Spartipps

Megie veranstaltet ein Gewinnspiel und möchte wissen, für was wir unnötig Geld ausgeben und wie man am besten sparen kann. Da mich das The...

Megie veranstaltet ein Gewinnspiel und möchte wissen, für was wir unnötig Geld ausgeben und wie man am besten sparen kann.
Da mich das Thema „Sparen“ auch seit ein paar Monaten beschäftigt, werde ich natürlich bei dem Gewinnspiel mitmachen und meine „Spartipps“ hier auflisten.

Für was ich Geld ausgebe:

Im Moment für gar nichts mehr. Bis vor ein paar Monaten habe ich bei meinen Eltern zu Hause gelebt und ich hatte eigentlich keine Kosten, außer für mein Auto und Shoppen. Der Kühlschrank war immer gut gefüllt, wenn ich mit Mama ins Cafè gegangen bin, hat sie bezahlt und ab und zu hat sie mit auch eine Zeitschrift oder irgendeine Kleinigkeit mitgenommen. Seit 3 Monaten bin ich die meiste Zeit bei meinem Freund und seitdem merke ich eigentlich erst wie schnell das Geld weg ist. Miete muss ich keine bezahlen, dafür bekomme ich aber auch nur 200 € monatlich. Damit muss ich Benzin bezahlen, Fahrscheine und Lebensmittel kaufen, Kaffeehausbesuche bezahlen,… Somit bleibt eigentlich nicht mehr viel Geld übrig, was ich „unnötig“ ausgeben kann.
Das meiste Geld was ich ausgebe, ist eigentlich für Lebensmittel. Früher wenn ich Hunger hatte, habe ich den Kühlschrank geöffnet und er war voll und ich brauchte mir nur was rauszunehmen. Jetzt wo ich selber einkaufen gehe, merke ich, dass Lebensmittel relativ teuer sind. Da ich auch keine Zeit/Lust zum Kochen habe, gibt es auch oft Essen außer Haus, welches ziemlich teuer ist. Unter 10 € komme ich fast nie, wenn ich außer Haus essen gehe.

Wie ich Geld spare:

Haushaltsbuch führen: Ich habe mir im Excel eine Liste erstellt, wo ich immer eintrage, wann ich für was wie viel Geld ausgebe. Diese Liste ist unterteilt in „Lebensmittel“ (Essen gehen, Lebensmitteleinkäufe,…), „Transport“ (Bahn fahren, Benzin,…), „Kosmetik“ (Pflegeprodukte, Shampoo, Schminke,…), „Shoppen“(Klamotten, Accesoires,…) und „Sonstiges“. So behalte ich den Überblick, für was ich wie viel Geld ausgegeben habe. Der Vorteil an der Excel-Tabelle ist, dass sich die Beträge automatisch zusammenzählen und sich von den 200 € die ich monatlich zur Verfügung habe abziehen. So sehe ich immer, wie viel Geld ich noch zum Ausgeben übrig habe.

„Unnötiges“ Shoppen vermeiden: Da wir direkt auf einer Einkaufsstraße wohnen, bin ich früher oft, wenn mir langweilig war vor die Haustüre gegangen und bin von Geschäft zu Geschäft gegangen. Klar, dass man da immer eine Kleinigkeit findet, die man mitnimmt. Auch wenn man nur 5 € ausgibt, summiert sich das im Monat ganz schön. Das Problem ist vor allem, dass man das Gekaufte gar nicht braucht und man es nur gekauft hat, weil es im Angebot war, oder weil man es im ersten Moment „ach so toll“ fand. Wenn mir jetzt langweilig ist, gehe ich lieber in den Park spazieren oder lenke mich anders ab. Auf alle Fälle nicht mit shoppen!

Sich mit Dingen belohnen: Wie schon in dem oberen Absatz erwähnt, bin ich früher oft zum Shoppen losgezogen, auch wenn es nur eine Kleinigkeit war. Mittlerweile vermeide ich eben das „unnötige“ Shoppen, sondern setze mir Ziele. Z.B. „Wenn ich diese Arbeit erledigt habe, dann kaufe ich mir die neuen Schuhe die ich schon so lange haben will.“ So ist die Vorfreude auf das Stück der Begierde auch viel größer.

Wenig Geld mitnehmen: Früher bin ich immer mit meinem ganzen Geld rumgelaufen. Da waren am Monatsbeginn schon mal 200 € oder mehr in meiner Geldbörse. Klar, ist dann die Versuchung größer auch mehr auszugeben, umso mehr man mit sich trägt. Mittlerweile habe ich nur noch 20 € in der Geldbörse, wenn ich weiß, dass ich nicht gerade einkaufen gehen, o.ä. So kann ich z.B. nicht spontan verleitet werden mir ein Kleidungsstück um 50 € zu kaufen. Außerdem ist der Verlust nicht so groß, sollte ich die Geldbörse verlieren oder sie mir gestohlen werden.

Lebensmittel: Früher habe ich beim Einkaufen den Wagen mit allem angefüllt, was ich haben wollte. Dass wir dann einen großen Teil weggeworfen haben, hat mich nicht besonders gestört. Mittlerweile überlege ich wirklich, was ich essen will und kaufe nicht mehr wahllos ein. Außerdem vergleiche ich die Preise und kaufe auch öfters Dinge vom Discounter. (Bei manchen Dingen merkt man echt keinen Unterschied.)
Ich versuche außerdem noch das Essen außer Haus so gut es geht zu vermeiden. Wenn ich ins Büro fahre, nehme ich mir eine Kleinigkeit zum Essen von zu Hause mit, anstatt mir was von McDonalds & Co. Zu kaufen. Außerdem habe ich immer eine Trinkflasche mit, seitdem ich für eine kleine Colaflasche 3,50 € bezahlt habe!

Transport: Ich habe zwar ein Auto, aber das steht am Rand von Wien, wegen Parkplatzmangels vor der Haustüre. Somit fahre ich die meiste Zeit öffentlich. Ich habe allerdings nicht immer eine Wochen- bzw. Monatskarte. Am Wochenanfang überlege ich mir, wie oft ich mit der Bahn fahren muss. Dann überlege ich mir, ob es mit einzelnen Fahrscheinen oder einer Wochenkarte günstiger kommt. Wenn ich z.B. nur 4x Bahnfahren muss, kommt es mir mit einzelnen Fahrscheinen günstiger. Außerdem gehe ich zu Fuß, wenn es nur 1-2 Haltestellen sind (außer ich habe eine Wochenkarte ;-)). Bei uns ist es auch so, dass Wochenkarten übertragbar sind. Deswegen machen mein Freund und ich es meist so, dass einer die Wochenkarte kauft und wir sie und dann teilen, da wir sowieso selten alle zwei gleichzeitig mit der Bahn fahren müssen.

Sich von Sachen trennen: 2 – 3 x im Jahr werfe ich einen Blick in den Kleiderschrank, Bücherregal, Schmucklade,… und sortiere aus. Da sieht man erstmal, wie viel man eigentlich unnötig gekauft hat und nur 1x oder gar nicht benutzt hat! Sowas schreckt mich ab und hält mich vor weiteren „sinnlos Käufen“ ab. Außerdem kann man die schönen Sachen noch bei Ebay verkaufen und bekommt vll. etwas Geld dafür. Eine andere Möglichkeit ist es, einer gemeinnützigen Stiftung zu übergeben (mache ich meistens), denn dann hat man wenigstens das Gefühl was Gutes getan zu haben.

Sparen: Wenn mir am Monatsende noch Geld überbleibt (eher selten, aber kommt manchmal doch vor), dann gebe ich es nicht nächstes Monat für irgendwas aus, sondern lege es lieber aus Sparbuch bzw. in eine Spardose. So hat man eine kleine Reserve, wenn man sich mal etwas größeres Leisten will. ;-)

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8 Kommentare

  1. Hallo... WOW!! Ich bin begeistert von deinem Beitrag! Ja, ich wohne ja auch noch bestimmt 1-1,5 Jahre zu Hause... aber damit der "SChock" dann nicht allzu groß wird versuch ich mich jetzt schon dran zu gewöhnen nicht mehr walhlos Geld auszugeben.. in deinem Beitrag finde ich mich zu 100% wieder... Bei Ebay ist gerade eine riesen Ladung an Krams drin (an die 20 Artikel und nochmal 10 die drauf warte eingestellt zu werden... dazu trieb mich dann der Platzmangel :) Liebe grüße!

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  2. hihi und außerdem brauche ich ja auch Geld für Möbel, Kaution etc etc etc :) hab zwar meinen Bausparvertrag und ein kleines Sparbuch... aber bei den Kosten die da beim Umzug/Auszug auf einen zukommen ist das ja alles schneller weg als gedacht... dein Blog ist ganz zauberhaft! Hab dich gleich mal in meine Leserliste zugefügt! :)

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  3. Das ist aber nett, dass dir mein Blog gefällt.

    Ich hätte vor ein paar Monaten auch nie gedacht, dass Lebensmittel, Fahrscheine, etx. so viel kosten würden. Sind zwar alles nur kleine Beträge, aber im Monat summiert sich das eben.

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  4. Ja, dass kenne ich, von Freunden.
    Da muss alles jetzt kaufen, was man vor eigentlich nicht so beachtet hat.
    Nja, aber so ist das Leben leider nun mal, aber man lernt immer dazu :)

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  5. Hui...ein Glück wohn ich noch zu Hause,bin aber auch jez nich so ganz verschwenderisch..hab jez schon angst wenn ich ab nächstes Jahr meine eigene Bleibe habe...

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  6. Huhu du,
    Schickst du mir bitte deine Adresse an strawberry.juice@hotmail.de dann schick ich dir in den nächsten Tagen deine DVD gibt es sonst noch irgendwas was du gerne hättest ? Vll. komm ich da auch noch irgendwie dran xD

    LG Nadine

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  7. wow wunderschöner blog und der bericht zum thema sparen find ich auch super. hast mich davon überzeugt, dass ich auch endlich mal konsequent sparen muss. man kauft wirklich sehr viele sachen, wo man glaubt man benötigt sie und schliesslich verstauben sie dann irgendwo in einer ecke.

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