Kino: Die Wüstenblume

Kurz-Inhalt: "Aus der Wüste Somalias auf die Laufstege der Welt. Als 1998 Waris Diries WÜSTEN...



Kurz-Inhalt:"Aus der Wüste Somalias auf die Laufstege der Welt. Als 1998 Waris Diries WÜSTENBLUME erschien, reagierte die Weltöffentlichkeit schockiert. In ihrer Autobiografie erzählt das ehemalige Supermodel ihre atemberaubende Geschichte, beschreibt ihren unglaublichen Weg vom Nomadenleben in der Wüste Somalias auf die bekanntesten Laufstege der Welt. Ein Traum und ein Albtraum zugleich. In New York, auf dem Gipfel ihrer Karriere, berichtet sie in einem Interview von der brutalen Praxis der Genitalbeschneidung, der sie als Fünfjährige zum Opfer fiel. Waris Dirie beschließt, ihr Modeldasein zu beenden und ihr Leben dem Kampf gegen das archaische Ritual zu widmen."

Und schon wieder war ich im Kino. Meine Mama wollte unbedingt "Wüstenblume" sehen und da mir das Buch schon sehr gut gefallen hat, habe ich sie begleitet. Normalerweise bin ich ja bei Buchverfilmungen immer sehr skeptisch, weil die Hälfte im Film nicht erwähnt wird. Das war bei der Wüstenblume nicht so. Der Film hat mir sogar noch besser als das Buch gefallen, weil alles sehr authentisch gewirkt hat.
Besonders fasziniert war ich von der bildhübschen Hauptdarstellerin, auch wenn sie meiner Meinung nach zu knochig ist. Aber gut, das hat ja nichts mit dem Film zu tun.
Ich empfehle euch wirklich den Film anzuschauen, auch wenn ihr das Buch (oder gerade deswegen?!)  nicht gelesen habt.

Was mich besonders schockiert hat, war der Satz zum Schluss:

Weltweit werden täglich etwa 6000 Mädchen genitalverstümmelt.

Das muss man sich einmal vorstellen. Heutzutage werden noch immer ca. 6000 Mädchen TÄGLICH beschnitten. Echt grausam...

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