Der große Trip von Cheryl Strayed

Erinnert ihr euch an meine "365 Dinge"-Liste  und den Vorsatz wieder mehr zu lesen? Als Ki...

Erinnert ihr euch an meine "365 Dinge"-Liste und den Vorsatz wieder mehr zu lesen? Als Kind habe ich wirklich wahnsinnig gerne und auch extrem viel (mind. 1-2 Bücher pro Woche) gelesen. In den letzten Jahren ist meine Leselust dann etwas eingeschlafen beziehungsweise hatte ich dann andere Prioritäten. Mittlerweile ist sie aber wieder etwas zurückgekehrt, denn was gibt es Besseres als ein einem warmen, leicht sonnigen Tag mit einem kühlen Glas Eistee und einem guten Buch auf der Terrasse zu liegen?


Deswegen habe ich mich besonders gefreut, dass ich dank Blogg dein Buch, die Möglichkeit hatte „Der große Trip“ von Cheryl Strayed zu lesen. Ich habe ja schon ein paar Mal erwähnt, dass ich am liebsten (Auto)-Biografien lese, da ich diese einfach spannender finde als fiktive Geschichte. Schon als ich den Klappentext laß, wusste ich, dass es genau meine Art von Buch ist, die ich liebe zu lesen: eine wahre Geschichte voll mit Schicksalsschlägen, Abenteuer und Emotionen.


Erschienen ist das Hardcover-Buch im Kailash Verlag und kostet 19,99 Euro. Hier könnt ihr auch noch ein Interview mit Cheryl lesen.


»Die Frau mit dem Loch im Herzen, das war ich.« Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben: Mit gerade einmal 45 Jahren stirbt Cheryls Mutter unerwartet an Krebs, was die damals Anfang Zwanzigjährige total aus der Bahn wirft. Sie schmeißt kurz vor ihrem Abschluss die Uni hin und auch in ihrer Ehe läuft es nicht mehr richtig. Mit Drogen und kurzen Affären zu verschiedenen Männern tröstet sie sich über den Tod ihrer Mutter und das Scheitern ihrer Ehe hinweg. Eines Tages fällt ihr zufällig ein Outdoor-Führer über den Pacific Crest Trail in die Hände, und sie trifft die Entscheidung ihres Lebens: Cheryl will mehr als tausend Meilen durch die Wüsten Kaliforniens, über die eisigen Höhen der Sierra Nevada, durch die Wälder Oregons bis zur "Brücke der Götter" im Bundesstaat Washington wandern. Alleine, ohne jegliche Outdoor-Ehrfaung oder großartige Vorbereitung und mit einem schweren Rucksack, den sie "Monster" nennt auf den Rücken. Um sich die nötigsten Utensilien und Nahrungspakete für die Etappen kaufen zu können, kellnert Cheryl noch ein paar Monate, ehe sie ihre Zelte abbricht und ihr weniges Hab und Gut zu einer Freundin bringt. Schon in den ersten paar Tagen ihrer Wanderung merkt die junge Frau, dass sie sich womöglich zu viel vorgenommen hat: Sie erreicht weder ihr Tagessoll an Kilometer und auch ihre Ausrüstung ist nicht optimal. Trotzdem gibt Cheryl nicht auf und beweist auf der langen Wanderung eine Menge Mut - denn Schlagen, wilde Tiere und verunreinigtes Wasser sind keine Seltenheit - und auch einen eisernen Willen durchzuhalten. Auf dem Weg macht sie auch einige Bekanntschaften mit ein paar wenigen Hikern, viele Menschen sind auf dem Pacific Crest Trail nämlich nicht unterwegs…


Wie ich finde ein wirklich gut zu lesendes Abenteuer einer Selbstfindung. Ein wenig erinnert es mich auch an Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg", wo er seine Erfahrungen vom Jakobsweg beschreibt. Irgendwie hatte ich während des Lesens die ganze Zeit das Gefühl "dabei zu sein und mitzuleiden". Man fühlt mit der Autorin richtig mit, hofft dass alles klappt und ist gespannt, wie es weitergeht. So habe ich das Buch - und es sind immerhin 444 Seiten - innerhalb eines Tages gelesen. Aber ich konnte einfach nicht aufhören, da die Geschichte richtig "süchtig" macht. :-)


Kennt ihr das Buch, oder könnt ihr ähnliche Bücher empfehlen? Und welches Genre lest ihr am liebsten?

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5 Kommentare

  1. Ich kenne das Buch nicht, finde aber, dass es sich ganz gut anhört. Am liebsten lese ich fiktive Geschichten, Dystopien undso.
    Ich finde zum Beispiel die Edelstein-Trilogie klasse, die Tribute von Panem habe ich auch verschlungen. Renegade Tiefenrausch, Delirium und Pandemonium, Purpurmond, Vollendet, Starters, die Bestimmung, "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" finde ich auch toll. Kyria&Reb ... ich könnte ewig so weitermachen.

    Liebst, Jane
    von shades of ivory

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  2. Ich liebe Fantasy. Gerade verschlinge ich insurgent

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  3. Hast du eigentlich beim Verlag wegen den Bildrechten angefragt, ob du es abfotografieren darfst? Ich bin da immer so im Zwiespalt ob ich darf oder nicht?

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  4. hab das buch auch grad vor kurzem gelesen, jetzt hab ich irgendwie lust bekommen selber auch eine weitwanderung zu machen :) aber ich muss schon sagen - ich hab riesen respekt vor ihr weil alleine so einen langen weg zu gehn is echt eine herausforderung, ich glaub ich würd mich das allein nicht trauen (vor allem das alleine im zelt in der wildnis schlafen..brrr)
    aber echt super buch, mir hat auch gut gefallen.

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  5. Ein sehr schönes Buch <3


    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

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