How-to – 5 Tipps zum richtigen Lipstick-Layering

Ihr kennt das vielleicht auch – ihr sucht nach einer ganz bestimmten Farbe, habt eine gewisse Nuance im Kopf die ihr gerne tragen wollt, ab...

Ihr kennt das vielleicht auch – ihr sucht nach einer ganz bestimmten Farbe, habt eine gewisse Nuance im Kopf die ihr gerne tragen wollt, aber nichts in eurer Sammlung entspricht zu 100% dem was ihr euch vorstellt. Oder vielleicht tragt ihr bereits einen Lippenstift, von dem ihr dachtet er wäre perfekt und plötzlich ist er doch zu kühl, zu warm, zu matt.... in diesem Fall kann ich euch das Layering empfehlen und habe heute einige Tipps für euch, wie das problemlos klappt!


Unter „Layering“ versteht man in der Mode den Lagenlook und nicht viel anders ist es auch in der Kosmetik – bei Parfum werden verschiedene Düfte übereinander gesprüht, beim Lippenstift eben verschiedene Farben und Texturen aufeinander aufgebaut, um so einen ganz individuellen Look zu kreieren! Das ich selbst für leuchtende Farben auf den Lippen zu haben bin ist kein Geheimnis und in diesem Bericht habe ich euch bereits Tipps dazu gegeben, wie man auch intensivere Farben im Alltag tragen kann.

Im Rahmen der Blogparade* „Welcher Lippenstift passt zu mir?“ von Douglas.at möchte ich euch heute 5 Tipps verraten, mit denen das Lippenstift-Layering kinderleicht gelingt und ihr eure Lippen gerade für den Frühling / Sommer in die schönsten Farben tauchen könnt! Ich habe für euch insgesamt drei Kombinationen von zart bis kräftig gemischt, damit ihr ein Gefühl für den Effekt bekommt. Die oberen beiden Swatches auf jedem Bild sind jeweils die Ausgangsfarben, die untere dann die gemischte Farbe.


Für einen solchen Effekt braucht ihr auch gar nicht shoppen gehen, versucht es mit den Farben die ihr bereits besitzt einfach mal aus: 

Niemals zu dick auftragen 
Da ihr beim Layering verschiedene Produkte miteinander kombiniert ist es wichtig, dass ihr jeden einzelnen Lippenstift nur sehr sparsam verwendet. Tragt ihr zu viel auf endet ihr schnell mit einer zu dicken Schicht auf den Lippen, das Ganze kriecht dann schneller in die Lippenfältchen und setzt sich unschön ab. Ich persönlich mag ja zudem das Gefühl von "zu viel Produkt" auf den Lippen gar nicht und finde es dann schnell störend, daher achte ich wirklich darauf hier eher weniger als mehr zu tragen. 

Mutig Mischen 
Orange mit Rot? Pink mit Braun? Versucht es, was soll schon groß passieren?! Sicher, es gibt so Kombinationen die von jeher gut zueinander passen, aber ihr solltet den Mut haben auch ungewöhnliche Kombinationen zu versuchen – tragt dann eben euren Favoriten etwas dominanter auf und ergänzt nur sehr leicht mit einer zweiten Farbe. Ihr könnt den Look immer noch intensivieren und im schlimmsten Fall wieder abnehmen. Makeup soll Spaß machen, soll kreativ sein und dazu gehört eben auch der Mut Ungewohntes auszuprobieren.


Texturen beachten 
Es ist kein Problem beim Layering verschiedene Texturen miteinander zu mischen, um so beispielsweise einen matten Lippenstift mit einem leichten Glanz zu versehen. Vorsichtig solltet ihr aber sein, wenn der Lippenstift Glitterpartikel enthält und ihr dann mit einem Gloss kombiniert – das Ergebnis könnte zu „rutschig“ werden, so dass ihr den Glitter nachher überall habt. Das wäre kontraproduktiv und einfach zu schade. 

Die Lippen formen 
Wenn ihr mit verschiedenen Nuancen arbeitet, könnt ihr damit gleichzeitig eure Lippen etwas formen und optisch für mehr (oder weniger) Volumen sorgen. Hier gilt – helle Farben und glossiger Glanz geben Volumen, dunkle lassen kleiner wirken. Tragt ihr also auf einen dunklere Grundton eine hellere Nuance und etwas Gloss nur in der Lippenmitte auf, so wirken die Lippen gleich etwas „runder“ und optisch vergrößert. Natürlich könnt ihr die Lippen auch am inneren Lippenrand intensiver färben und die Farbe zum Lippenrand hin verblassen lassen - das wirkt dann als hättet ihr gerade etwas Obst genascht und den süßen Saft noch an den Lippen. 

Die richtigen Utensilien 
Ich liebe und empfehle bei kräftigen Farben immer einen Konturenstift, so auch beim Layering. Ihr solltet euch bei der Farbe an eurer Grundnuance orientieren, oder auch hier mit diversen Farben spielen. Für den Auftrag des Lippenstiftes eignet sich am ehesten ein Lippenpinsel, denn so habt ihr gute Kontrolle über die Menge und Platzierung der Farbe und schichtet nicht zu viel auf. Auch mit dem Finger lässt sich Lippenfarbe sanft und gezielt auftupfen, probiert es doch mal aus.


Ihr seht, das Spiel mit Farben und Texturen macht wirklich Spaß und eurer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wenn ihr die Produkte sparsam einsetzt, könnt ihr sogar mehr als zwei Lippenprodukte mischen und so z.B. die erzielte Farbe noch mit einem Gloss aufwerten. So erhaltet ihr Looks die so individuell sind wie ihr selbst und zudem bekommt eure Lippenstift-Sammlung plötzlich einen ganz neuen Schwung und ihr eine riesige Auswahl! Wer sich aber doch eine neue Sommer-Farbe gönnen möchte, dem lege ich die o.g. Blogparade ans Herz, die wirklich nützliche Tipps für die Suche nach eurer neuen Lieblingsnuance bereits hält!

Und nun viel Spaß beim Nachschminken!



*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Douglas.at / Lippenstifte stammen aus meinem Bestand, die Produkte von Avon und Loreal Paris sind PR-Sample

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