsch!



// NEUZUGÄNGE

Dank Pressdays, Events und Showrooms kam natürlich einiges zusammen. Besonders habe ich mich über meinen Takko-Kuschelpulli, das Prada Candy Florale Parfum (könnt ihr noch bis heute Abend gewinnen!), mein neues Bobbi Brown Blush und das Veet Easywax-Gerät gefreut. Ach ja und fast hätte ich meine neue Cajoy-Kette vergessen, die ist echt soooo schön und verdient daher wohl auch einen eigenen Blogpost!



// NEU ENTDECKT

Meine schminktechnische Neuentdeckung ist auf alle Fälle die Absolute Rose Palette von Catrice. Wenn ich die letzten Tage Lidschatten getragen habe, dann waren sie aus dieser Palette! Ich hab sie ja mit der Naked 3 Palette verglichen, was für viele vielleicht interessant sein könnte. ;-)
Ansonsten habe ich super "Abnehm-Apps" gefunden, die mir den Weg etwas erleichtern. Meine zwei Lieblinge sind Noom und Seven, beide übrigens kostenlos. Wenn ihr wollt, kann ich darüber noch einen Beitrag machen, allerdings möchte ich erstmal das Ergebnis abwarten.



// MEDIALE BEREICHERUNG

Das Dschungelcamp ist nun leider vorbei, weshalb sich mein Fernsehverhalten auch wieder geändert hat. Trotzdem hab ich Fernsehmuffel es tatsächlich zwei Mal vor die Flimmerkiste geschafft. Gesehen habe ich den Film Valentinstag und Wie ein einziger Tag. Beide kannte ich vom Hörensagen und wollte ich unbedingt mal gesehen haben. Was soll ich sagen?! Gähn!!! Wie ein einziger Tag ging ja noch und war auch einigermaßen "spannend", aber Valentinstag war irgendwie grottenschlecht und langweilig. Aaaaber: Ich bin den 50 Shades of Grey Büchern verfallen. Den ersten Teil habe ich nach Kinostart (nein, ich werde mir den Film nicht im Kino anschaue, warte eher aufs Fernsehen) in drei Tagen regelrecht verschlungen. Beim zweiten Teil stecke ich gerade in der Mitte, da ich den nicht mehr ganz so spannend finde... aber mal schauen, kann ja noch besser werden.



Das waren also mein Tops und Flops der letzten Wochen... Ich bin gespannt, was der März so mit sich bringt!

28 Februar 2015

Outfit: Blue Motion Frühjahrskollektion

Hofer beziehungsweise Aldi kennen die meisten ja eher als Food-Discounter, seit vorletztem Jahr gibt es dort aber auch die Modelinie Blue Motion zu kaufen. Vor ein paar Wochen durfte ich dann einen ersten Blick auf die neue Frühjahrskollektion (ab heute im Handel!) werfen und muss sagen: Hut ab! Ich bin ja ehrlicherweise nicht mit sonderlich hohen Erwartungen in den Showroom gegangen, aber die meisten Teilen trafen genau meinen Geschmack! Mein Favorit – der hellrosa Netzpulli – sprang mir sofort ins Auge und auch sonst habe ich sehr schicke Teile entdeckt. Da auch ein Fotograf anwesend war haben wir Bloggerladies die Gelegenheit selbstverständlich genutzt und uns ablichten lassen. Wie ich finde sehr schöne Ergebnisse, weswegen ich sie euch nicht vorenthalten möchte.


Aida und ich schnappten uns sofort die Netzpullis (14,99 Euro), da wir diese beide sehr schön fanden. Ich selbstverständlich in Rosa, Aida in Hellblau. Auch der Leo-Schal (4,99 Euro) sagte uns beiden zu und passte hervorragen zu unserem Look. Meine Schuhe sind ebenfalls von der neuen Blue Motion Kollektion und kosten 14,99 Euro, passten aber leider nicht ganz.


Aida verliebte sich dann auch noch in die hübsche Wendejacke (19,99 Euro), die auf der Innenseite das gleiche Muster wie der Leo-Schal hat. Ja, da hat man sich was Nettes überlegt. ;-)


Kurz nach mir traf dann auch Aly ein, die scheinbar auch sehr begeistert von dem Netzpullover war. Ich finde ja eigentlich dass Blondinen kein Gelb steht, aber bei ihr sieht es einfach klasse aus. Frisch und richtig strahlend! Ich bin verliebt in das rechte Foto. :-) Das linke Baumwollshirt mit transparenten Ärmel (sieht man am Foto nicht wirklich gut) gefiel mir auch recht gut und ist für 7,99 Euro ein nettes Basic teil. Soweit ich mich erinnere gab es 3 oder 4 verschiedene Farben, wobei alle recht pastellig waren.


Was mir ebenfalls noch gut gefiel war diese süße Polkerdots-Weste in dem hellen beige um 14,99 Euro.


Und dann lernte ich auch noch die süßen Mädels von Alnis fescher Blog kennen. Al entschied sich für ein leichttransparentes Top mit nettem Print und einen süßen Streifenrock. Mit den rot lackierten Nägel und dem leicht durchblitzenden roten BH erinnert mich das Outfit ein wenig an Marine, Sommer, Strand und Meer... Ach...


Wie ich finde eine wirklich sehr tolle Frühjahrskollektion! Auf meinen neuen rosa Pulli bin ich schon einige Male angesprochen worden und allen fiel die Kinnlade runter als ich meinte, dass er von Hofer sei. ;-)

Fotos: Hofer