Französische Zwiebelsuppe – perfekt für kalte Wintertage

Zwiebelsuppe auf französische Art ist ein echter Küchenklassiker, kräftig, gut sättigend und auch für Anfänger einfach zuzubereiten. Und mal ehrlich, was gibt es Schöneres als eine Tasse heiße Suppe an einem kalten, grauen Wintertag?!
Zugegeben, der Knolle steht so mancher skeptisch gegenüber, findet roh sie vielleicht zu scharf oder mag den Nachgeschmack nicht, aber gekocht verwandelt sich das gesunde Gemüse in eine zarte, milde, fast schon süßliche Zutat, die den Körper mit reichlich Nährstoffen wie Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralstoffen versorgt.
 
 
Die klassische französische Zwiebelsuppe kommt mit einer Scheibe Baguette mit gratiniertem Käse daher, so wird die Suppe gehaltvoller und macht gut satt. Ihr könnt das Brot aber auch daneben servieren, oder ganz weglassen. Frei entscheiden könnt ihr zudem, ob ihr eine fertige Brühe nutzen wollt, oder so wie ich hier eine Rinderbrühe vorab selbst kocht. Das dauert zwar etwas länger, dafür wisst ihr aber auch, was enthalten ist und könnt gleich etwas mehr Brühe vorbereiten und einfrieren. Kommen wir nun aber zum eigentlichen Rezept, das diesmal für 3-4 Portionen ausgelegt ist:
 
Für die Rinderbrühe:
Suppengemüse, z.B. 4 Möhren, 1/3 Stange Porree, 2 Stangen Staudensellerie
1 Rinderbeinscheibe
2 EL Petersilie, z.B. Le Gusto gefriergetrocknete Petersilie*
1,5 L Wasser
Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt, Piment, Wacholderbeeren
 
Das Suppengemüse wird zunächst geputzt und dann klein Geschnitten, da wir es für die spätere Zwiebelsuppe nicht benötigen reicht es aus, wenn ihr es grob hackt. Gebt es in einen großen Topf, legt die Beinscheibe darauf und füllt mit kaltem Wasser auf. Ich persönlich nutze gerne lose Teebeutel, damit das Lorbeerblatt, Piment und Wacholder später nicht in der Suppe schwimmen – einfach die Gewürze einfüllen, den Teebeutel mit etwas Garn zubinden und mitkochen. Salz und Pfeffer, sowie die gefriergetrocknete Petersilie gebt ihr auch noch hinzu und lasst die Rinderbrühe dann langsam abgedeckt aufkochen. Kocht die Suppe, dreht ihr die Hitze runter und lasst sie auf kleiner Stufe ca 45-60 Minuten simmern. Anschließend nehmt ihr die Beinscheibe, sowie das Gemüse und Gewürzsäckchen heraus, schmeckt die Brühe nochmals ab und stellt sie an die Seite – fertig!
 
Für die Zwiebelsuppe benötigt ihr:
1 kg weiße Zwiebeln
2+1 Knoblauchzehen
1 EL Butter
1 EL Olivenöl
2 EL Mehl
1,5 Liter Rinderbrühe (s.o)
2 EL weißen Balsamico
Salz, Pfeffer
1 EL Petersilie, z.B. Le Gusto gefriergetrocknete Petersilie*
4 Scheiben Baguette
eine handvoll geriebenen Käse, gerne eine kräftige Sorte
 
Zunächst schält ihr die Zwiebeln und schneidet sie in feine Ringe, den Knoblauch (2 Zehen) schält und hackt ihr fein. Versucht dabei vor lauter weinen nicht das scharfe Messer aus den Augen zu verlieren, um Verletzungen zu vermeiden, denn so gerne ich auch Zwiebeln mag, ich habe trotz vieler Versuche noch keinen Trick gefunden, um das Weinen zu vermeiden. Sind die Zwiebeln und der Knoblauch fertig, lasst ihr 2 EL Butter und 2 EL Öl zusammen in einem Topf erhitzen und bratet schließlich beides auf mittlerer Hitze an. Rührt immer mal wieder durch, damit das Gemüse nicht am Topf fest brennen und röstet es, bis die Zwiebeln weich sind und ein wenig Farbe bekommen. Nun bestäubt ihr das Gemüse mit 2 EL Mehl und bratet auch dieses kurz an, damit es seinen Eigengeschmack verliert. Gebt den weißen Balsamico dazu, lasst ihn Hitze ziehen und füllt den Topf dann mit der vorbereiteten Rinderbrühe auf. Auch hier würzt ihr wieder mit Salz und Pfeffer und lasst die Suppe dann abgedeckt bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten köcheln. Sie sollte eine leicht sämige Konsistenz sowie fein süßliche Noten von der Zwiebel bekommen. Schmeckt zum Schluss nochmal ab und gebt ca 1 TL gefriergetrocknete Petersilie hinzu, ohne diese jedoch nochmal aufzukochen.
 
 
Nun bereitet ihr das Baguette vor – schneidet es in dünne Schieben, halbiert die letzte Knoblauchzehe und reibt die Scheibe Brot mit der Schnittfläche gut ab, so dass das Baguette eine feine Knoblauchnote erhält. Nun habt ihr zwei Möglichkeiten – entweder röstet ihr das Brot mit dem Käse im Backofen (Grillfunktion) kurz an und legt es dann in die Suppe, oder aber ihr füllt die Suppe in feuerfeste Schälchen, legt das Brot hinein und gebt beides zusammen nochmal in die Ofen!
 
Durch die Zwiebeln, den Knoblauch und den würzigen Käse bekommt die Suppe eine schöne, kräftige Note, ohne jedoch zu scharf zu sein. Im Gegenteil, durch das Anbraten und Kochen entwickeln die Zwiebeln sogar eine leichte Süße und werden auch leichter verdaulich. Das Brot ist eine tolle Sättigungseinlage und sorgt dafür, dass sich dieses Gericht auch als Hauptmahlzeit eignet. Egal ob mit fertiger, oder selbstgemachter Brühe – ihr werdet von der französischen Zwiebelsuppe hoffentlich genau so begeistert sein, wie ich.
 
Auch dieses Rezept wurde wieder inspiriert durch meine Degusta Box*, in der im Januar noch folgende Produkte enthalten waren: 
 
Alpia Veggie Love „Rote Beete + Karotte“ - sorry, aber Geschmack und Zartheit überzeugen nicht
Pocket Coffee – tolle Kombination aus süßer Schoki und kräftigem Espresso
Nissin Cup Noodles Veggie Miso – schön würzig, schnell zubereitet, toll fürs Büro
Dr. Oetker Vitalis Müsli des Jahres Knusper Honeys – knusprig, lecker, nicht zu süß
Hawesta Thunfischfilet – ich habe Wraps mit frischem Salat gemacht, sehr zu empfehlen
CIRIO Pasta Sauce mit Kräutern – runder Geschmack, leichte Säure, einfach zu verwenden
Lee Kum Kee Sample Box – tolle Saucenauswahl für Liebhaber asiatischer Küche
Kühne NATÜRLICH GUT Joghurt Wildkräuter Dressing – schmeckt leicht und frisch
fitvia Green Yellow Power Body Tea – mein Favorit, so fruchtig!
CLIF BAR Crunchy Peanut Butter – kenne ich aus USA, sehr cremig, aber recht süß
Podravka Ajvar hausgemacht mild – ein „Must Have“ in meiner Küche
Le Gusto Gefriergetrocknete Petersilie – toll für mein heutiges Rezept! 
 
 
Trotz der massiven Werbung hatte ich fitvia bisher nicht probiert und bin nun ganz angetan von dem fruchtig-süßen Tee, so dass er schon fast leer ist. Auch gefallen hat mir das Vitalis Knusper Müsli von Dr. Oetker, welches eine schnelle Frühstücks-Alternative ist und wirklich lange satt macht. Die Thunfischfilets von Hawest, wie auch das Ajvar von Podravka sind Klassiker in meiner Küche, genau so wie die gefriergetrocknete Petersilie von Le Gusto, die ja auch heute mein Rezept perfekt ergänzt hat. Nicht überzeugt hat mich leider die Veggie Love Schokolade von Alpia, sowohl der Geschmack „Rote Beete und Karotte“, als auch das Mundgefühl haben mich nicht überzeugt. Schade, denn die Idee dahinter finde ich an sich spannend! 
 
 
*Ich erhalte die Degusta Box als PR-Sample, Beitrag unentgeltlich

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