Ein Wochenende in Salzburg...

Wer mir auf Instagram folgt, hat sicher mitbekommen, dass ich letztes Wochenende dank AccorHotels ...

Wer mir auf Instagram folgt, hat sicher mitbekommen, dass ich letztes Wochenende dank AccorHotels 2 Tage in Salzburg war. Leider war das Wetter recht verregnet und so konnten wir viele unserer geplanten Aktivitäten nicht machen. Nichtsdestotrotz hatten wir zwei schöne Tage und für den Fall, dass ihr auch mal in den Genuss des verregneten Salzburgs kommt, habe ich euch hier ein paar Tipps & Tricks für gutes und schlechtes Wetter gesammelt, die bei einem Salzburg-Besuch auf keine Fälle fehlen dürfen.


Salzburger Nockerln

MUSS man einfach essen, wenn man in Salzburg ist! Die Salzburger Nockerln sind eine typische Salzburger Süßspeisen-Spezialität, die warm als Nachspeise serviert werden. Zu Schnee geschlagenes Eiweiß wird mit Zucker, Dotter, Vanillezucker und ein bisschen Mehl vorsichtig verrührt. Aus dieser Masse werden dann drei Erhebungen (sollen für die drei Hauptberge in Salzburg stehen) ausgestochen und im Ofen gebacken. Wir haben eine "Probierportion" im Sternbräu gegessen und ich muss sagen, ich war froh, dass ich keine normale Portion am Teller hatte. Ich fand die Salzburger Nockerln zwar nicht schlecht, aber bevorzuge dann doch Schokokuchen & Co. ;-)


Stiegl Bräustüberl

Wenn man über einen Besuch in der Stiegl-Brauerei nachdenkt, sollte man ein Essen im Stiegl Bräustüberl einplanen. Wir sind relativ spontan in die Brauerei, da ich auf Tripadvisor extrem viele positive Meinungen zum Essen im dortigen Bräustüberl gelesen habe. Im typischen Wirtshaus-Ambiente kann man neben herzhafte Schmankerl auch frisch gezapfte Stiegl-Biere verkosten. Da wir auch das Museum besucht haben, durfte sich jeder von uns drei 0,2 Biere aussuchen und probieren. Ich entschied mich für den Stiegl-Radler Zitrone, Stiegl-Radler Grapefruit und Stiegl Holler-Weisse. Meine Mama wählte Stiegl Herbst-Gold, Stiegl-Freibier und Stiegl-Spezial. So wirklich gut schmeckte uns gar keines, da wir beide keine Biertrinker sind aber auch kein Wunder. Das Stiegl Holler-Weisse konnte ich dann aber doch fast zur Hälfte austrinken, da es ziemlich fruchtig und eher wenig nach Bier schmeckt. Auch wenn uns das Bier nicht vom Hocker riss, waren wir vom Essen begeistert. Ich habe mich für den Original Stiegl-SalzBurger, der aus zartem Fleisch vom Wildshuter Bio-Rind zubereitet wird entschieden, zu dem es leckere Pommes & Dip gab. Meine Mama nahm sich den ofenfrischer Schweinsbraten mit Semmelknödel und Speckkrautsalat. Beide Portionen waren wirklich groß und haben unheimlich lecker geschmeckt. Auch preislich lagen die Gerichte (der Burger knapp 10 Euro, der Schweinsbraten knapp 12 Euro) im Rahmen. Vegetaria werden hier wohl nicht besonders glücklich werden, aber für Fleischtiger hält das Bräustüberl einiges an Köstlichkeiten bereit!


Mozartkugeln

Was verbindet man mit Salzburg? Klar, Mozartkugeln! Aber wusstet ihr, dass die rot-goldene Kugeln, die man fast überall zu kaufen bekommt, gar nicht die echte Mozart-Kugeln sind?! Die nach dem Originalrezept von Hand zubereiteten Original Salzburger Mozartkugeln werden bis heute von der Konditorei Fürst hergestellt und sind in silber-blauer Folie verpackt! Mangels Patent der Firma Fürst gibt es nun aber zahlreiche Nachahmerprodukte, die wir alle aus dem Supermarkt kennen. ;-) Wenn man aber schon mal in Salzburg ist, kann man ruhig bei der Konditorei Fürst vorbeischauen und sich um 1,10 Euro (wahrlich kein Schnäppchen) eine Original Salzburger Mozartkugel gönnen. Die original Mozartkugel ist genau wie die "Fälschung" aus Pistazien, Marzipan und Nougat, allerdings schmeckt sie viel reichhaltiger und cremiger.


Stiegl-Brauerei

Zugegeben, Bier fasziniert mich eigentlich gar nicht! Da wir aber eine Schlechtwetter-Alternative brauchten, ging es trotzdem in die Stiegl-Brauwelt. Was soll ich sagen? Wir waren von dem bierigen Museum tatsächlich begeistert! Die Tour beginnt im Stiegl-Braukino, wo man eine kleine Einführung zur Bierherstellung bekommt. Weiter geht es in die Hausbrauerei zu den heimischen Rohstoffen und dem Brauprozess. Dort bekommt man interessante Infos zur Aufbereitung von Wasser, Hopfen und Malz zum Bier. Durch weitere Ausstellungsräume – mit lustige und informative Anekdoten rund ums Bier – geht es dann zum Ausgang, wo man noch ein kleines Geschenk bekommt. Außerdem hat man nach dem Besuch der Ausstellung die Möglichkeit hauseigene und internationale Biere in der Brauwelt-Gastronomie zu verkosten. Drei 0,2 Biere sind pro Person im Eintrittspreis dabei. ;-)


Zoo Salzburg

Da ich Tierparks liebe, war klar, dass ein Besuch im Zoo nicht fehlen darf. Leider regnete es den kompletten Samstag und der gemütliche Nachtzoo-Besuch fiel somit – im wahrsten Sinne des Wortes – ins Wasser. Trotzdem konnten wir es uns nicht nehmen lassen, am späten Nachmittag wenigstens noch einen kleinen Abstecher durch den Zoo Salzburg zu drehen. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass der Salzburger Zoo der langweiligste Tierpark ist, in dem ich bisher war. Ich denke Mitschuld war auch das regnerische Wetter, sodass außer uns nur noch 3 weitere Besucher im Park waren. Nicht nur die Menschen hielten sich daher lieber drin im Warmen auf, sondern auch die Tiere. Die meisten Gehege waren "leer" und die Tiere schliefen wohl in ihren Unterschlupfmöglichkeiten. Da der Zoo meiner Meinung nach sowieso schon relativ klein ist, waren wir auch extrem schnell durch und hatten in knapp einer Stunde die komplette Anlage durchlaufen... Vermutlich macht der Zoo bei besserem Wetter einen anderen Eindruck – Ich kann jetzt nur von meinem Besuch reden und würde ihn nicht unbedingt empfehlen, obwohl er eigentlich schön am Hellbrunner Berg in einer supertollen Kulisse gelegen ist.


Haus der Natur

Ein Highlight – und bei Regenwetter auf alle Fälle eine MUSS – war dafür das Haus der Natur. Das Naturkundemuseum Haus der Natur besteht schon seit dem Jahr 1924, ist aber alles andere als altbacken! Seit seinen Anfängen überrascht das Haus der Natur die Besucher  mit einer modernen, lebendigen Museumsdidaktik, die sich all die Jahre stetig weiterentwickelt hat. Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich keine "typischer Museumsgänger" bin, aber interaktive Museen (wie z.b: in Berlin "The Story auf Berlin") wirklich klasse finde. Das Haus der Natur ist in 3 Sparten eingeteilt: Es umfasst das klassische Naturkundemuseum, eine tolle Zoo-Abteilung und ein vielseitiges Science Center. Mit einer Ausstellungsfläche von mehr als 7.000 m² ist es außerdem das größte Museum Salzburgs. Wir starteten im letzten Stock, wo es Hauptsächlich um die Welt des Meeres ging. Ein Stockwerk tiefer gab's unter anderem die Eiszeit, Fabel & Mythen, aber auch die verschiedenen Kontinente zu entdecken. Im 2. Stock gab es einen kleinen Reptilienzoo mit Schlangen, Spinnen & Co. und eine Ausstellung über die Salzach. Die Weltraumausstellung haben wir in diesem Stockwerk (unabsichtlich) übersprungen. Ein Stockwerk drunter geht es um Erdwissenschaften, die wir uns ebenfalls nicht angesehen haben, dafür haben wir uns im Erdgeschoss die Saurierhalle und das Aquarium etwas genauer angeguckt. Im angrenzenden Nebengebäude befindet sich das Science Center, wo sich alles um Mechanik, Aerodynamik, Mathematik, Körper und Fitness dreht. Dort kann man unter anderem die Kräfte des Wassers in der Wasser-Experimentierlandschaft erforschen, Hydraulik und Hebelgesetze spürbar machen und im begehbaren Geigenkörper kann man Musik nicht nur hören, man spürt sie am ganzen Körper. Es gibt auf den 2 Stockwerken wirklich sehr viel zum Ausprobieren und wenn man Interesse an der Thematik hat, kann man sich dort wohl stundenlang aufhalten. Ich würde sagen, wir haben etwa 50-60 % des Museums gesehen und ausprobiert und waren trotzdem den ganzen Vormittag beschäftigt. Für 8 Euro Eintritt also ein tolles Schlechtwetterprogramm!


Mozarts Geburtshaus

Das Haus in dem Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Jänner 1756 geboren wurde, zählt heute zu den meistbesuchten Museen der Welt, und klar, dass man es bei einer Salzburg-Reise besucht. Auf 3 Stockwerken erfährt man einiges über das Leben von Mozart. So sieht man etwa wie er aufwuchs, ein paar seiner Klaviere,  Bilder seiner Familie, seine Leidenschaft für die Oper und anderes mehr. Da wir uns nicht jedes Bild und Exponat im genauen angeschaut haben, waren wir recht schnell durch, trotzdem würde ich mir bei einem Salzburg-Besuch entweder Mozarts-Geburtshaus oder Mozarts-Wohnhaus ansehen!


Was man bei schönem Wetter unbedingt auch noch machen sollte ist gemütlich durch die Altstadt schlendern und den Dom besichtigen, rauf auf den Mönchsberg und die Festung Hohensalzburg besichtigen, eine Schifffahrt auf der Salzach machen, dem Mirabellgarten und dem Schloss Mirabell einen Besuch abstatten und sich die Wasserspiele in Hellbrunn ansehen.


Vielen Dank an AccorHotels für die Einladung nach Salzburg.
Fotocredit: Fotos 1, 2, 36 von Tourismus Salzburg

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